1. Herren Bezirksliga 2 Lüneburg Saison 2016-2017

27.05.2017 SV Essel – TUS Celle FC   2:3 (1:3)

 

Im Spiel gegen den Traditionsverein aus der Herzogstadt setzte es für die Rogalla-Elf am letzten Spieltag noch einmal eine Niederlage, die aber wegen einer toll gespielten Saison wenig schmerzt. In der ersten Hälfte war Celle die agilere Mannschaft. Nach sieben Minuten zeigte der Schiedsrichter nach einem Foul auf den Elfmeterpunkt. Der anschließende Strafstoß wurde souverän verwandelt. Die Esseler Jungs schenkten allerdings nicht ab und kämpften sich in das Spiel zurück. Daniel Kutsche konnte nach 28 Spielminuten das 1:1 erzielen. Dieses Ergebnis sollte aber nicht von langer Dauer sein. Erste hatte Justin Onyechi die Riesenchance zur Esseler Führung, dann kamen wieder die Gäste gefährlich in den Esseler Strafraum. Nur sechs Minuten nach dem Ausgleich erzielte Celle die erneute Führung. Kurz vor dem Pausenpfiff fiel das 1:3. Aufgrund der Personalprobleme auf Esseler Seite und dem enormen Kräfteverschleiß bei sommerlichsten Temperaturen fast schon eine Vorentscheidung. In der zweiten Halbzeit waren Strafraumszenen eher Mangelware. Somit war ein Kuriosum notwendig, um das letzte Tor des Tages zu erzielen. Eine völlig harmlose Flanke wurde nach 77 Minuten von den Herzogstädtern in das eigene Tor geköpft. In der Schlussphase versuchte die Mannschaft um den nun oftmals miteilenden Pascal Locker noch einmal alles. Während auf Esseler Seite aber wenig Zwingendes dabei herauskam, vergaben die Gäste Einschussmöglichkeiten auf das verwaiste Esseler Tor. Über einen Sieg konnte sich das Team nach Schlusspfiff dennoch freuen, da man die Saison als fairste Mannschaft im Bezirk absolvierte.

 

Bericht Pressewart Florian Seel

14.05.2017 SV Essel – TV Jahn Schneverdingen   3:3 (1:2)

 

Dank einer fulminanten Aufholjagd in der Schlussphase konnte die Rogalla-Elf dem Meisterschaftsanwärter einen Punkt abknöpfen und damit entscheidend in den Aufstiegskampf eingreifen. Beide Teams agierten von Beginn an mit jeweils offenem Visier. Auf diese Weise gingen die Gäste schon nach zehn Minuten zum ersten Mal in Führung. Nachdem ein Angriff der Nordkreisler eigentlich schon geklärt war, landete das Leder wieder im Esseler Strafraum, auf Höhe des Elfmeterpunktes zog der Gästestürmer ab und ließ Pascal Locker im Esseler Tor damit keine Chance. Acht Minuten später konnte Daniel Kutsche für die Esseler Jungs ausgleichen, als er einen Abpraller eiskalt verwertete. In der 27. Spielminute waren wieder die Gäste zur Stelle. Per Konter konnte der Gästeangreifer der SVE-Defensive enteilen, umkurvte Pascal Locker und auch der Rettungsversuch von Florian Seel war vergebens – 1:2. Bis zum Pausenpfiff schenkten sich die Teams weiterhin nichts, zumeist wurde sich im Mittelfeld bekämpft. Essel kam gut aus der Pause und wollte dem Favoriten unbedingt ein Bein stellen. Die Riesenchance zum Ausgleich vergab Hendrik Rönnebeck, als er freistehend vor dem Gästeschlussmann nicht genau genug zielte. Zu Beginn der Schlussviertelstunde erzielte Schneverdingen das dritte Tor, was die vermeintliche Entscheidung sein sollte. Diese wäre gefallen, wenn Pascal Locker in der 83. Spielminute nicht so geistesgegenwärtig reagiert und eine Großchance der Gäste vereitelt hätte. Dies war der Startschuss der Esseler Schlussoffensive. In dieser sollte sich die sehr offensive Verteidigungsart der Gäste bei Esseler Standards rächen. In der 89. Spielminute konnte Hendrik Rönnebeck auf 2:3 verkürzen, freistehend vor dem Gästekeeper hatte er dieses Mal keine Mühe. Die Uhr tickte erbarmungslos gegen das Team von der Aller, eine Chance sollte das Team um Justus Missun aber noch bekommen. Nach einem Duell im Sechzehner und anschließendem Abschluss konnte der Gästekeeper noch per Reflex retten, gegen den anschließenden Kopfball kurz vor der Torlinie von Steffen Heitmann war er dann allerdings machtlos. Die Esseler Mannschaft konnte somit einen moralischen Sieg feiern, der viel Selbstvertrauen für das Duell am kommenden Wochenende bei Germania Walsrode geben wird.

 

Bericht Pressewart Florian Seel

 

07.05.2017 VFL Maschen – SV Essel   2:3 (0:1)

 

Einen weiteren Auswärtssieg konnte die Erste in Maschen einfahren und sich damit auf Platz zwei in der Auswärtstabelle setzen. Beide Teams waren zunächst darauf bedacht, dem Gegner nicht in das offene Messer zu laufen. In den ersten zehn Minuten passierte dementsprechend nichts. Nach einer Viertelstunde wurde Hendrik Rönnebeck über rechts geschickt, gab auf Daniel Kutsche ab, der dann für Hawk Schwieger auflegte, der das Leder trocken unten links einschoss. Großchancen waren auch in der Folge Mangelware. Bis zur Halbzeit kamen beide Teams jeweils nur nach groben Schnitzern in Tornähe. Die Begegnung spielte sich zumeist im Mittelfeld ab, wo von beiden Seiten aus nicht zurückgezogen wurde.

 

Die Esseler Jungs kamen gut aus der Kabine und zeigten damit eine Reaktion auf den schwachen Auftritt der Vorwoche. Jannes Conrad brachte das Team mit einem sehr sehenswerten Treffer mit 2:0 in Führung. Über links angreifend zimmerte er die Kugel mit dem linken Fuß in den linken Giebel. In der Folge kamen die Gastgeber etwas besser in die Partie und konnten erste gute Torchancen nicht verwerten. Der Anschlusstreffer für Maschen fiel nach 73 Spielminuten, nachdem Hendrik Rönnebeck die Riesenchance zur Entscheidung verpasste. Nachdem der Angriff der Platzherren zunächst durch die Mitte vorgetragen wurde, wurde das Spiel auf die linke Seite verlagert, von der Grundlinie aus wurde der Ball dann wieder in die Mitte gebracht und der Heimangreifer hatte keine Mühe zu vollstrecken. Sieben Minuten später konnte sich der zuvor vor dem Tor etwas glücklose Hendrik Rönnebeck dann aber selbst belohnen, als er von rechts kommend in Richtung Mitte zog und mit links unten rechts einschob. Entschieden war die Partie allerdings trotzdem noch nicht. In der Schlussminute konnten die Hausherren nochmals verkürzen. Den Esseler Sieg brachte dieser Treffer dennoch nichtmehr in Gefahr.

 

Bericht Pressewart Florian Seel

30.04.2017 SV Essel – MTV Ashausen-Gehrden   2:3 (1:2)

 

Gegen die Freunde aus Ashausen kassierte die Rogalla-Elf eine bittere und gleichzeitig völlig unnötige Heimniederlage und bleibt mit 50 Punkten auf dem sechsten Rang.

Das Spiel begann dennoch gut, die Gäste wurden früh gestört und somit zu Fehlern gezwungen. Nach einer Balleroberung im Mittelfeld nach 13 Spielminuten schickte Steffen Heitmann mit einem klasse Pass Hendrik Rönnebeck auf die Reise, der vor dem Tor eiskalt blieb und zur Führung traf. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit wurde die Leistung des Teams unerklärlicherweise von Minute zu Minute schlechter. Aussichtsreiche Chancen wurden nicht konsequent genug ausgespielt und Fehler im Aufbauspiel schlichen sich mehr und mehr ein. Dies bestraften die Gäste mit einem Doppelschlag in der 32. Und 34. Spielminute. Der erste Treffer resultierte aus einem abgefälschten Schuss von der Strafraumgrenze. Ashausens Führung fiel durch einen sehenswerten Kopfballtreffer, der Gästeakteur stand allerdings auch sträflich frei.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit merkten die Zuschauer dem Team an, dass es auf Wiedergutmachung aus war. Die Angriffe rollten nun auf das Tor der Gäste zu. Allerdings scheiterte das Team am heutigen Tag definitiv an der Chancenauswertung. Der Zwischenzeitliche Ausgleich von Marvin Onyechi nach 67 Minuten fiel dann in einer sehr unübersichtlichen Situation. Sein Torschuss aus kürzester Distanz konnte der gut aufgelegte Gästekeeper mit einem feinen Reflex nur so parieren, dass der Ball trotzdem noch Richtung Tor flog. Ashausens Akteur auf der Linie schoss den Ball von dort aus gegen den Innenpfosten. Die Rettungstat kam allerdings nach Meinung des Linienrichters zu spät, sodass der Schiedsrichter auf Tor entschied. In der Folge hatte das Team zahlreiche Chancen um in Führung zu gehen. Das letzte Tor des Tages schossen aber wieder die Gäste. Nach einer Ecke in der Nachspielzeit wurde der Torschütze nicht gedeckt, sodass dieser das Leder aus fünf Metern über die Linie bugsierte.

 

Bericht Pressewart Florian Seel

26.04.2017 VFL Westercelle – SV Essel   1:2 (0:1)

 

Auswärts klappt es einfach. Mit dem letzten Aufgebot machte sich die Rogalla-Elf auf nach Celle, um das dortige Spitzenteam im Kampf um den Aufstieg zu ärgern. Nach großem Kampf sollte dies dann gelingen. Allerdings musste Trainer Rogalla unfreiwillig Änderungen in der Start-Elf vornehmen. Hawk Schwieger saß eine Gelbsperre ab und stand somit ebenfalls nicht zur Verfügung wie Hendrik Rönnebeck, Justin Onyechi, Alex Weiler, Julien Ernst und Louis Pickford, sodass auf der Bank Co-Trainer Nico Söhnholz sowie Erik Heueisen und Felton Kleinfeld, die sich erfreulicherweise sehr kurzfristig bereiterklärten mitzufahren, platznahmen.

Das Spiel war geprägt von vielen technischen Problemen auf beiden Seiten. Den besseren Start erwischten die Hausherren. Nach 20 Minuten hätte es bereits 2:0 für Westercelle stehen können, ein Schuss strich knapp am Pfosten vorbei, Pascal Locker musste beim anderen Versuch seine ganze Klasse zeigen und gegen den freistehenden Angreifer der Hausherren parieren. Diese Parade war der Startschuss für die Esseler Jungs. Nachdem sich einige Konter zuvor leider im Sande verliefen, machte es Kaspar Bulke in der 27. Spielminute besser. Tim Dörge steckte den Ball perfekt durch die Schnittstelle, Essels Allrounder spitzelte den Ball am herauseilenden Heimkeeper vorbei ins Netz. Diese Führung gab für die restliche Zeit der ersten Hälfte enorme Sicherheit. Nun lief der Ball besser durch die Reihen, sodass auch das Niveau des Spiels besser wurde. Bis zur Halbzeit passierte nichtmehr viel, sodass die Esseler Elf schon auf dem Weg zum nächsten Auswärtserfolg war.

Zu Beginn der zweiten Hälfte übernahmen wieder die Gäste das Zepter und belagerten zu Beginn das Esseler Tor, allerdings wurden auf Seiten des VFL auch beste Chancen nicht zum Torerfolg genutzt, sodass die alte Weisheit Bestätigung finden sollte. „Wer die Tore vorne nicht macht, bekommt sie hinten rein.“ Dies war mit Beginn der Schlussviertelstunde der Fall. Kaspar Bulke schickte Daniel Kutsche auf die Reise, der cool blieb und die Kugel über den Schlussmann hob. Gerade Daniel Kutsche verdiente sich das Tor nach langer Durststrecke, da er in den vergangenen Wochen niemals aufgab und sich in jedem Spiel für das Team aufopferte. Das Spiel neigte sich dem Ende, ehe es noch einmal spannend wurde. Nach einem Elfmeterpfiff der Marke „Den muss man nicht geben“ konnten die Gastgeber durch ihren Torjäger noch einmal verkürzen. Mehr sollte ihnen an diesem Tage allerdings nichtmehr gelingen, sodass das Team in der Saison nun 50 Punkte eingefahren und damit das persönliche Ziel bereits fünf Spieltage vor Saisonende erreicht hat. Bravo, Jungs.

 

Bericht Pressewart Florian Seel

23.04.2017 SG Scharmbeck-Pattensen – SV Essel   1:2 (1:0)

 

Einen weiteren Auswärtserfolg konnte die Erste einfahren und damit die gute Auswärtsbilanz weiter ausbauen. Nötig dafür war eine enorme Willensleistung.

Beide Teams zeigten zu Beginn kein schönes Fußballspiel. Viele Fehlpässe im Mittelfeld oder im Spielaufbau sorgten für ein zerfahrenes Spiel. Die erste große Torchance für Essel hatte Daniel Kutsche, als er nahezu alleine auf den Heimkeeper zulief, von diesem aber außerhalb des Strafraums abgeräumt wurde. Der folgende Freistoß von Louis Pickford brachte leider nichts ein. Ein Diagonalball auf die linke Angriffsseite der Hausherren brachte dann die Führung. Ein Scharmbecker dribbelte Richtung Zentrum und legte dann geschickt ab. Der Schuss aus zwanzig Metern schlug oben links im Esseler Gehäuse ein. Die Esseler steckten dennoch nicht auf und versuchten weiter das eigene Spiel durchzubringen. Kurz vor dem Pausenpfiff musste Coach Nico Söhnholz, der den beruflich verhinderten Detlev Rogalla vertrat, die ersten beiden Auswechslungen vollziehen. Justus Missun, der schon früh die gelbe Karte gesehen hatte, verließ ebenso das Feld wie Florian Seel, der nach einem harten Zweikampf nicht mehr weiterspielen konnte. Hannes Rode und Julien Ernst betraten das Feld und fügten sich sofort ordentlich ein. Vor dem Halbzeitpfiff musste Pascal Locker zudem noch einen Kopfball parieren. In der Kabine wurde das Team ermutigt technisch sauberer weiterzuspielen. Zudem musste die Finalität im Angriffsdrittel noch weiter präzisiert werden. Dies klappte sofort nach Wiederanpfiff, als Justin Onyechi nach einer schönen Drehung den Ausgleich besorgte. In der Folge kam das Team besser ins Spiel, das Heimteam hatte in der zweiten Halbzeit kaum Torchancen. Nachdem man schon einige Male gefährlich im Scharmbecker Strafraum auftauchte, sorgte Hawk Schwieger in der 86. Minute für den Lucky-Punch. Nach einer schönen Kombination über die linke Seite, die nun durch den eingewechselten Kaspar Bulke beackert wurde, stand Essels Dampfmacher fünf Meter vor dem heimischen Gehäuse und schob das Leder humorlos in die rechte untere Ecke. Das Team verteidigte die Führung bis zum Schlusspfiff und geht damit weiterhin gestärkt in die nächsten Aufgaben.

 

Bericht Pressewart Florian Seel

17.04.2017 SV Essel – TSV Elstorf   5:1 (4:0)

 

Wer weiß wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn Pascal Locker nach zwei Minuten nicht mit einer Glanzparade auf dem Posten gewesen wäre. Die Gäste erwischten den besseren Start und konnten die ersten beiden Torchancen des Spiels für sich verbuchen. Danach kam das Esseler Team besser ins Spiel und übernahm zusehends die Spielkontrolle. Hendrik Rönnebeck scheiterte zunächst noch am gut parierenden Gästeschlussmann, der das Leder noch gegen den Pfosten lenkte. Nach 18 Spielminuten ging Essel dann in Führung. Standardspezialist Louis Pickford bediente Florian Wolff, der wuchtig aus zehn Metern einköpfte. Nur fünf Minuten später konnte Justin Onyechi nach toller Kombination auf 2:0 erhöhen. Die Mannschaft spielte nun munter drauf los, sodass sich das Geschehen zumeist in der Gästehälfte abspielte. Justin Onyechi besorgte in der 31. Spielminute die 3:0 Führung und machte damit seinen persönlichen Doppelpack perfekt und untermauerte damit seine gute Form. Kurz vor dem Halbzeitpfiff sorgte Louis Pickford mit einem platzierten Linksschuss in das rechte untere Eck für die Vorentscheidung. Somit ging es mit einem 4:0 in die Kabinen. In der Halbzeitpause wurde das Team dazu animiert, sich nicht in Sicherheit zu wägen. Die Mannschaft kam dann auch ordentlich aus der Pause, die letzte Konsequenz aus der ersten Halbzeit fehlte schlussendlich allerdings in den Aktionen. Nach einer Stunde konnten die Gäste nach einem Absprachefehler in der Esseler Defensive den Ehrentreffer erzielen. Goalie Locker konnte zunächst noch retten, gegen den Nachschuss war er dann allerdings machtlos. In der Folge hatten die Esseler Jungs weitere Gelegenheiten die Führung auszubauen. Vor allem bei Standards war das Team gefährlich. Nachdem er zuvor noch eine gute Kopfballmöglichkeit liegen ließ, wurde Kapitän Florian Seel von den Gästen nach 73 Spielminuten förmlich zum Tor gezwungen, als er aus kurzer Distanz im Fünfmeterraum der Elstorfer angeschossen wurde und der Ball vom Gesicht über die Torlinie sprang. In der Folge plätscherte das Spiel dem Ende entgegen, das dritte Tor von Justin Onyechi wurde durch das Schiedsrichtergespann wegen vermeintlicher Abseitsposition nicht anerkannt. Mit nun 44 eingespielten Punkten rangiert das Team nun im oberen Mittelfeld, hat den Klassenerhalt gesichert und kann nun mit viel Elan in die nächsten Aufgaben gehen.

 

Bericht Pressewart Florian Seel

15.04.2017 SV Essel – TUS Eschede   2:1 (1:1)

                                 

Nach einer großen Kampfleistung in der zweiten Halbzeit konnte sich das Team den letzten Sorgen in Sachen Abstiegskampf entledigen und vor allem eine ordentliche Reaktion auf die herbe Niederlage am letzten Spieltag zeigen. Essel begann wieder furios. Die Gäste wurden früh gestört und so zu Fehlern gezwungen. Auch das Zweikampfverhalten war zu Beginn des Spiels vorbildlich. Die Belohnung dafür gab es schon nach sieben Spielminuten, als Jannes Conrad mit einem tollen Pass Hawk Schwieger auf die Reise schickte. Dieser blieb vor dem Gästeschlussmann eiskalt und besorgte die wichtige Führung. In der Folge wurden dann aber weitere Chancen liegen gelassen, sodass Eschede besser ins Spiel kam und durch Standards gefährlich wurde. Dies sollte sich nach 40 Spielminuten rächen. Nach einem Standard kam es zu einer Kopfballkerze im Esseler Strafraum. Einige Esseler Spieler waren schon im Vorwärtsgang als der Ball vor die Füße eines Gästeakteurs fiel, der dann zum Ausgleich aus fünf Metern einschob. Mit einem gerechten Remis pfiff der Schiedsrichter dann zur Pause. In dieser wurden die Parallelen zum Borstel-Spiel offen angesprochen. Das Team verstand, um was es ging und zeigte in der folgenden zweiten Halbzeit eine wirklich gute Kampfleistung. Spielerisch betrachtet war es sicherlich kein Leckerbissen, aber der war nach der Vorwoche auch nicht zu erwarten. So war es dann auch ein Standard, der das Spiel zu Gunsten der Esseler Jungs entscheiden sollte. Nach 51 Minuten lag der Ball für Steffen Heitmann circa 20 Meter vor dem Tor bereit. In bekannter Manier zimmerte er den Ball zur umjubelten Führung in den Gästekasten. In der Defensive zeigte sich das Team körperlich präsent, dennoch hatten auch die Gäste einige Strafraumszenen zu bieten, die allerdings durch Pascal Locker im Tor oder durch die Verteidiger entschärft werden konnten. Ab der 80. Spielminute hatte Essel reichlich Chancen das Spiel zu entscheiden, die Überzahlangriffe wurden allerdings schwach ausgespielt. Louis Pickford setzte einen Freistoß zudem gegen das Lattenkreuz. Als der Schiedsrichter die Partie abpfiff, wusste das Team, dass dies ein schwer erarbeiteter Sieg war, der aber für den weiteren Saisonverlauf sehr wichtig ist.

 

Bericht Pressewart Florian Seel

09.04.2017 SV Essel – MTV Borstel-Sangenstedt   2:7 (1:1)

 

In einem zunächst ausgeglichenen Spiel erlitt die Esseler Elf eine herbe Klatsche und spielte eine erschreckend schwache zweite Halbzeit. Das Spiel begann mit Vorteilen für die Rogalla-Elf, die das Spiel zunächst in ihren Händen hatte. Belohnt wurde das Team schon nach 12 Spielminuten, als Hawk Schwieger im Nachsetzen den Ball über die Linie bugsierte. Kurz darauf hätte man auf 2:0 stellen können, die Chance dazu blieb allerdings ungenutzt. Die Quittung hierfür gab es nach 22 Spielminuten, als die Gäste durch einen Schuss aus 25 Metern in Führung gehen konnten. Das Spiel gestaltete sich in der Folge ausgeglichener und die Gäste kamen ihrerseits besser ins Spiel, was bis zur Pause allerdings noch keine Auswirkung haben sollte. Dies sollte leider erst kurz nach dem Pausentee folgen. In nur vier Minuten trafen die Gäste gleich dreimal, alle Treffer fielen nach demselben Schema. Die Gäste konnten ungestört kombinieren und wurden in keinster Weise gestört, sodass die Bälle am völlig machtlosen Tim Schümann im Fünfmeterraum über die Linie geschossen wurden. Bis zur 77. Spielminute konnte Borstel gar auf 1:6 stellen. Alexander Weiler konnte in Minute 87 das zweite Esseler Tor im Nachschuss erzielen, allerdings hatten die Gäste auch hierauf kurz vor dem Schlusspfiff mit dem letzten Tor des Tages noch eine Antwort.

In dieser Woche ist somit eine klare Fehleranalyse nötig, um am kommenden Osterwochenende in beiden Spielen eine gute Figur abgeben zu können.

Bericht Pressewart Florian Seel

02.04.2017 TSV Auetal – SV Essel   2:6 (1:1)

 

Das Schreckgespenst vom Toppenstedter Rötenbrook konnte die Rogalla-Elf endlich vertreiben und verdient die Auswärtspartie beim TSV Auetal gewinnen. Die Esseler Elf zeigte sich ab der ersten Minute viel engagierter als in den vergangenen Wochen. Der Gegner wurde ab dem eigenen Strafraum beackert, angelaufen und somit zu Fehlern gezwungen. Essel machte gehörig Druck und kam damit zu vielen Standardsituationen. Diese wurden heute brandgefährlich von Hawk Schwieger getreten, der mit beinahe jedem Ball Kapitän Florian Seel fand, der die Heimdefensive vor schwierige Aufgaben stellte. Ein Kopfball landete an der Unterlatte, ein Schuss aus Nahdistanz wurde geblockt und im Gestocher konnte der Keeper mit einem guten Reflex retten. Essels Kapitän fand damit eine gute Antwort auf die zuletzt aufkommende Kritik in der Lokalpresse. Auch die Offensivspieler Rönnebeck, Kutsche und Justin Onyechi zeigten sich überaus spielfreudig und spielten einige tolle Kombinationen heraus. Geschockt wurde das Team dann allerdings nach einer guten halben Stunde. Die Platzherren schlugen einen langen Ball, Torwart Pascal Locker verschätzte sich beim Rauslaufen und brachte Auetals Angreifer im Strafraum zu Fall. Der Elfmeter wurde sicher verwandelt. In den Folgeminuten zeigte das Gegentor Wirkung, es war wieder etwas Verunsicherung zu sehen, das Team spielte allerdings trotzdem engagiert weiter. Ein weiterer kurzer Schreckmoment ereignete sich kurz vor der Pause, als Florian Seel nach einem Kopfballduell liegen blieb. Der Cut am Augenlid hinderte ihn am Weiterspielen, sodass Florian Wolff für ihn das Spielfeld betrat. Ein besonderer Dank hier auch noch einmal an die Betreuer des Heimteams, die sich in der Szene sehr hilfsbereit zeigten und den Spieler gemeinsam mit Betreuerin Natascha Rose auf dem Platz behandelten. Kurz darauf hätte Hendrik Rönnebeck für den Ausgleich sorgen können, verzog aber knapp. Besser machte es dann Hawk Schwieger in der 45. Spielminute, als er mustergültig von Justin Onyechi bedient wurde und sauber ins linke Eck abschloss.

Gleich nach der Pause übernahm das Team die Führung, als Justin Onyechi das 2:1 für die Esseler Jungs schoss. In der Folge hatte das Team Möglichkeiten die Führung auszubauen, scheiterte aber entweder am gut aufgelegten Heimkeeper oder an der letzten Konsequenz, sodass Auetal nach einer Stunde den Ausgleich erzielen konnte. Nur gut, dass Hendrik Rönnebeck sein Pulver noch nicht verschossen hatte und nach feinem Alleingang in Minute 79 auf 3:2 stellte. Drei Minuten später sorgte Hawk Schwieger für die Entscheidung. Wiederum zwei Minuten später war der eingewechselte Louis Pickford zur Stelle und untermauerte seine tollen Jokerqualitäten. Den Endstand besorgte der toll kämpfende Justin Onyechi, sodass die Mannschaft mit einem Schlussfeuerwerk einen Meilenstein in puncto Klassenerhalt setzen konnte und endlich wieder ein tolles Spiel zeigte.

Bericht Pressewart Florian Seel

26.03.2017 SV Essel – MTV Soltau   2:0 (0:0)

 

Im Heimspiel behielt die Esseler Elf die Oberhand, konnte den Abstand zu den Soltauern auf zehn Punkte ausbauen und dazu noch das erste Mal seit langem wieder zu null spielen. Die erste Hälfte begann mit Chancen auf beiden Seiten, Pascal Locker musste mit einer guten Parade dafür sorgen, dass sein Team nicht in Rückstand geriet. Das Spiel verflachte im Laufe der Halbzeit, sodass sich den Zuschauern ein schwaches Spiel bot. Die Teams taten sich schwer überhaupt zu Abschlüssen zu kommen. Auf Esseler Seite fehlte die Präzision und Finalität in den Aktionen, sodass man sich zwar oftmals in der Nähe oder im Strafraum befand, dann aber zu überhastet agierte.

In der zweiten Halbzeit ein ähnliches Bild. Viel Kampf im Mittelfeld, aber die Esseler Jungs nahmen den Kampf an und kamen nun zu besseren Einschussmöglichkeiten. Steffen Heitmann und Justin Onyechi scheiterten allerdings zunächst. Besser machte es Kaspar Bulke nach 65 Spielminuten, als er sich im Sechzehner einmal um die eigene Achse drehte und dem Gästekeeper mit einem satten Flachschuss keine Chance ließ. Kurz darauf musste Pascal Locker wieder zur Höchstform auflaufen, um den Ausgleich zu verhindern. Mit Beginn der Schlussphase sorgte Louis Pickford mit seinem ersten Ballkontakt für endgültige Ruhe. In gewohnter Manier zirkelte er einen Freistoß aus 20 Metern über die Mauer unhaltbar für den Torwart ins linke Eck. Die Vorentscheidung war somit gefallen und der Weg zum ganz wichtigen Dreier geebnet. Mit nun 35 eingespielten Punkte steht das Team nun 13 Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz und kann in den kommenden beiden Partien gegen Auetal und Borstel-Sangenstedt die Weichen frühzeitig auf Klassenerhalt stellen.

Bericht Pressewart Florian Seel

19.03.2017 SV Nienhagen – SV Essel   1:4 (1:1)

 

Das Spiel begann denkbar schlecht. Schon nach fünf Minuten lag das Team im Rückstand. Nach einem Verschiebefehler der Defensive spielten die Hausherren ihre Überzahl eiskalt aus und vollstreckten zur Führung. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Der vermeintliche Ausgleich von Florian Seel in der 20. Minute wurde wegen angeblicher Abseitsposition nicht anerkannt. Gut, dass Hawk Schwieger nur Sekunden später mit einem satten Schuss im Sechzehner für den Ausgleich sorgte. Justin Onyechi und wieder Hawk Schwieger hatten weitere Chancen, um in Führung zu gehen. Auf der anderen Seite waren zwei Glanzparaden von Pascal Locker nötig, um nicht wieder ins Hintertreffen zu geraten, sodass der Schiedsrichter mit einem mehr oder weniger gerechten Remis zum Pausentee pfiff.

In der zweiten Hälfte merkten die Zuschauer, dass das Team dieses Spiel unbedingt gewinnen wollte. Gleich nach Anpfiff erspielte sich das Team die nächsten Hochkaräter, die allerdings noch ungenutzt blieben. Die Führung sollte dann durch einen Abstauber fallen, als Hendrik Rönnebeck in der 67. Spielminute die Weichen auf Sieg stellte. Erneut Hawk Schwieger konnte zwei Minuten später mit einem satten Linksschuss nachlegen und für die Vorentscheidung sorgen. In der Schlussphase erzielte Steffen Heitmann per Distanzschuss den Endstand.

Das Team belohnte sich in der zweiten Halbzeit für den betriebenen Aufwand und geht somit frohen Mutes und mit viel Selbstbewusstsein in die nächsten Wochen.

 

Bericht Pressewart Florian Seel

12.03.2017 SV Essel – Ciwan Walsrode   2:0 (1:0)

 

Den lange herbeigesehnten Sieg konnte die Erste im Lokalduell gegen die Walsroder einfahren.

Schon nach einigen Sekunden hätte Kaspar Bulke einen Elfmeterpfiff für sich erhalten müssen, nachdem er im 16er gelegt wurde. Die Pfeife des Schiedsrichters blieb allerdings stumm. In der Folge fehlte es trotzdem an spielerischer Linie. Den Gästen wurde das Verteidigen eher einfach gemacht. Pascal Locker war bei einem Schlenzer aus der Distanz auf der Hut. Nach einem guten Spielzug konnte Justin Onyechi nach einer halben Stunde die befreiende Führung erzielen. In der Folge hatte man einige Gelegenheiten die Führung auszubauen, die letzte Finalität fehlte aber in den Aktionen. Nach der Pause ein ähnliches Bild, Essel mit mehr Ballbesitz, die Gäste mit der Intention sicher zu stehen. Kaspar Bulke hatte zwei aussichtsreiche Chancen, ein Tor konnte er leider nicht erzielen, sodass die Entscheidung nach 73 Spielminuten fallen sollte. Steffen Heitmann zirkelte einen Freistoß passgenau in das linke Kreuzeck. Kurz darauf hatten die Gäste nach einem Esseler Fehler die Chance zu verkürzen, Marvin Onyechi rettete in höchster Not für den geschlagenen Pascal Locker. Das Team spielte die Führung in der Folge souverän nach Hause, sodass das Team ganz wichtige drei Punkte erringen konnte, die positiv in die nächsten Wochen blicken lassen.

 

Bericht Pressewart Florian Seel

 

05.03.2017 TSV Winsen/Luhe – SV Essel   3:0 (3:0)

 

Ein weiteres sportliches Desaster erlebte die 1. Herren beim Auswärtsspiel beim favorisierten TSV Winsen/Luhe. Schon zur Halbzeit war der Endstand hergestellt und das Spiel entschieden.

 

Die Anfangsphase gestaltete sich offen mit leichten Vorteilen für die Hausherren. In der 10. Spielminute fiel die Führung. Eine Flanke wurde abgefälscht und auf diesem Wege zur Bogenlampe, die Richtung Esseler Tor flog. Pascal Locker konnte zunächst noch in höchster Not klären, gegen den Nachschuss hatte er allerdings das Nachsehen. Acht Minuten später bremste Florian Seel einen Heimakteur an der Strafraumgrenze. Der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt und der Elfmeter wurde sicher verwandelt – 0:2. Ohne jegliche Sicherheit taumelte die Rogalla-Elf einem Schützenfest entgegen, da weder eine spielerische Linie noch bezirksligataugliche Zweikämpfe vorhanden waren. Kurz vor dem Pausenpfiff flog ein Standard von Winsen/Luhe durch den Strafraum, der Ball prallte von Justus Missun unglücklich ab, sodass der freistehende TSV-Spieler keine Mühe hatte, den Ball über die Linie zu schieben.

 

In der Halbzeit wechselte Rogalla aus. Marvin Onyechi und Julien Ernst mussten den Platz verlassen, Hendrik Rönnebeck und Tim Dörge kamen ins Spiel. Aufgrund der ersten Hälfte hätte allerdings jeder blau-weiße Akteur ausgewechselt werden können.

 

In der zweiten Halbzei spielte das Team mit zwei Stürmern, zu Justin Onyechi gesellte sich Florian Seel, dessen Part in der Innenverteidigung solide von Hannes Rode übernommen wurde. Durch das Spiel mit zwei Spitzen gelang es Schadensbegrenzung zu betreiben. Man konnte die Hausherren weiter vom Tor weghalten, wurde allerdings auch nur einmal gefährlich. Nach einer Hereingabe von Hendrik Rönnebeck schoss Daniel Kutsche das Leder aus fünf Metern über den Kasten.

 

Am kommenden Spieltag, wenn das Team von Ciwan Walsrode auf dem Albert-Brünn-Platz gastiert, muss das Team ein ganz anderes Gesicht zeigen, um erfolgreich zu sein. Angekommen im Abstiegskampf heißt es nun Ärmel hochkrempeln und kämpfen.

 

Bericht Florian Seel (Pressewart)

 

 

18.02.2017 Eintracht Elbmarsch – SV Essel   4:0 (2:0)

 

Einen gebrauchten Tag erwischte die 1.Herren am Samstagnachmittag bei ihrem Gastspiel bei Eintracht Elbmarsch. Am Ende hieß es 4:0 für die Gastgeber und alles, was sich das Team vorgenommen hatte, wurde mit diesem Ergebnis zu Nichte gemacht.

 

Die Esseler Jungs kamen allerdings recht gut in das Spiel. Nach zwei Spielminuten wurde ein guter Konter leider nicht im Tor untergebracht. Im Laufe der ersten Hälfte wendete sich das Blatt zu Gunsten der Platzherren, die bei jedem Esseler Fehler zur Stelle waren. Nach knapp 20 Minuten klingelte es zum ersten Mal im Esseler Gehäuse. Eine Ecke wurde nur unzureichend geklärt, der Schuss aus rund 20 Metern wurde kurz vor dem Tor in das selbige abgefälscht. Auch nach 26 Minuten hatte die Esseler Hintermannschaft zum wiederholten Male das Nachsehen. Elbmarschs Mann des Tages, der alle vier Tore schoss, schloss trocken zum 2:0 ab. Kurz vor der Pause sollte sich die spielentscheidende Minute abspielen. Zunächst war das Rogalla-Team durch eine Doppelchance von Hawk Schwieger und Justin Onyechi drauf und dran den Anschlusstreffer zu erzielen. Fast im Gegenzug kam es im Mittelfeld zu einer Rudelbildung, in der Jannes Conrad und ein Heimakteur die gelbe Karte sahen. Keine zwei Minuten später sah Jannes Conrad nach einer Grätsche an der Außenlinie die Ampelkarte. Von nun an wurde es natürlich verdammt schwer, überhaupt vielleicht noch einen Punkt mitnehmen zu können.

 

In der Pause setzte Trainer Rogalla die ersten Zeichen und nahm mit Hawk Schwieger und Steffen Heitmann die ersten beiden Spieler vom Feld. Auf das Feld kamen Hannes Rode und Justus Missun. Das Team kam gut aus der Kabine und konnte einige Konter fahren, die allerdings zumeist nicht zu Ende gespielt wurden. In der 60. Spielminute fiel dann die endgültige Entscheidung. Nach einem erneuten Aufbauschnitzer konnten die Platzherren den folgenden Konter zum 3:0 nutzen. Kurz darauf wechselte Trainer Rogalla zum dritten Mal, nahm den schwachen Florian Seel vom Feld und brachte Julien Ernst in die Partie. Mit ablaufender Spielzeit boten sich für die Esseler einige Räume und auch gute Torgelegenheiten. Allesamt scheiterten aber leider an der letzten Konsequenz. In der 79. Spielminute wurde mit dem 4:0 der Endstand erzielt.

 

Nach einer ganz schwachen ersten Halbzeit zeigte das Team mit zehn verbliebenen Akteuren in der zweiten Halbzeit eine Reaktion, wobei man sich mindestens einen Treffer verdient gehabt hätte. Allerdings spiegelt das Ergebnis eindeutig den Spielverlauf wieder, sodass die Mannschaft in der kommenden Woche einiges aufzuarbeiten hat.

 

Bericht Florian Seel (Pressewart)

 

 

25.11.2016 TUS Celle FC – SV Essel   1:3 (1:1)

 

Nach den beiden verlorenen Partien gegen Maschen und Walsrode kam das Spiel im Celler Günther-Volker-Stadion gerade Recht. Freitagabend-Flutlicht-Fanbusse. Dazu noch ermutigende Worte aus der Akademie des Hamburger Sportvereins von Ex-Profi Mehdi Mahdavikia. Eine Summe an Motivation, die heute den Unterschied ausmachen sollte.

Trainer Rogalla stellte wieder im 4-2-3-1 auf. Alex Weiler war wieder als Arbeitstier im Mittelfeld präsent, Justin Onyechi spielte als robuster Spieler als alleinige Spitze und Kaspar Bulke agierte als Linksverteidiger. Dies waren die Änderungen zur Vorwoche. Das Team war von Anfang an bemüht, die Gastgeber nicht ins Spiel kommen zu lassen und dementsprechend offensiv zu verteidigen. Den ersten Lohn dafür gab es in der achten Spielminute. Nach einem gerade noch geklärten Torschuss landete die Kugel vor den Füßen von Hendrik Rönnebeck, der das Spielgerät dann zum Jubel der über 100 angereisten Esseler Fans in die Maschen schoss. Der Jubel war gerade verstummt und der Stadionsprecher hatte den neuen Spielstand noch gar nicht verkündet, da fiel postwendend der Ausgleich. Mit einem Schuss aus 25 Metern wurde Pascal Locker im Tor überwunden, sodass das Spiel wieder bei null begann. Viele dachten sicherlich, dass dies wegen den Negativerlebnissen der Vorwochen zu einem Bruch im Spiel kommen könnte, die Esseler Jungs präsentierten sich allerdings hellwach, ließen bis zum Schlusspfiff nur noch einen Kopfball in der zweiten Halbzeit zu und verdienten sich heute ganz klar den Titel „Kampfmannschaft“. Auf dem holprigen Geläuf war in der Folge kein schönes Spiel zu erwarten. Die Esseler waren darauf bedacht, Bälle in die Tiefe zu spielen, um den pfeilschnellen Außenspielern Rönnebeck und Kutsche die Möglichkeit zu geben, ihren Tempovorteil auszuspielen. Dies gelang immer öfter, sodass sich das Team bis zur Halbzeit noch die ein oder anderen Chance herausspielen konnte. Das Team ließ sich zudem nicht von der harten Gangart der Gastgeber einschüchtern. Leidtragend war allein Betreuerin Natascha Rose, die einige Meter zu laufen hatte, um den angeschlagenen Spielern wieder auf die Beine zu helfen. In der Halbzeit gab Coach Rogalla eine ganz klare Linie vor. Nach dem Spiel müsse man mindestens einen Punkt mehr auf der Habenseite haben. Justus Missun kam in der Halbzeit für den bereits verwarnten Julien Ernst in die Partie und verdiente sich im weiteren Spielverlauf ein Lob vom Trainer.

Zwei Minuten nach Wiederbeginn brachte Hendrik Rönnebeck seine Farben erneut in Führung. Florian Seel eröffnete lang auf Justin Onyechi, dieser legte den Ball auf Rönnebeck ab, der darauf trocken abzog und ins linke untere Eck traf. Anders als in der ersten Halbzeit war das Team nach der erneuten Führung weiterhin hellwach und hatte zahlreiche Chancen, um das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Erneut Rönnebeck oder Justin Onyechi hätten frühzeitig für klare Verhältnisse sorgen können. Entschieden wurde das Spiel aber erst in der 79. Minute. Ein Celler sah nach einer Diskussion mit dem Schiedsrichter die rote Karte. Der anschließende Freistoß von Hawk Schwieger fand den Kopf des eingewechselten Steffen Heitmann, der förmlich in der Luft stand und gekonnt einköpfte. Langsam aber sicher reifte der Gedanke, dass nun der ganz große Wurf drin ist. Die Zuschauer peitschten das Team bis zum Schlusspfiff weiter nach vorne. Ein weiteres Tor sollte allerdings nicht gelingen, im Defensivbereich brannte allerdings auch rein gar nichts mehr an, sodass die Anzeigetafel beim Abpfiff des Schiedsrichters folgendes anzeigte: TUS Celle FC – SV Essel 1:3. Die Mannschaft wurde von den Fans gefeiert, Spieler und Zuschauer waren gegenseitig stolz aufeinander und der gelungene Abend wurde mit einer Humba abgerundet. Es war ein Duell Stadt gegen Gemeinde. 70000 Einwohner gegen etwas über 1000. Aber es hat auch eines gezeigt. Gemeinsam kann man alles erreichen. „Mir bleibt nichts übrig, als einfach Danke zu sagen. Unsere Fans haben diesen Freitagabend zu einem unvergesslichen gemacht. Das ist Fußball, wie er sein sollte. Das ist der Grund warum jeder Spieler stolz sein sollte, in diesem Verein zu spielen“, so die Worte von Kapitän Seel.

Bericht Florian Seel (Pressewart)

 

 

20.11.2016 SV Essel – Germania Walsrode 1:3 (1:1)

 

Im Südkreis-Derby zog die Rogalla-Elf am Ende verdientermaßen den Kürzeren. Das Spiel begann allerdings nach Maß. Marvin Onyechi brachte sein Team in der sechsten Spielminute in Führung. Sein Schuss aus 30 Metern schlug unten links ein, sehr zur Freude der Esseler Zuschauer. In der Folge ließen beide Teams nicht viel anbrennen. Nach einem gescheiterten Versuch sich aus der Bedrängnis zu kombinieren, konnten die Gäste Mitte der ersten Halbzeit ausgleichen. Zunächst konnte Pascal Locker im 1 gegen 1 noch retten, gegen den Nachschuss war er dann machtlos. Bis zur Pause verlief das Spiel eher ruhig. Bekämpft wurde sich im Mittelfeld, sodass es zu keinen nennenswerten Torchancen kam und es mit einem Remis in die Halbzeit ging. Auch die zweite Hälfte begann ruhig, bis zum sehenswertesten Treffer des Tages, der aus Esseler Sicht leider für das falsche Team fallen sollte. Aus rechter Position auf Höhe des 16ers schweißte ein Germanenverteidiger den Freistoß unhaltbar in das linke obere Kreuzeck. Den Esselern fehlte heute eindeutig die Durchschlagskraft. Außer einer Kombination über den eingewechselten Justin Onyechi sollte das Team nicht mehr gefährlich vor dem Gästegehäuse auftauchen. Die Entscheidung für die Gäste fiel fünf Minuten vor Spielende. Das Team befindet sich damit im Tabellenmittelfeld, hat aber schon am Freitagabend in Celle die Chance, eine Reaktion zu zeigen.Bericht Florian Seel (Pressewart)

 

 

06.11.2016 SV Essel – VFL Maschen   3:5 (2:2)

 

Auch Essels Erste verlor auf eigenem Platz. Bei einem erneut torreichen Spiel gegen die Mannschaft aus Maschen zog die Rogalla-Elf den Kürzeren und verpasste damit das Vorstoßen in die Spitzengruppe.

Das Spiel begann ordentlich. Mann der ersten Minuten war ganz klar Justin Ernst, der schon in den Anfangsminuten drei gute Chancen auf dem Fuß hatte, eine davon landete an der Querstange. Auch Kaspar Bulke fehlten bei einem Nachschuss nur wenige Zentimeter. Besser machte es Daniel Kutsche in der 14. Spielminute, als er die Kugel von der Strafraumkante in das linke Kreuzeck schoss. Mit ihrer ersten nennenswerten Chance konnten die Gäste nach einem Stellungsfehler der Esseler Deckung nur zwei Minuten später allerdings postwendend ausgleichen. Es entwickelte sich nun ein offenes Spiel mit großem Offensivpotenzial. Nach schöner Hereingabe von Daniel Kutsche konnte Justin Onyechi für die erneute Führung sorgen (29.). Kurz vor der Halbzeit fiel der erneute Ausgleich. Eine Maschener Ecke konnte nur unzureichend geklärt werden, sodass plötzlich ein Gästeakteur allein vor Torwart Pascal Locker auftauchte und diesem mit einem Gewaltschuss keinerlei Abwehrchance ließ.

Die zweite Hälfte begann wie die erste. Essel machte Druck und wurde schon in der 50. Spielminute dafür belohnt. Kaspar Bulke sprintete in einen zu kurz geratenen Rückpass und brachte sein Team damit zum dritten Mal an diesem Tage in Front. Was dann passierte, ist eigentlich nicht zu erklären. Daniel Kutsche hatte in der 60. Spielminute die Möglichkeit auf 4:2 zu erhöhen, scheiterte aber am glänzend parierenden Gästekeeper. Nur zwei Minuten später musste Pascal Locker mit zwei Weltklasseparaden dafür sorgen, dass seine Elf in Führung blieb. Der Startschuss für ein Offensivfeuerwerk der Gäste, die binnen fünf Minuten nach teils schweren Stellungsfehlern auf 3:5 stellten. Von diesem Schock erholte sich das Team nicht mehr. Einzig Hawk Schwieger traf noch mit einem Schuss die Latte. Somit ließ das Team die Chance oben anzugreifen fahrlässig liegen, hat aber schon in der kommenden Woche wieder die Chance, sich im Heidekreisduell in Schneverdingen zu rehabilitieren.
Bericht Florian Seel (Pressewart)

 

 

29.10.2016 MTV Ashausen-Gehrden – SV Essel   0:4 (0:3)

 

Schon zur Pause war das Spiel in trockenen Tüchern. Das schon in der Vorwoche erfolgreiche 4-1-4-1 System brachte auch beim Gast bei den Freunden in Ashausen Erfolg. Die Hausherren konnten hierdurch konsequent beim Spielaufbau gestört werden. Somit wurden viele Bälle schon in Ashausens Hälfte gewonnen, sodass der Weg zum Tor nicht mehr weit war. In Spielminute sieben gingen die Esseler dann schon in Führung. Starker Flügellauf von Jannes Conrad mit ebenso toller Hereingabe, die Louis Pickford dann entschlossen in die Maschen hämmerte. Das Tor schien die Platzherren verunsichert zu haben. Fünf Minuten später konnte Kaspar Bulke mit einem tollen Schuss aus 20 Metern erhöhen, als er zentral vor dem Tor in Ballbesitz gelangte und den Ball um den vor ihm stehenden Verteidiger herumzirkelte. Nun machte man sich das große Spielfeld zu Nutze und kombinierte gefällig. Mitte der ersten Halbzeit musste Torwart Locker die einzig ernstzunehmende Torchance der Harburger entschärfen. Ansonsten stand die Viererkette und vor allem der davor toll agierende Marvin Onyechi sicher. Nach einer halben Stunde konnte Hendrik Rönnebeck auf 3:0 stellen, als er von rechts kommend in die Mitte zog und trocken auf das Tor schoss. Der Ball wurde noch von einem Verteidiger unhaltbar für den Torwart abgefälscht. Bis zur Pause ergaben sich noch zwei weitere gute Einschusschancen, die aber vergeben wurden.

In der Halbzeit warnte Coach Rogalla vor Überheblichkeit, ein Anschlusstreffer könnte das Spiel plötzlich kippen lassen. Das Team war aber wieder von Beginn an voll da und hatte kurz nach Wiederanpfiff die Chance auf das vierte Tor. Hawk Schwieger zielte leider weniger Zentimeter am Gehäuse vorbei. Das Spiel war wegen des klaren Spielstands in der Folge nicht mehr so packend wie die erste halbe Stunde. Der zur Halbzeit gebrachte Tim Dörge erzielte in der 69. Spielminute das letzte Tor des Tages. Nach der vielleicht schönsten Passkombination des Tages stand er allein vor dem Heimkeeper und donnerte das Leder mit rechts unhaltbar in das Gehäuse. In der Folge waren noch drei Großchancen da, um das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Ein weiterer Torerfolg blieb aber aus, sodass es bei dem 4:0 blieb. Nach Schlusspfiff genossen die Akteure beider Teams noch das ein oder andere Kaltgetränk, ehe um 18:30 Uhr die Heimreise für die letzten verbliebenden Esseler Akteure begann.


Bericht Florian Seel (Pressewart)

 

 

23.10.2016 SV Essel – SG Scharmbeck Pattensen   2:0 (0:0)

 

Einen ganz wichtigen Sieg konnte die Erste im Duell mit dem Tabellennachbarn aus dem Kreis Harburg einfahren. Nach zuletzt zwei erschreckend schwachen Auftritten ackerte die Rogalla-Elf unermüdlich und wurde mit drei Punkten hierfür belohnt.

Im ersten Durchgang hatte das Team um den in diesem Spiel bärenstarken Julien Ernst die Spielkontrolle. Klarste Chancen wurden aber zweimal durch Kaspar Bulke und Florian Seel, der nach einer Ecke freistehend fünf Meter vor dem Tor scheiterte, vergeben. Auf der anderen Seite hatte man zweimal Glück, dass die Gäste ihre Präzision noch nicht gefunden hatten. Es ging in die Kabinen und die Spieler ärgerten sich wegen den vergebenen Möglichkeiten. Kurz nach Wiederanpfiff musste Pascal Locker seine ganze Klasse zeigen, als er eine Großchance der Gäste vereitelte. In der 52. Spielminute gingen die Esseler in Führung. Louis Pickford brachte wieder eine erstklassige Hereingabe in den Strafraum, die Justin Ernst aus sieben Metern direkt in den Knick köpfte – 1:0. Kurz darauf musste Jannes Conrad auf der Linie klären, um sein Team in Front zu halten. Nun entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem das Rogalla-Team mit zunehmender Spielzeit den ein oder anderen Konter fahren konnte. Die Entscheidung blieb aber trotz klarster Chancen aus. Besser machte es dann Alex Weiler in der 87. Spielminute. Nach einer Ecke der Gäste konnte der Ball geklärt werden und Hawk Schwieger wurde auf die Reise geschickt. Dieser legte den Ball in die Mitte zum mitgelaufenen Weiler, der den Gästekeeper gekonnt umkurvte und zur Entscheidung in die Maschen traf.

Unter dem Strich ein ganz wichtiger Sieg und die passende Reaktion auf die Vorwoche.

Bericht Florian Seel (Pressewart)

 

 

16.10.2016 MTV Borstel-Sangenstedt – SV Essel   1:1 (1:1)

 

In einer unansehnlichen Partie, in der sich beide Teams wenig bezirksligareif zeigten, konnte sich die Rogalla-Elf wenigstens einen Punkt erkämpfen und holt damit zum ersten Mal überhaupt bei einem Gastspiel in Borstel einen Punkt.

Die Esseler begannen konzentriert und gingen schon nach acht Spielminuten in Führung. Freistoß von Louis Pickford, Justin Ernst verlängerte den Ball auf den zweiten Pfosten, wo Florian Seel goldrichtig stand und die Kugel mit dem Oberkörper über die Linie drückte. Leider brachte die Führung wie schon in der Vorwoche keinerlei Sicherheit, sodass das Team mehr und mehr damit beschäftigt war, den Gegner vom eigenen Tor fernzuhalten, sodass eigene herausgespielte Chancen äußerste Seltenheit besitzen sollten. Für das destruktive Verhalten wurde man in der 25. Spielminute bestraft. Nach einer kurz ausgeführten Ecke befand sich die Defensive im Tiefschlaf, sodass ein Borsteler die Kugel freistehend im Fünfmeterraum ins Tor schießen konnte. Glück hatte das Team danach, als ein Kopfball nur um Zentimeter am von Pascal Locker gehüteten Tor vorbeistrich. Das Spiel verschob sich danach wieder in das Mittelfeld, wo beide Teams hart zur Sache gingen und die jeweiligen Gegenspieler nicht schonten. Mit dem 1:1 ging es dann in die Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild nicht. Essel mit Schwierigkeiten bei der Spieleröffnung, was in der Folge dann Räume für die Platzherren bot. Die Esseler Viererkette hatte nun alle Hände voll zu tun, um das Remis zu halten. Dies gelang mit Blick auf den Endstand, fatal waren allerdings die teilweise haarsträubenden Abspielfehler, die mögliche Konter sofort zu Nichte machten. Das Spiel wurde in der Folge hitziger. Der Schiedsrichter traf nun auf beiden Seiten die ein oder andere Fehlentscheidung, sodass es in der Folge mehr und mehr brenzlige Szenen zu sehen gab. Die Esseler Jungs kämpften allerdings unermüdlich weiter und hatten kurz vor dem Schlusspfiff noch die Chance auf den Lucky-Punch, als Louis Pickford den Ball hauchdünn am rechten Torpfosten vorbeischoss. Zuvor war ein zweites Tor von Florian Seel durch den Pfiff des Schiedsrichters vereitelt worden. Aber auch die Hausherren hatten in der Schlussminute noch die Chance zur Führung, der Ball traf zum Glück des SVE aber nur die Latte.

Unter dem Strich zeigte das Team im Vergleich zur Vorwoche keine spielerische Verbesserung, sodass man diesen ergatterten Punkt sicherlich gerne mitnimmt, da an diesem Tage nicht mehr drin war.

Bericht Florian Seel (Pressewart)

 

 

09.10.2016 SV Essel – TSV Auetal   1:2 (1:2)

 

Eine völlig unnötige Niederlage musste Essels Erste im Spiel gegen Auetal hinnehmen. In einem unansehnlichen Spiel verlor die Rogalla-Elf mit 1:2 und ist damit seit fünf Spielen gegen Auetal ohne Sieg.

Das Spiel begann allerdings perfekt. Nach einer Freistoßhereingabe von Louis Pickford stand Alexander Weiler genau richtig und drückte die Kugel zur Führung über die Linie. Das Tor gab dem Team allerdings keinerlei Sicherheit, sodass viele Situationen fahrig und teilweise ungenügend gelöst wurden. Exemplarisch dafür der Ausgleich nach einer Viertelstunde. Nachdem es im Esseler Strafraum zu einem Durcheinander gekommen war, schaffte es Florian Seel nicht, den Ball lang zu klären. Der Klärungsversuch fand einen Auetaler im Rückraum, der das Leder sofort wieder in den Strafraum brachte, wo Auetals Stürmer im Zweikampf mit Jannes Conrad zu Fall kam. Der daraus resultierende Strafstoß wurde sicher verwandelt. Die 37. Spielminute sollte dann eine wichtige Rolle für den Ausgang des Spiels darstellen. Zuerst konnte Kaspar Bulke den Ball nach einer Flanke aus Nahdistanz nicht im Tor unterbringen, dann gingen die Gäste nach einem Aufbaufehler von Florian Wolff per Seitfallzieher in Führung. Gefährlich wurden die Esseler lediglich durch Standards, die aber allesamt auch nicht den Weg in das Tor finden wollten.

Nach einer krachenden Kabinenansprach verbesserte sich das Spiel des Teams zwar etwas, von einem ordentlichen Spiel konnte aber immer noch keine Rede sein. Torannäherungen gelangen nur durch Einzelaktionen oder eben durch Standards. Hochkarätige Chancen waren dennoch Mangelware. Nach 75 Spielminuten zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt, als einem Auetaler im eigenen Strafraum der Ball an die Hand sprang. Florian Seel lief an und schoss die Riesenchance zum Ausgleich rechts am Tor vorbei. Das Spiel verlagerte sich nun mehr und mehr in die Hälfte der Gäste. Schüsse durch Justin Ernst, Justin Onyechi, Hawk Schwieger strichen entweder knapp am Kasten vorbei oder landeten in den Armen des Gästekeepers. Florian Seel rauschte zudem Zentimeter an einer guten Hereingabe von Julien Ernst vorbei.

Somit ging die Partie mit der Möglichkeit sich in der Spitzengruppe festzusetzen verloren. Festzuhalten bleibt allerdings auch, dass man dort mit so einer Leistung nichts verloren hat.

Bericht Florian Seel (Pressewart)

 

 

02.10.2016 MTV Soltau – SV Essel   1:4 (0:2)

 

In einem wenig ansehnlichen Spiel setzte sich die Rogalla-Truppe im Nordkreis mit 4:1 durch und stellte somit Kontakt zur Spitzengruppe her. Bei einem Spiel weniger beträgt der Rückstand auf den Rivalen aus Walsrode nur noch drei Punkte.

Es waren keine fünf Minuten gespielt, da brachte Kapitän Florian Seel seine Mannen per Kopfball in Führung. Soltaus Spieler auf der Linie konnte den Ball erst klären, als dieser bereits die Torlinie überquert hatte. Die mustergültige Ecke schlug der derzeit äußerst formstarke Louis Pickford, der im weiteren Verlauf noch öfters in Erscheinung treten sollte. In der Folge präsentierten die Teams den Zuschauern im Soltauer Hindenburgstadion Magerkost. Ein jeweils äußerst zerfahrener Spielaufbau ließ keinen Spielfluss zu Stande kommen und Chancen entstanden jeweils nach Schnitzern der Spieler. Nach einer guten halben Stunde brachte Freistoßspezialist Pickford einen Freistoß aus 35 Metern in den Strafraum, das Leder streifte noch die Haarspitzen von Marvin Onyechi und flog durch Freund und Feind hindurch in das Soltauer Gehäuse. Im Spielbericht wurde Pickford als Torschütze erwähnt. Mit einer tückischen 2:0 Führung pfiff der Schiedsrichter zur Pause. Jedem war klar, dass ein möglicher Soltauer Anschlusstreffer das Spiel kippen lassen könnte. Doch in der zweiten Halbzeit verteidigten die Esseler bärenstark und ließen zunächst keinerlei Torchancen zu. Nach einer Stunde sorgte Louis Pickford für die Entscheidung, als er über rechts geschickt wurde und das Leder freistehend vor dem MTV-Keeper humorlos unter die Latte drosch. Nach 70 Minuten dezimierten sich die Platzherren durch ein grobes Foul selbst, sodass sich die Situation danach komfortabel darstellte. In der 83. Spielminute konnte Soltau mit einem trockenen Flachschuss den Anschlusstreffer erzielen. Die verbliebenen Hoffnungen der Gastgeber zerschlug Hannes Rode allerdings zwei Minuten später mit einem Aufsetzer aus der Distanz. Mit dem erspielten 4:1 setzte das Team damit die positive Entwicklung der Vorwochen fort und empfängt am kommenden Wochenende dann den Gast aus Auetal.

Bericht Florian Seel (Pressewart)

 

 

25.09.2016 SV Essel – SV Nienhagen   3:2 (1:0)

 

Einen wichtigen Dreier holte die Erste im Duell mit Aufsteiger Nienhagen und setzt sich so im Verfolgerfeld der Spitzengruppe fest. Die Gäste gingen rustikal aber nicht grundsätzlich unfair in die Partie, allerdings ergaben sich hierdurch viele Standardsituationen rund um den Gästestrafraum, die aber zunächst ungenutzt blieben. Den Bann brachen Louis Pickford und Florian Seel Mitte der ersten Hälfte. Pickford mit der mustergültigen Hereingabe und der nur halbherzig bewachte Seel drückte die Kugel mit rechts über die Torlinie. Kurz zuvor entschärfte der bestens aufgelegte Tim Schümann im Tor eine hundertprozentige Torchance der Gäste. Im weiteren Verlauf hatten die Esseler durch Daniel Kutsche, Hawk Schwieger, Alex Weiler und Marvin Onyechi die Chance, das Ergebnis zu erhöhen. Die teils hochkarätigen Chancen wurden aber leider versiebt, sodass es mit einer verdienten knappen Führung in die Kabinen ging.

Kurz nach dem Seitenwechsel sorgte Kasper Bulke für die zu diesem Zeitpunkt sichere zwei Tore Führung, als er dem Gästekeeper aus Nahdistanz keine Chance ließ. Mit einer verunglückten Flanke, die länger und länger wurde und schließlich im langen Kreuzeck einschlug, kamen die Gäste nach einer guten Stunde wieder ins Spiel. Das Spiel des Rogalla-Teams bekam hierdurch einen klaren Bruch, sodass den Zuschauern nun ein offener Schlagabtausch präsentiert wurde. Daniel Kutsche hatte die Chance die Führung wieder zu erhöhen, verzog aber knapp. Noch knapper scheiterte Hawk Schwieger, der eine gute Einzelleistung an den linken Torpfosten setzte. Durch die vielen vergebenen Chancen und die damit verpassten Chancen für eine Entscheidung zu sorgen, konnten die Gäste nach 75 Spielminuten ausgleichen. Kurz darauf war wieder Freistoßspezialist Pickford im Mittelpunkt. 25 Meter Torentfernung und eine Mauer bestehend aus nur drei Spielern, Grund genug das Leder direkt in den Winkel zu zimmern – 3:2. Kurz vor Schluss hatte Justin Ernst die Riesenchance zur endgültigen Entscheidung, scheiterte aber an der eigenen Koordination. Im Gegenzug trafen die Gäste noch das Aluminium. Man hatte Glück, dass die mangelhafte Chancenverwertung schlussendlich nicht bestraft wurde. Unter dem Strich bleibt festzuhalten, dass es ein sehr wichtiger Erfolg war, der Blicke in die oberen Gefilde der Tabelle zulässt.

Bericht Florian Seel (Pressewart)

 

 

18.09.2016 Ciwan Walsrode – SV Essel   0:5 (0:1)

 

Das Ergebnis hört sich zunächst eindeutig an, hiervon war aber lange Zeit nichts zu sehen. Beide Teams präsentierten sich in der ersten Halbzeit schwach. Viele lange Bälle gepaart mit technischen Fehlern ließen keinen Spielfluss zu. Torchancen waren somit eher rar. Das erste Tor des Tages konnte dann Florian Seel per Elfmeter in der 25. Spielminute markieren. Auch das Tor brachte allerdings wenig Ruhe in das Esseler Spiel, sodass die Platzherren vor keine großen Probleme gestellt wurden. Glück hatte man, als ein Freistoß von Ex-Esseler Mesut Celik an die Querstange krachte. Mit dem 1:0 pfiff der Schiedsrichter dann zur Halbzeit.

In dieser brachte es Coach Rogalla auf den Punkt. Mehr Einsatzwille müsse her, um den Hausherren keine Geschenke zu präsentieren. Zu Beginn der zweiten Halbzeit war eines jedenfalls nicht zu sehen – Besserung. Unkonzentriert wurden viele Bälle hergeschenkt und die Walsroder kamen zu einigen Torannährungen. Erst nach einer Stunde konnte Hawk Schwieger das Esseler Gemüt beruhigen, als er nach toller Einzelleitung auf 2:0 stellte. Die Vorentscheidung wechselte Rogalla dann in Minute 67 ein, als er Standardspezialist Louis Pickford auf das Feld schickte. Keine fünf Minuten waren vergangen, als dieser einen Freistoß auf den Kopf von Florian Seel brachte, der das Leder dann in die Maschen nickte und für die Entscheidung sorgte. In der 76. Spielminute führten Pickfords Freistoßkünste zum nächsten Treffer. Dieses Mal fand er den Kopf von Florian Wolff, der dann eher unabsichtlich Florian Seel anköpfte, von wo aus der Ball in das Gehäuse sprang. Erster Bezirksliga-Dreierpack für Essels Kapitän. Nach einem gut gespielten Konter setzte Hawk Schwieger in der 83. Minute den Schlusspunkt, als er dem Heimkeeper mit einem Flachschuss keine Chance ließ.

An die Leistung ab der 60. Spielminute kann das Team in der nächsten Woche aufbauen, wenn der Gegner SV Nienhagen heißt.

Bericht Florian Seel (Pressewart)

 

 

10.09.2016 SV Essel – TSV Winsen/Luhe   1:1 (0:0)

 

Die Rogalla-Truppe erkämpfte sich gegen einen hoch gehandelten Gegner einen Punkt und machte damit einen weiteren Schritt in die richtige Richtung und konnte damit auch den ersten Punkt auf dem heimischen Albert-Brünn-Platz einfahren.

Von Beginn an war es ein offenes Spiel, in dem sich die hochgehandelten Gäste kein großartiges Übergewicht erspielen konnten. Die Esseler Jungs hielten gut dagegen und gingen mit dem Motto „Hoch und weit bringt Sicherheit“ in das Spiel. Damit kam es kaum zu Aufbaufehlern, auf solche die Gäste zu lauern schienen. Auch die Gäste versuchten es oft mit langen Bällen, da die Offensivkräfte Schwieger, Bulke, Kutsche und Rönnebeck dauerhaft Druck auf die Verteidigung ausübten. Großchancen blieben somit zunächst Mangelware. Somit dauerte es bis zur 34. Spielminute bis ein Team in Führung ging und dies war zur Freude der Esseler Zuschauer die heimische Equipe. Marvin Onyechi gewann im Mittelfeld den Ball und wurde gute zwanzig Meter laufen gelassen, ehe er mit dem vermeintlich schwachen linken Fuß ausholte und das Leder rechts unten einschoss. Leider sollte die bei den sommerlichen Temperaturen wichtige Führung nicht lange Bestand haben, obwohl Hawk Schwieger noch kurz darauf die Chance auf das 2:0 hatte. Keine fünf Minuten später klingelte es nämlich auch im Esseler Kasten. Ein ordentlich gespielter Angriff brachte den Gästen den Ausgleich, da das Leder zunächst gepflegt durch das Mittelfeld geschoben und plötzlich hoch über die Esseler Verteidigung eröffnet wurde. Der Gästestürmer war der Verteidigung enteilt und spitzelte das Leder am herauseilenden Pascal Locker vorbei ins Tor. Nach einem Standard musste Torwart Locker noch einmal seine ganze Klasse unter Beweis stellen, ehe es dann mit dem Remis in die Kabinen ging.

In der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer ein ähnliches Bild. Beide Teams agierten weiterhin mit zumeist langen Bällen. Die Gäste erarbeiteten sich allerdings mit laufender Spielzeit ein leichtes Übergewicht. Die Esseler Jungs besannen sich allerdings auf die traditionellen Tugenden, sie kämpften füreinander und zeigten den Zuschauern, dass man sich nicht geschlagen geben möchte. Auf Esseler Seite hatten Marvin Onyechi und Hawk Schwieger die Chancen, ein zweites Tor zu erzielen. Auf der anderen Seite entschärfte Pascal Locker einen Schuss ins Kreuzeck, als er das Leder noch an die Querstange lenkte. Florian Seel rettete zweimal mit einer Grätsche nach dem Motto „Alles oder nichts“ und vereitelte den Gästen damit zwei Großchancen.

Unter dem Strich bleibt ein verdienter Punkt gegen einen sehr hoch gehandelten Gegner, der im Saisonverlauf noch extrem wichtig sein kann.

Bericht Florian Seel (Pressewart)

 

 

04.09.2016 TSV Elstorf – SV Essel   0:5 (0:2)

 

Einen sehr wichtigen Auswärtssieg holte sich die Erste beim Gastspiel in Elstorf. Mit Blick auf die Ergebnisse auf anderen Plätzen, Eschede gewinnt gegen Elbmarsch und Nienhagen gewinnt gegen TUS Celle, war es tabellentechnisch ein ganz wichtiger Auswärtsdreier.

 

Die Platzherren überließen den Esselern etwas überraschend das komplette Spiel. Im Gegensatz zu vielen Spielen zuvor ging man in diesem Spiel mit viel Ruhe an die Aufgabe heran und ließ sich von den destruktiven Gastgebern nicht verunsichern. Oft schob sich die Viererkette in der ersten Hälfte minutenlang den Ball hin und her ohne dabei im Ansatz gestört zu werden. Die große Stärke des Rogalla-Teams war zunächst die konsequente Chancenauswertung. In der 12. Spielminute stocherte Alex Weiler den Ball aus dem Gewühl heraus zum ersten Mal in das Elstorfer Tor. Nach etwas mehr als einer gespielten Viertelstunde wähnte sich der Heimschlussmann in Sicherheit, als er sich sehr lange Zeit ließ, um den Ball nach vorne zu schlagen. Hawk Schwieger sprintete dazwischen, wurde angeschossen, sodass Kaspar Bulke die entstandene Bogenlampe im Tor unterbringen konnte. In der Folge hatte man die Möglichkeit, das Ergebnis zu erhöhen. Hawk Schwieger und Hendrik Rönnebeck scheiterten allerdings aus aussichtsreicher Position. Mit ihrer einzigen ernstzunehmenden Torchance hätten die Gastgeber noch vor der Pause verkürzen können. Torwart Pascal Locker war allerdings auf der Hut und entschärfte den Schuss mit einem Riesenreflex.

 

Elstorf wechselte in der Pause gleich dreimal, um den Bock doch noch umzustoßen. Alex Weiler machte in der 50. Spielminute aber alle Hoffnungen zu Nichte, als er seinen ersten Doppelpack im Esseler Trikot perfekt machen konnte. Nach einer Ecke in der 67. Spielminute sprang Marvin Onyechi am höchsten und setzte das Leder sehenswert in den rechten Winkel. Das Spiel plätscherte nun dem Ende entgegen, ein Highlight sollte aber noch kommen. Der kurz zuvor eingewechselte Louis Pickford versenkte kurz vor dem Schlusspfiff aus knappen 20 Metern einen Freistoß auf direktem Wege, als er den Ball schön über die Mauer hob. Sehr verbessert zeigte sich zudem die Esseler Viererkette mit Florian Wolff und Florian Seel in der Zentrale. Letzterer konnte annähernd jedes Kopfballduell für sich entscheiden.

Weiter so, Jungs.

Bericht Florian Seel (Pressewart)

 

 

28.08.2016 SV Essel – Eintracht Elbmarsch   1:4 (0:4)

 

Auch die Erste verpennte die erste Halbzeit völlig und lag schon zur Pause mit vier Toren im Hintertreffen. Bereits nach sechs Spielminuten klingelte es zum ersten Mal. Nachdem ein Ball nur unzureichend geklärt wurde und ein Verteidiger nicht aufrückte, tauchten auf einmal zwei Offensivakteure der Gäste vor Pascal Locker auf und spielten diesen aus – 0:1. Ähnlich war die Entstehung des zweiten Gegentores. Nachdem zunächst noch in höchster Not geklärt werden konnte, sprang die Kugel vor die Füße eines Gästeakteurs, der das Leder aus 20 Metern in den Giebel zimmerte. Ein Doppelschlag in Minute 31 und 35 entschied dann das Spiel, sodass das Ziel für die zweite Halbzeit nur noch Schadensbegrenzung lauten konnte.

In der Tat präsentierte man sich besser, als im ersten Durchgang und ließ keine großen Torchancen der Gäste mehr zu. Man hatte sogar die Möglichkeiten noch einmal heranzukommen. Zweimal Hendrik Rönnebeck und Hannes Rode scheiterten allerdings in wirklich aussichtsreichen Positionen. In der 70. Spielminute sollte dann der Ehrentreffer für die nun kämpfenden Esseler Jungs fallen. Nachdem Elbmarsch eine Ecke nicht klären konnte, brachte Justin Onyechi den Ball per Flanke erneut in den 16er. Die Kugel fand den Kopf von Florian Seel, der aus knappen 11 Metern sehenswert in Richtung Kreuzeck köpfte. Der Gästekeeper konnte zunächst glänzend parieren, gegen das energische Nachsetzen von Essels Nummer acht war er allerdings chancenlos. Die zweite Halbzeit macht für die nächsten Wochen zwar Mut, der erste Durchgang war aber unter keinen Umständen bezirksligatauglich.

Bericht Florian Seel (Pressewart)

 

 

21.08.2016 TUS Eschede – SV Essel   0:3 (0:1)

Durch einen starken Auftritt konnte das Team wie schon in der Vorsaison drei Punkte aus dem Landkreis Celle mitnehmen. Schon in der Anfangsphase hätte das Rogalla-Team in Führung gehen müssen. Wie schon im Westercelle-Spiel gingen die Esseler Jungs allerdings wieder schlampig mit ihren Chancen um, sodass es zunächst bei einem 0:0 bleiben sollte. In der 27. Spielminute ging man dann aber verdientermaßen in Führung. Jannes Conrad enteilte auf dem linken Flügel gleich vier Heimakteuren und legte dann im Fünfmeterraum noch quer auf Steffen Heitmann, der die Kugel dann aus drei Metern in die Maschen schoss. In der Folge behielten die Esseler Jungs die Spielkontrolle. Eschede wurde dann gefährlich, wenn an der Mittellinie der Ball verloren wurde. Pascal Locker musste einen sehenswerten Distanzschuss an die Querstange lenken und eine Bogenlampe flog glücklicherweise am Esseler Tor vorbei. Chancen waren da, um die Führung zu erhöhen, wurden aber erneut leichtfertig vergeben. In der Halbzeitpause stellte Coach Rogalla klar, dass es eminent wichtig sei, das 2:0 zu erzielen. Das Heimteam gestaltete die letzten Aufgaben erfolgreich, sodass ein eventueller Ausgleich das Spiel kippen könnte.

Doch Essel verteidigte stark. Die Innenverteidigung brachte Ruhe ins Spiel und spielte wenn nötig klare Bälle. Gerade hier verbesserte man sich im Vergleich zu den Vorwochen. Nun lauerte das Team auf Fehler der Platzherren und diese sollten kommen. Bei einer scharfen Hereingabe auf Kaspar Bulke hielt ein Verteidiger des Heimteams sein Bein in die Flugbahn des Balls, von wo aus der Ball über die Torlinie flog- 0:2. Nur kurze Zeit später war wieder Bulke der ausschlaggebende Akteur für den Treffer zum 0:3. Eschedes Innenverteidiger wähnte sich mit dem Ball in Sicherheit, Kaspar Bulke nahm ihm den Ball ab, lief auf das Heimgehäuse zu und legte quer auf Neuzugang Daniel Kutsche, der den 0:3 Endstand besorgte. Auch in der Folge hätte das Team das Ergebnis noch in die Höhe schrauben können, blieb allerdings wieder glücklos.

Unter dem Strich ein starker Auswärtsauftritt, der für die kommenden Aufgaben Selbstvertrauen geben sollte.

Bericht Florian Seel (Pressewart)

 

 

07.08.2016  SV Essel – VFL Westercelle   0:1 (0:0)

Und täglich grüßt das Murmeltier. Wie schon in den beiden vergangenen Spielzeiten wurde das Auftaktspiel vor heimischer Kulisse mit 0:1 verloren. Allerdings spielte man weitaus besser, als in den Jahren zuvor.

Die erste Halbzeit verlief schleppend und Chancen waren eher Mangelware, da sich beide Teams zunächst sehr im Mittelfeld neutralisierten. Auf Esseler Seite ließ Hawk Schwieger einen Gewaltschuss los. Westercelle wurde eher durch Konter gefährlich, die zumeist aus vielen Fehlern im Aufbauspiel entstanden. Die Gäste standen tief, sodass das Herausspielen von Torchancen nicht unbedingt einfach war. Mit einem verdienten Remis pfiff der Schiedsrichter dann zur Halbzeit.

Die zweite Hälfte begann gleich mit einem Paukenschlag. Daniel Kutsche eröffnete das Esseler Aluminiumfestival. Nach guter Einzelleistung stand er allein vor dem Gästekeeper und zimmerte die Kugel aus halb-linker Position an das linke Lattenkreuz. Viel Zeit sollte nicht vergehen, ehe das Aluminium den Gästen erneut Glück brachte. In Kombination mit einer riesigen Parade des Westerceller Schlussmanns fand ein toller Schuss von Hawk Schwieger auch nicht den Weg in das Gästegehäuse. Da alle guten Dinge heute leider nicht drei waren, wurde ein absolutes Traumtor durch die linke Stange verhindert. Steffen Heitmann zimmerte einen Freistoß aus 30 Metern an das Torgestänge. Danach flachte das Spiel wieder etwas ab und die meisten Zuschauer hatten sich auf ein 0:0 eingestellt. In der 81. Spielminute gingen die Gäste durch ein umstrittenes Tor in Führung. Die Esseler reklamierten Hand, der Schiedsrichter bewerte die Situation anders und gab das Tor. Betrachtet man den Spielverlauf, dann musste es wahrscheinlich so kommen. Vorne aus vielen Chancen nichts gemacht und hinten dann gnadenlos bestraft. Nach dem Rückstand kam das Rogalla-Team auch zu keiner nennenswerten Torchance mehr, sodass das Auftaktspiel unglücklich mit 0:1 verloren wurde.

 

Bericht Florian Seel (Pressewart)

 

 

+++Bitteres Pokalaus für die 1. Herren im Elfmeterschießen+++

24.07.2016  SV Essel – MTV Soltau   n.E. 8:9 (3:3 ; 1:2)

Das Spiel begann verheißungsvoll. Neuzugang Daniel Kutsche wurde in der dritten Spielminute von Hendrik Rönnebeck auf die Reise geschickt und behielt die Nerven. Nur kurze Zeit später allerdings der Ausgleich. Nico Geschwentner brachte Soltaus Stürmer zu Fall, folglich ertönte der Elfmeterpfiff. Der Elfmeter wurde sicher verwandelt, das Spiel begann bei null. In der Folge hatte die Rogalla-Elf haufenweise Torchancen, die entweder am gut aufgelegten Soltauer Schlussmann oder am Aluminium endeten. Nach etwas mehr als einer halben Stunde gingen die Gäste zum ersten Mal in Führung. Nach einem Fehler im Aufbauspiel wurde der Ball durch die Schnittstelle der Viererkette gespielt und von dort aus trocken im rechten oberen Eck versenkt. Damit ging es in die Kabinen.

Im zweiten Spielabschnitt drängte Essel sofort auf den Ausgleich, zunächst wurden aber wieder klarste Torchancen vergeben. Nach einer Stunde erlöste Justin Onyechi die Esseler per Flugkopfball nach Rönnebeck-Flanke und stellte auf 2:2. In der 72. Spielminute gingen die Gäste abermals in Führung. Durch einen überragenden Trick gelang es Soltaus Stürmer Jannes Conrad aus dem Spiel zu nehmen, die Hereingabe war mustergültig, ebenso wie der folgenden Abschluss -  2:3. Die Esseler Jungs drängten mit aller Macht auf den Ausgleich und wurde dafür in der 87. Minute belohnt. Hawk Schwieger tankte sich über außen durch, drosch das Leder in die Mitte, wo der eingewechselte Kaspar Bulke goldrichtig stand und einschob. Endstand 3:3 nach 90 Spielminuten. Gleich darauf folgte das Elfmeterschießen, in dem zunächst alle fünf Schützen beider Teams verwandeln konnten. Es ging also ins „Sudden Death“. Soltau begann wieder und traf. Kaspar Bulke schoss die Kugel danach leider über das Tor. Allerdings gibt es für ihn keinen Grund traurig zu sein. Ohne sein Tor hätte sich das Team nicht in das Elfmeterschießen retten können.

 

Bericht Florian Seel (Pressewart)

 

 

17.07.2016 +++Esseler Turniersieg beim Samtgemeindepokal+++

SVE - SV Bothmer-Norddrebber 6:0

Wie es auch das Ergebnis aussagt, war es eine klare Angelegenheit. Der Klassenunterschied machte sich spielerisch bemerkbar, sodass die Rogalla-Elf mit sechs Toren Unterschied gewinnen konnte. Die Treffer erzielten Daniel Kutsche mit einem Doppelpack, Hannes Rode, Hawk Schwieger, Justin Onyechi sowie Justin Ernst.

SVE - SV Schwarmstedt 1:1

Früh geriet Essel in Rückstand. Nachdem man sich in der Gefahrenzone nur mit einem Foul zu helfen wusste, wurde der folgende Freistoß direkt in das Tor gezimmert, sodass die erste kalte Dusche der Saison nicht lange auf sich warten ließ. Kurze Zeit später hätte Schwarmstedt sogar das 2:0 erzielen können, wenn nicht sogar müssen. Torwart Locker blieb auf der Linie, sodass sich für Schwarmstedt eine gute Kopfballchance ergab, die aber knapp neben das Tor gesetzt wurde. In der 16. Spielminute konnte Justin Ernst per Flachschuss ausgleichen, sodass die Partie wieder bei null begann. In der Folge war der Rivale darauf aus, das Ergebnis zu halten. Essels körperliche Vorteile machten sich bemerkbar, brachten aber keine Führung, sodass das Spiel mit einem gerechten Unentschieden endete, wie Trainer Rogalla feststellen musste. Die Finalität in Pässen und Abschlüssen war in diesem Spiel einfach zu mager. Der Coach war auf die Mannschaft in der Nachbetrachtung auch nicht weiter böse, da diese mit zwei Spielen und der vorherigen harten Trainingseinheit ein ordentliches Programm abzuspulen hatte.

SVE - SVN Buchholz   4:0

Mit einem souveränen Auftritt im ersten Spiel des Tages ließ man den Nachbarn aus Buchholz keinerlei Chance und zeigte wie schon gestern gegen Bothmer keine Gnade. Mit 4:0 wurde das Spiel deutlich gewonnen und die Weichen in Richtung Titelverteidigung gestellt. Für die Esseler Jungs trafen Abermals Daniel Kutsche, Justin Ernst, Kaspar Bulke sowie Antreiber Hawk Schwieger. Durch die Konstellation der anderen Spiele genügte somit ein Unentschieden im Spiel gegen Lindwedel um die "Heidekreis-Champions-League", wie es Coach Rogalla formulierte, zu gewinnen.

SVE - SV Lindwedel-Hope   0:0

 So paradox es auch klingen mag, mit der schwächsten Turnierleistung wurde der Turniersieg eingefahren. Ein Fehlpassfestival endete folgerichtig torlos, wobei beide Teams jeweils einmal die Chance auf die Führung hatten. Nach einem katastrophalen Aufbaupass der Esseler Defensive war ein Lindwedeler auf und davon, scheiterte aber mit seinem Versuch zur Führung. Auf der anderen Seite tauchte Hendrik Rönnebeck alleine vor dem Tor der Platzherren auf und scheiterte ebenfalls. Keine Tore - Punkteteilung - Turniersieg

Somit gewann unser Team die Konkurrenz mit acht Punkten und 11:1 Toren und darf den Pokal endgültig behalten.

Bravo Jungs.

 

Bericht Florian Seel (Pressewart)

 

 

07.07.2016 +++Turniersieg der 1. Herren in Esperke+++

Am Freitagabend konnte die Erste das Blitzturnier in Esperke gewinnen und somit den Vorjahrestriumph wiederholen. Nach jeweils 45 Minuten pro Spiel setzte man sich in beiden Spielen mit einem Tor Unterschied durch, obwohl die Leistungen des Teams völlig unterschiedlich waren.

SV Esperke – SV Essel   1:2

In der Anfangsphase ging die Rogalla-Elf durch Neuzugang Masin Challal in Führung. Nach einer der wenigen gescheiten Flachpasskombinationen wurde das Leder hart vor das Tor gebracht, wo unser Neuzugang vom SVE Bad Fallingbostel goldrichtig stand und das Leder in die Maschen schob. Allerdings brachte dieses Tor keine Sicherheit in das Spiel. Viele Fehlpässe, viele unnötige Dribblings und zunehmend lange Bälle spielten den Platzherren in die Karten, die durch Konter brandgefährlich wurden. Zuerst musste Torwart Pascal Locker klasse parieren, kurz darauf hatte die Rogalla-Elf Glück bei einem Lattentreffer. In der 29. Minute war das Glück dann aber aufgebraucht. Nach einem Freistoß segelte Florian Seel unter dem Ball durch und aus einer Spielertraube heraus fand der Ball den Weg in das Esseler Gehäuse. Die Hausherren hatten sogar die Chance zur Führung. Pascal Locker hatte abermals etwas dagegen. Das Spiel neigte sich dem Ende entgegen, als es eine Standardsituation nach der nächsten für Essel gab. Nach einer schwach geklärten Ecke in der 43. Spielminute gelangte der Ball zu Florian Seel, der seinen Schnitzer wieder ausbügelte, und den Ball aus Mittelstürmerposition mit dem linken Fuß unten rechts einschob. Das Spiel war sicher kein Augenschmaus für die Zuschauer, im Finale durfte man sich dennoch mit Rogallas Ex-Club Mühlenfeld messen.

TSV Mühlenfeld – SV Essel   0:1

Ganz anders als im ersten Spiel richtete sich das Team aus. Anstatt einen Konter nach dem nächsten zu bekommen, wollte man aus einer sicheren Deckung heraus agieren. Dies klappte auch fast über die gesamten 45 Spielminuten. Die ein oder anderen Flachpasskombinationen wurde sauber gespielt und überhaupt zeigte sich das Team weitaus präsenter als im ersten Spiel. Es war ein hartes aber niemals unfaires Spiel, als Zuschauer hätte man meinen können, es handele sich schon um ein Punktspiel. In der 17. Spielminute fiel das Tor des Spiels. Nach guter Spielverlagerung von der linken auf die rechte Seite brachte Hannes Rode eine scharfe Hereingabe, Justin Onyechi ließ geistesgegenwärtig durch, sodass Hawk Schwieger alleine vor dem Mühlenfelder Tor stand und die Kugel unter dem Schlussmann hindurch in das Tor schob. In der Folge hatte Rogallas Ex-Club annähernd 70-75% Ballbesitz, ohne aber zu vielen Strafraumszenen zu kommen. Die größte Chance vereitelte Torwart Locker wieder mit einem riesen Reflex. Zum Ende des Spiels wurde der Druck auf Essels Verteidigung immens hoch, doch die starke Gegenwehr sollte sich bezahlt machen, sodass die Truppe ihren Titel verteidigen konnte.

 

Bericht Florian Seel (Pressewart)

 

 

28.05.2016 SV Essel – Eintracht Elbmarsch   1:3 (1:2)

Auch im letzten Spiel der Saison war für die Rogalla-Elf nichts zu holen, somit beendete man die Saison mit vier Niederlagen am Stück, aber auf einem tollen fünften Rang, vor Städten wie Soltau, Walsrode oder Winsen/Luhe. Das Spiel begann mit einem Paukenschlag in der ersten Spielminute. Ein Gästeakteur wurde lang geschickt, Essel-Torwart Jakob Bartling griff etwas zu halbherzig zu, sodass der Stürmer in Ballbesitz blieb und den Ball in das leere Tor schob. Überhaupt wurde die Anfangsphase total verschlafen, Jakob machte seinen Fehler wieder gut und entschärfte kurz darauf eine hundertprozentige Torchance der Gäste. Nach einer guten Viertelstunde wurde Justin Ernst im Strafraum vom Gästekeeper von den Beinen geholt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Florian Seel. Nach dem Ausgleich hatte die Rogalla-Truppe ihre beste Phase im Spiel. Justin Onyechi lief allein auf das Gästetor zu, scheiterte aber an einem großartigen Reflex des Torwarts. Kurz vor der Pause dann gleich zwei kalte Duschen. Erst erzielten die Gäste nach einem kapitalen Kommunikationsfehler per Lupfer die Führung, dann musste Alexander Weiler mit Gelb/Rot den Platz verlassen. Die zweite Halbzeit begann, wie die erste aufhörte. Ein eher harmloser Schuss fand den Ball in das Esseler Tor – 1:3. Das Team machte weiter, hatte zahlreiche Torchancen die allesamt versiebt wurden, sodass das letzte Saisonspiel auch verloren ging.

 

Bericht Florian Seel (Pressewart)

 

 

22.05.2016 TV Meckelfeld – SV Essel   4:0 (1:0)

Vom Ergebnis her sieht es nach einem desaströsen Auftritt aus. Coach Rogalla war allerdings mit den ersten 60 Spielminuten allerdings äußerst zufrieden. Hinten wurde nicht besonders viel zugelassen, allerdings ließ die Chancenverwertung stark zu wünschen übrig. Schon komisch, wenn man vom Spitzenreiter für das Auftreten gelobt wird, aber dennoch mit leeren Händen dasteht. Essel hätte nach guten 25 Spielminuten mit 2:0 führen können. Justin Onyechi und Alex Weiler hatten erstklassige Chancen auf dem Fuß. Nach der vom Schiedsrichter anberaumten Trinkpause bei sommerlichen Temperaturen nach den besagten 25 gespielten Minuten verlor das Rogalla-Team allerdings etwas die offensive Linie. Florian Seel fehlten mit dem linken Fuß und per Kopf jeweils wenige Zentimeter zur durchaus verdienten Gästeführung. Wie es kommen musste, ging Meckelfeld mit der eigentlich harmlosesten Chance kurz vor dem Pausenpfiff in Führung. Oldie Dennis Weihe wurde per Ecke Flach an der Ecke des Fünfmeterraumes bedient und schaufelte die Kugel sehenswert in das lange Eck.

Auch in der zweiten Halbzeit boten sich abermals Justin Onyechi und auch Kaspar Bulke sowie Hendrik Rönnebeck gute Chancen. Die Tore schossen allerdings nur die Hausherren. Zweimal wurde Essel eiskalt ausgekontert. Zudem hatte man nach einer Ecke und folgendem Kopfball das Nachsehen. Es ist angesichts des Endstands schwer zu erklären. Im Gegensatz zu den vergangenen beiden Spielen steigerte sich das Team wirklich enorm, wurde aber bei fast jeder Unachtsamkeit bestraft.

 

Bericht Florian Seel (Pressewart)

 

 

04.05.2016 SV Essel – VFL Westercelle   0:1 (0:0)

Wie befürchtet boten die Teams den Zuschauern keinen Augenschmaus. Essel mit leichten Vorteilen in der ersten und Westercelle in der zweiten Halbzeit. Die Gäste standen tief und überließen Essel zunächst den Spielaufbau, der aber wie schon in der vergangenen Woche mehr als schleppend daherkam. Die größte Chance ergab sich Mitte der ersten Halbzeit, als Hendrik Rönnebeck nach feinem Zuspiel den Gästekeeper umkurvte und von diesem dann gefällt wurde. Florian Seel legte sich das Leder zurecht und hämmerte das Leder an die Unterlatte, wovon die Kugel auf die Linie sprang, sodass die Schiedsrichter folgerichtig auf Weiterspielen entschieden. Einen Weitschuss von Steffen Heitmann konnte der Gästeschlussmann zudem gut parieren. Die Gäste scheiterten einige Male am glänzend aufgelegten Pascal Locker. Mit einem gerechten Remis ging es dann in die Kabinen. In der zweiten Halbzeit schien es so, als würden bei den Hausherren die Köpfe blockieren. Eine Linie war kaum erkennbar, sodass die Gäste mehr und mehr die Spielkontrolle übernahmen. Goalie Locker musste ein ums andere Mal sein großes Können unter Beweis stellen, unter anderem pflückte er einen fast unhaltbaren Ball per Flugshow aus dem Winkel. Das Rogalla-Team hatte in der zweiten Halbzeit nur eine ernstzunehmende Chance. Louis Pickford war auf und davon, wollte zum mitgelaufenen Justin Onyechi querlegen. Das Zuspiel verfehlte allerdings sein Ziel, sodass auch die Großchance zur Führung vergeben wurde. Ganz bitter kam es für die Esseler Jungs dann fünf Minuten vor Spielende. Langer Ball der Gäste aus dem Mittelfeld, Florian Seel machte seinen rabenschwarzen Tag perfekt und unterlief den Ball, sodass Westercelles Angreifer frei vor Pascal Locker auftauchte, querlegte und ein weiterer mitgelaufener Gästeakteur den Ball über die Linie schob. Kurz darauf war auch Schluss und das Team bleibt zum zweiten Mal hintereinander torlos und verliert ein Duell auf Augenhöhe unglücklich aber aufgrund der zweiten Halbzeit wahrscheinlich auch verdient.

Bericht Florian Seel (Pressewart)

 

 

01.05.2016  MTV Borstel-Sangenstedt – SV Essel   4:0 (2:0)

 

Nichts zu holen gab es für die Esseler nach der schwächsten Saisonleistung am Maifeiertag. Die Hausherren putzten das Rogalla-Team nach allen Regeln der Kunst von der Platte, sodass am Mittwoch gegen Westercelle hoffentlich eine Reaktion des Teams folgen wird. In der ersten Hälfte hatte man große Probleme mit den langen Bällen der Platzherren. So entstand auch Gegentor Nummer eins in der 35. Spielminute, als Borstels Stürmer allein auf Jakob Bartling zustürmte, den Ball vorbeischoss, dann von Jakob leicht touchiert wurde und der Schiedsrichter auf Elfmeter entschied, der kurze Zeit später versenkt wurde. Noch schlimmer kam es kurz vor der Pause. Nach einer Ecke und missglückter Rettung ging das Heimteam durch einen Kopfball mit einem zwei Tore Vorsprung in die Kabine. In der zweiten Halbzeit sollte es besser werden, wurde es aber nicht. Keine zehn Minuten waren wieder gespielt, da lagen die Platzherren mit 3:0 nach einem sehenswerten Schuss von der Strafraumgrenze in Front. In der Folge entwickelte sich ein Spiel mit vielen Nicklichkeiten, in dem der Schiedsrichter eine gelbe Karte nach der nächsten verteilte. Kaspar Bulke und Jannes Conrad fielen der Kartenflut jeweils mit der Ampelkarte zum Opfer. Entscheidungen, die man mit Fingerspitzengefühl hätte verhindern können. Kurz vor Schluss netzten Gastgeber durch einen Schuss, der durch Freund und Feind hindurch flog, zum vierten Mal ein. Ein katastrophal schwaches Spiel der Esseler Truppe. Das Beste daran ist, dass man am Mittwoch sofort wieder eine Reaktion zeigen kann und wird.

 

Bericht Florian Seel (Pressewart)

 

 

24.04.2016 SV Essel – VFL Maschen   7:2 (3:0)

Wer weiß wie das Spiel gelaufen wäre, wenn die Gäste in der Anfangsphase in Führung gegangen wären. Torwart Pascal Locker vereitelte die Einschussmöglichkeiten allerdings prächtig oder die Gäste zielten neben das Tor. Nach guten zehn Spielminuten übernahm Essel allerdings das Zepter und kombinierte sich endlich gescheit nach vorne. Kaspar Bulke besorgte nach 17 Minuten mit einer tollen Einzelleistung die Führung und legte kurze Zeit später das 2:0 von Justus Missun mustergültig auf. Nach einer halben Stunde war es wieder Justus Missun der mit dem Kopf auf 3:0 stellte. Hendrik hatte noch zwei weitere Gelegenheiten das Ergebnis zu erhöhen, scheiterte zu diesem Zeitpunkt aber noch. Nicht lange war in Halbzeit zwei gespielt, da erhöhte Justin Onyechi nach toller Kombination über die linke Seite auf 4:0 und zog den Gästen damit endgültig den Zahn. Zwar schossen die Gäste nach einem Abwehrschnitzer in der 65. Spielminute das 4:1, dies war aber gleichzeitig der Weckruf, die eigenen Angriffsbemühungen wieder zu forcieren. Ein Doppelschlag durch Hendrik Rönnebeck und abermals Justin Onyechi sorgte endgültig für klare Verhältnisse. Die Gäste schossen nur kurze Zeit später, nach einem erneuten Bock in der Rückwärtsbewegung, ihr zweites und letztes Tor für diesen Tag. Fünf Minuten vor Spielende war Hendrik Rönnebeck der Schlusspunkt des Spiels vorbehalten. Er guckte den gegnerischen Torwart bei seinem zweiten Tor aus und schob die Kugel an ihm vorbei in das Tor. Ein wahres Offensivfeuerwerk, welches die Esseler durch Patzer der Konkurrenz auf Platz vier klettern lässt, mit nur einem Punkt Rückstand auf Rang drei.

 

Bericht Florian Seel (Pressewart)

 

 

17.04.2016 TUS Eschede – SV Essel   1:2 (1:1)

Wie in den Vorwochen machte sich die Rogalla-Elf mit einem letzten Aufgebot auf den Weg zu einem Auswärtsspiel und konnte dieses nach riesigem Kampf für sich entscheiden und damit das perfekte Wochenende für den SVE abrunden. Die gestern über 90 Minuten aktiven Jan Fischer und Tobias Schapeit stellten sich in den Dienst der Mannschaft und beackerten den Gegner mit allen Mitteln. In der Anfangsphase war das Spiel ein offener Schlagabtausch auf einem vorzüglich gepflegten Rasen. Essel wurde durch gepflegtes Kombinationsspiel gefährlich, die Hausherren waren dies durch Einzelaktionen ihrer guten Offensivspieler. Nach einer Viertelstunde brachte Hendrik Rönnebeck blau-weiß in Führung. Bei einem Steilpass durch die Schnittstelle der Viererkette verschätzte sich der Heimkeeper, sodass Hendrik das Leder in das leere Tor schob. Die Führung war allerdings der Weckruf für die Platzherren, die mit wütenden Angriffen auf den Rückstand antworteten. Essels Viererkette und Torwart Pascal Locker mussten ein ums andere Mal in allerhöchster Not retten. Ebenso nach einer halben Stunde, als die Rettung jedoch zu spät kam. Die erste Angriffswelle konnte Marvin Onyechi klasse klären, als dann nicht richtig aufgerückt wurde, fasste sich Eschedes Außenspieler ein Herz und jagte den Ball mit einem Sonntagsschuss aus 25 Metern in das linke Kreuzeck. Das Spiel begann bei null, dies tat den Esseler allerdings gut, sodass wieder begonnen wurde, sich mehr und mehr auf die Basics zu konzentrieren. Louis Pickford hatte eine weitere Chance zu Führung, vergab allerdings genauso knapp, wie Marvin Onyechi nach einer Ecke mit dem Kopf, sodass es mit einem gerechten Unentschieden in die Kabinen ging.

In der Halbzeitpause war allen klar, dass das Spiel nur über den Kampf gewonnen werden könnte. So wurde die zweite Spielhälfte mit viel Herz und Leidenschaft angegangen. Das Spiel verlagerte sich mehr und mehr ins Mittelfeld, sodass Großchancen rar wurden. Eschede erzielte Mitte der zweiten Halbzeit das zweite Tor, der Linienrichter hob aber zurecht die Fahne, sodass das Remis noch Bestand hatte. Das Tor des Tages nach schöner Einzelleistung war heute dem formstarken Justin Onyechi vorbehalten. Knappe 25 Meter vor dem Heimgehäuse machte er sich auf Richtung Tor. Vorstopper, Innenverteidiger und auch der herauseilende Torhüter konnten ihn nicht auf dem Weg zum absoluten Highlight stoppen, sodass das Team 20 Minuten vor Spielende wieder in Führung lag. Das ganze Team hörte heute einfach nicht auf zu kämpfen, sodass der Sieg keinesfalls glücklich zu bewerten ist, das Team hat schlicht und ergreifend einen Fehler weniger gemacht als der Gegner, was in solch einem knappen Spiel den Unterschied ausmachte. Die letzten Minuten verteidigte das Team erstklassig und ließ die Platzherren auch in den angezeigten zwei Minuten Nachspielzeit nicht aus ihrer Hälfte kommen, sodass beim Schlusspfiff nicht nur die Spieler, sondern auch die Zuschauer für ihr Kommen belohnt wurden. Mit dem Sieg ist das Team nun auch rechnerisch gerettet. Bei noch fünf zu spielenden Runden liegt man 16 Punkte vor dem Relegationsrang auf Rang fünf und kann den Blick nun nach oben richten und schauen, was noch möglich ist.

Bericht Florian Seel (Pressewart)

 

 

10.04.2016 SV Essel – SVE Bad Fallingbostel   4:1 (0:0)

Es waren zwei grundverschiedene Halbzeiten. In der ersten lief beim Rogalla-Team nicht besonders viel zusammen. Die vielen Standardsituationen brachten wenig Gefahr und die einzig große Chance vergab Kaspar Bulke leider knapp. Die Gäste wurden durch einen abgefälschten Schuss an das Außennetz sowie durch Standardsituationen gefährlich, in denen Torwart Pascal Locker das ein oder andere Mal beherzt zupacken musste. Mit einem gerechten 0:0 pfiff der Schiedsrichter zum Pausentee. In der zweiten Spielhälfte wurden die zahlreichen Esseler Zuschauer bei strahlendem Sonnenschein für ihr Kommen belohnt. Bessere Kombinationen ermöglichten aussichtsreichere Chancen, die dann im Spielverlauf konsequent verwandelt wurden. Den Anfang machte Hendrik Rönnebeck, nach feinem Doppelpass mit Kaspar Bulke. Kurz danach keimte bei den Gästen allerdings noch einmal Hoffnung auf. Nach einem langen Ball konnte sich Fallingbostels Angreifer im Zweikampf behaupten und schob zum 1:1 ein. Essel zeigte sich allerdings wenig geschockt. Nach der nächsten tollen Kombination wurde der alte Spielabstand wiederhergestellt. Justin Ernst brachte seine Farben wieder in Front. Als Justin Ernst auf dem Weg zu seinem zweiten Treffer war, wurde er durch Fallingbostels letzten Verteidiger im 16er unsanft von den Beinen geholt. Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter und folglich auf rote Karte. Florian Seel schoss die Kugel zur 3:1 Führung in die Maschen und sorgte für eine kleine Vorentscheidung. Ungeschickt stellte sich die Rogalla-Elf allerdings in den Zweikämpfen an, sodass sie Gäste noch zu der ein oder anderen Chance nach Standards kamen. Den Schlusspunkt setzte Justin Onyechi, dem Florian Wolff das Leder abholbereit auf den Fuß legte. Endgültige Entscheidung – 4:1. Ein Ergebnis, welches einen erfreulichen Esseler Nachmittag abrundet.

Bericht Florian Seel

 

 

02.04.2016 MTV Ashausen-Gehrden – SV Essel   1:2 (0:0)

Das Spiel begann mit klaren Vorteilen für die Rogalla-Elf. Trotz der großartigen Freundschaft mit dem Heimteam wollte und musste man das Spiel gewinnen, um eine Vorentscheidung in Richtung Abstiegszone herbeizuführen. Justin Onyechi mit dem Kopf, Louis Pickford nach toller Einzelleistung von Steffen Heitmann und eben dieser höchst selbst mit einem tollen Freistoß scheiterten in aussichtsreichen Szenen. Eine Führung wäre verdient gewesen, blieb den Esselern allerdings bis dato versagt. Mitte der ersten Hälfte musste Antreiber Steffen Heitmann das Feld mit erneuten muskulären Problemen verlassen. Oldie Nico Söhnholz besetzte fortan das Sturmzentrum, Justin Onyechi und Justin Ernst rückten jeweils eine Position nach hinten. Mit dem Verlust von „Heiti“ ereignete sich ein kleiner Bruch im Esseler Spiel. Weniger Torchancen und ein zerfahrener Spielaufbau waren die Folge. Defensiv stand man solide, Florian Wolff präsentierte sich wie am vergangenen Wochenende wieder mit guter Form als Ausputzer vor der Viererkette. Ashausen wurde zumeist über die schnellen Außen gefährlich, kam aber in Hälfte eins kaum zu nennenswerten Chancen, sodass es mit einem 0:0 in die Pause ging. In dieser wurde durch das Trainergespann die riesige Möglichkeit dargelegt, heute vielleicht den entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt machen zu können. Das Team kam entschlossen aus der Kabine und so dauerte es nicht sehr lange, ehe man das erste Mal in Führung gehen konnte. Nach einer tollen Kombination von Innenverteidigung über die Außenbahn gelangte der Ball in das Sturmzentrum, wo Justin Onyechi goldrichtig stand und den Ball aus guten 12 Metern in das linke Kreuzeck schweißte. Ein Tor, das den Esselern wieder mehr Sicherheit gab. Ashausen suchte das Heil weiter über die Außenbahnen, die aber durch Jannes Conrad und vor allem Justus Missun, der eine klasse Partie spielte, größtenteils gut verteidigt wurden. Große Gefahr entstand regelmäßig durch Standards. Ashausen, ausgestattet mit guten Freistoßschützen und baumlangen Spielern, kam hierdurch zu einigen guten Chancen. In Minute 75 fiel auf diesem Wege auch der Ausgleich. Eine Ecke konnte nicht richtig geklärt werden, ein Ashäuser freute sich und knallte das Leder aus zehn Metern in das linke untere Eck. Ärgerlich, da Nico Söhnholz vorher zwei gute Chancen auf dem Fuß hatte, leider aber jeweils knapp scheiterte. Das Esseler Team zeigt sich derzeit allerdings äußerst gefestigt. Knappe fünf Minuten nach dem Ausgleich wurde Justin Onyechi auf dem Weg zu seinem zweiten Tor im 16er regelwidrig von den Beinen geholt. Florian Seel verwandelte den Elfmeter zur erneuten Führung. Zehn Minuten musste das Team nun noch überstehen. Ashausen belagerte nun das Esseler Tor und hatte noch einige Chancen, die aus Esseler Sicht aber glücklicherweise zumeist am Tor vorbeirauschten.

Unter dem Strich kein unverdienter Punktgewinn, der in dieser Saisonphase eine Ansage an die Konkurrenz war, da man sich nun mit 36 Punkten weiter von der Abstiegszone entfernt hat und von dieser bei noch sieben ausstehenden Spielen 13 Punkte entfernt ist. Nach dem Spiel verbrachten beide Teams noch einige schöne Stunden auf dem Sportgelände am Holtorfsloher Weg und ließen die Freundschaft erneut aufleben.Bericht Florian Seel

 

 

26.03.2016 SV Essel – SG Scharmbeck-Pattensen   1:0 (0:0)

Von Beginn an war bei den Hausherren eine ganz andere Präsenz und Körpersprache erkennbar. Spielzüge oder Pressingsituationen wurden nicht wie in der Vorwoche einfach abgeschenkt, sondern konsequenter zu Ende gespielt. In der ersten Halbzeit gestaltete sich das Spiel für die Esseler wegen des starken Windes noch schwierig. Dasselbe Problem hatten allerdings auch die Gäste in Hälfte zwei, sodass sich die Nachteile ausglichen. In den Anfangsminuten war erkennbar, dass die Gäste aus dem Raum Harburg leichte technische Vorteile besaßen, Essel wehrte sich allerdings mit allen Mitteln. Mit Kommunikation konnten die meisten Gästechancen schon im Keim erstickt werden. Pascal Locker entschärfte alles, was auf das Tor kam, sodass die Null hinten stand. In der Offensive hätte man durch Großchancen von zunächst Jan Fischer und etwas später Justin Onyechi in Führung gehen können oder vielleicht müssen. Mit einem gerechten Remis ging es in die Pause, in der die Fortschritte im Vergleich zur Vorwoche genauso analysiert wurden, wie immer noch fehlende Ruhe im Aufbauspiel.

In Hälfte zwei gestaltete sich das Spiel für die Elf vom Albert-Brünn-Platz einfacher. Lange Diagonalbälle auf Hendrik Rönnebeck oder Louis Pickford fanden öfter ihr Ziel, sodass sich das Team auch mehr Standardsituationen kreieren konnte. Zwei direkt auf das Tor geschossene Ecken von Louis Pickford konnte der Gästekeeper gut entschärfen. Einmal segelte Florian Seel haarscharf an einer Hereingabe vorbei und Florian Wolff scheiterte aus spitzem Winkel unter Gegnerdruck knapp. Die blau-weißen erspielten sich nun nicht nur ein Chancenplus, auch die Spielanteile glichen sich aus. Die Gäste blieben über ihre Außen dennoch stets gefährlich, sodass mit ablaufender Spielzeit klar wurde, dass jeder Fehler eine Niederlage bedeuten könnte. In Minute 85 drang Hendrik Rönnebeck über links in den Strafraum ein und kam zu Fall. Nachdem der Schiedsrichter in einer ähnlichen Szene in Hälfte eins nicht auf den Punkt zeigte, tat er es jetzt zur Freude der 106 Zuschauer. Florian Seel schnappte sich die Kugel und drosch die Kugel humorlos zu seinem 14. Saisontreffer in die Maschen. In der Schlussminute wurde es noch einmal ganz eng. Scharmbeck-Pattensen setzte mit stürmenden Innenverteidigern alles auf einer Karte. Dies sorgte noch einmal für Unordnung in der Esseler Deckung. Kurz bevor der Schiedsrichter die Partie abpfiff, hatten die Gäste noch eine gute Ausgleichchance, die aber glücklicherweise einen Meter neben das Tor geschossen wurde. Somit wurde ein wichtiger Dreier eingefahren, der unter dem Strich vielleicht etwas glücklich, aber keinesfalls unverdient erkämpft wurde.

Bei noch acht zu absolvierenden Spielen rangiert die Truppe mit 11 Punkten Vorsprung auf den Relegationsrang auf Platz sechs der Bezirksliga und befindet sich auf dem richtigen Weg.

Bericht Florian Seel

 

 

20.03.2016 SV Essel – MTV Soltau   1:3 (0:1)

 

Einen gebrauchten Tag erwischte auch die Rogalla-Elf und verlor ihr Spielnach wirklich schwacher Vorstellung gegen den Gast aus dem Nordkreis. Schon in den Anfangsminuten konnten die Zuschauer erahnen, dass dieses Spiel kein wirklich schönes werden würde. Viele Fehlpässe, fehlende Kommunikation mit dem Nebenmann und eventuell auch hier und da fehlender Biss in den Zweikämpfen. Viele Angriffe wurden bis in die gegnerische Hälfte hinein durchgespielt, der entscheidende Pass verschwand allerdings zumeist im Niemandsland. Erwähnenswerte Chancen auf Seiten der Esseler waren Mangelware. Louis Pickford scheiterte am stark reagierenden MTV Keeper, Hendrik Rönnebecks Schuss aus Nahdistanz fehlte die nötige Schärfe. So kam es wie es kommen musste. Ein eigentlich völlig verzogener Freistoß wurde per Abfälscher zur Bogenlampe und überrumpelte Pascal Locker im SVE Tor, der am Gegentor aber komplett schuldlos war. Damit ging es mit dem Rückstand in die Kabinen.

Auch in Hälfte zwei war keine Besserung in Sicht, Abspielfehler und fehlender Spielaufbau aus der Viererkette heraus ließen Torchancen rar werden. Die Gäste hatten die etwas bessere Spielanlage und spielten konsequent über die Außen und kamen zu einigen Chancen, die allerdings vergeben wurden. In Minute 70 stellte Trainer Rogalla um, Kapitän Seel wie letzte Woche in den Sturm, Florian Wolff dafür in die Innenverteidigung und Alex Weiler damit als alleiniger Sechser. Kurze Zeit später wurden jegliche Hoffnungen auf einen Punktgewinn mit einem direkt verwandelten Freistoß der Gäste zu Nichte gemacht. Kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit, als sich alle schon mit der Niederlage abgefunden hatten, dann noch einmal ein bisschen Hoffnung. Der ansonsten am heutigen Tage völlig glücklose Florian Seel wurde im 16er gefällt und drosch den Elfmeter zum Anschlusstreffer in die Maschen. Die nun völlig für die Offensive geopferte Hintermannschaft wurde kurze Zeit später zum 1:3 Endstand ausgekontert, der auch verdient war. Mit solch einer Leistung ist es einfach schwierig, eine Bezirksliga-Partie erfolgreich zu gestalten.

 


Bericht Florian Seel

 

 

13.03.2016 TSV Auetal – SV Essel   1:1 (0:0)

Den wenigen Zuschauern in Auetal wurde wirklich ein mageres Fußballspiel auf geringem technischen Niveau präsentiert. Beide Mannschaften hatten mit dem holprigen Platz ihre Probleme. Dementsprechend wurden beide Teams vor allem durch Standards gefährlich. In Hälfte eins vereitelte Torwart Pascal Locker zwei perfekt getretene Freistöße mustergültig und hielt damit das Rogalla-Team auf Kurs. Auf der Gegenseite wurde ein aussichtsreicher Schuss von Steffen Heitmann aus 10 Metern gerade noch so geblockt, sodass es gerecht mit einem torlosen Remis in die Kabine ging.

Nach Wiederanpfiff wurden die Esseler überrumpelt. Nach einem Stellungsfehler offenbarte sich für Auetals Außenspieler eine Schusschance aus guten 25 Metern. Mit einem sehenswerten Weitschuss hämmerte er das Leder in das Esseler Gehäuse. Nun war klar, dass es schwer werden würde zu gewinnen, ein Remis war nun das Ziel. Essel in der Folge besser in der Partie, spielte sich die ein oder andere Chance heraus, aber auch das Heimteam blieb durchaus gefährlich. Die größte Ausgleichschance versiebte der in den Sturm beorderte Florian Seel, als er in Minute 80 mutterseelenallein auf das Heimtor zulief, aber wenige Zentimeter am rechten Pfosten vorbeischoss. Das hätte der Ausgleich sein müssen. Nach einem Freistoß von Steffen Heitmann lenkte der gut aufgelegte Auetaler Keeper den Ball noch an den Pfosten, den Rebound holte sich allerdings Justin Onyechi ab und drosch die Kugel in Minute 85 zum Ausgleich in die Maschen. Schade, dass Louis Pickford wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff eine Riesenchance wegen angeblicher Abseitsstellung weggepfiffen wurde. Es hätte der Schuss zu einem glücklichen Sieg sein können.

Unter dem Strich geht das Remis in Ordnung und Essels Erste steht nun mit 30 eingefahrenen Punkten gut da und kann in den nächsten Wochen die Weichen für den Klassenerhalt stellen.


Bericht Florian Seel

 

 

06.03.2016 Erneutes Schützenfest der 1. Herren

 

Mit 7:3 fertigte die Rogalla-Elf den Nachbarn aus Südwinsen ab und verwandelte den vom Trainer geforderten „ersten Satzball“

SV Essel – SSV Südwinsen   7:3 (2:1)

Essel begann bärenstark, ließ hinten wenig bis gar nichts zu und setzte vorne früh Akzente. Ein klares Zeichen für das Selbstbewusstsein innerhalb der Truppe. Mit einem Doppelschlag in der 16./19. Spielminute brachte der formstarke Louis Pickford die Esseler mit 2:0 in Front. Bei beiden Toren leistete Hawk Schwieger die mustergültige Vorarbeit. Essel in der Folge souverän und gar mit der Chance das Ergebnis noch zu erhöhen. Kurz vor der Pause dann der erste Schönheitsfehler. Nach einem Schnitzer des sonst wieder souveränen Jakob Bartling schoss der Südwinser Angreifer in das nur noch von Florian Seel besetzte Heimtor. Damit ging es mit einem hochverdienten 2:1 in die Pause, der Gegentreffer war der einzig gefährliche Torschuss, der so nie hätte passieren dürfen.

Halbzeit zwei begann mit einem Paukenschlag. Als Essel-Kapitän Florian Seel der Ball an den angelegten Arm geschossen und von Gästeseite vehement ein Elfmeter gefordert wurde, entschied der Schiedsrichter tatsächlich auf Elfmeter, der dann auch in der 53. Minute verwandelt wurde. Aber das Standardduo Pickford/Seel hatte etwas gegen das Remis und brachte die blau-weißen bereits zwei Minuten später wieder in Front. Nach scharf getretener Ecke wuchtete Florian Seel den Ball mit dem Körper ins Tor. Wiederum zwei Minuten später stellte Justin Onyechi den ursprünglichen zwei Tore Abstand wieder her und brachte die Esseler vor 160 Zuschauern damit auf die Siegerstraße. Die Aktion des Spiels war allerdings Steffen Heitmann in Minute 68 vorbehalten. Nach Ballgewinn im Mittelfeld lagen zwischen ihm und dem Südwinser Tor noch gute 35 Meter. Ein Pass auf die außen wäre möglich, aber wohl auch zu einfach gewesen. „Heiti“ sah, dass der Gästekeeper etwas zu weit vor seinem Tor stand, und probierte es mit einem Heber. Der Ball schlug ohne den Boden zu berühren im Gehäuse zum vorentscheidenden 5:2 ein. Ein absolutes Weltklassetor. In Minute 78 keimte beim Gast noch einmal Hoffnung auf. Nachdem der Ball durch die Schnittstelle in Essels Viererkette gesteckt wurde, drosch Südwinsen Angreifer den Ball humorlos in das rechte untere Eck. Allerdings hatten sich Essels Spieler die Variante mit den Hebern jetzt als Geheimrezept verschrieben. Justin Ernst zerstörte mit seinem Heber zum 6:3 alle Gästeillusionen, vielleicht noch einen Punkt mitzunehmen, und sorgte für die endgültige Entscheidung. Da alle guten Dinge drei sind, überlupfte Jannes Conrad den Gästekeeper nach einem Sturmlauf und schob dann zum 7:3 Endstand in das verwaiste Tor ein.

Mit nun 53 geschossenen Toren stellt das Team nun die beste Offensive der Liga und setzt sich mit 29 erspielten Punkten vorerst im gesicherten Mittelfeld fest. In den kommenden Aufgaben kann in Sachen Klassenerhalt für Klarheit gesorgt werden. Voraussetzung dafür ist ein bedingungsloser Wille, wie in diesem Spiel.

Bericht Florian Seel

 

 

28.02.2016 TSV Heidenau – SV Essel   1:6 (1:1)

Einen auf den ersten Blick souveränen Auswärtssieg feierte die Erste in ihrer Auswärtspartie beim TSV Heidenau. Doch so deutlich wie es das Ergebnis aussagen mag, war es unter keinen Umständen. Essel in Hälfte eins ohne spielerische Klasse, ohne klare Struktur im Spiel in die Spitze. Das Heimteam fokussierte sich auf ein Mittelfeld-Pressing. Entweder lief das Leder durch Essels Viererkette hin und her oder es wurde das bekannte „Lange Holz“ ausgepackt. Beides war nicht großartig von Erfolg gekrönt. Paukenschlag dann in Minute 20. Alex Weiler arbeitete die Kugel nach guter Einzelleistung in das Heimgehäuse. Allerdings gab auch dieses Erfolgserlebnis keinerlei Sicherheit. Nur kurze Zeit später schossen die Platzherren den Ausgleich, hier allerdings noch aus Abseitsposition, das Tor wurde folglich nicht anerkannt. Kurze Zeit später fiel der Ausgleich dann doch. Nach katastrophalem Stellungsfehler von Kapitän Seel köpfte Heidenaus Torjäger den umjubelten Ausgleich auf Seiten der Gastgeber. Bis zur Halbzeit passierte nichtmehr viel und es ging mit einem wirklich unansehnlichen 1:1 in die Kabine.

Nach Wiederbeginn schien es, als hätte sich das Rogalla-Team eine Menge vorgenommen. Nach einem ausnahmsweise geglückten langen Ball von Florian Seel gelang Hendrik Rönnebeck in Ballbesitz, schob das Leder im 16er quer und Louis Pickford sorgte für die Gästeführung. Nur kurze Zeit später dann die spielentscheidende Szene. Nach einem Zweikampf in Essels Strafraum zeigte der Schiedsrichter zur Verwunderung der Esseler auf den Punkt. Teufelskerl Jakob Bartling entschärfte allerdings den keineswegs schlecht getretenen Elfer und verhalf seiner Mannschaft damit schlussendlich auf die Siegerstraße. Kurze Zeit später wurde nämlich Justin Ernst im Heidenauer 16er zu Fall gebracht. Auch hier gab es Elfmeter plus rote Karte, da das Foulspiel vom letzten Mann verübt wurde. Florian Seel drosch die Kugel in gewohnter Manier in die Maschen. In Minute 73 dann die endgültige Entscheidung. In Person von Steffen Heitmann wurde abermals ein Spieler im Strafraum zu Fall gebracht. Wieder trat Seel an und konnte verwandeln. Kurz vor Schluss legte Kaspar Bulke nach toller Einzelaktion auf Justin Ernst quer – 5:1. Quasi mit dem Schlusspfiff fiel Tor Nummer sechs. Nach Ecke von Justus Missun köpfte Florian Wolff das Spielgerät Richtung Heidenauer Tor. Florian Seel war dieses Mal mit dem Kopf zur Stelle und tütete damit seinen ersten Bezirksliga-Dreierpack ein.

Unter dem Strich sicherlich ein Sieg, der auf Grund des Spielverlaufes zwei bis drei Tore zu hoch ausgefallen ist und der einen Held hatte – Jakob Bartling.

Bericht Florian Seel

 

 

30.01.2016 +++Munteres Scheibenschießen beim Testkick in Wietze+++

 

TSV Wietze - SVE 5:9 (2:4)

Die wenigen Zuschauer, die sich bei dem Schietwetter überwinden konnten, sich diesen Test anzuschauen, wurden bestens unterhalten - von den Offensivabteilungen beider Teams. Am Ende schossen beide Teams zusammen tatsächlich 14 Tore, unsere Esseler Jungs 9, das Heimteam musste sich mit fünf begnügen. Ausschlaggebend dafür waren die wenig vorhandenen Defensivleistungen beider Abwehrformationen, die auf beiden Seiten völlig neu formiert auf das Feld geschickt wurden. Jedes Tor detailliert zu beschreiben fällt wegen der Menge der erzielten Tore reichlich schwer, sodass wir uns heute mal darauf beschränken die Torschützen zu nennen:
Hawk Schwieger 3
Jan Fischer 2
Kaspar Bulke 2
Justus Missun 1
Moritz Wolff 1 (FE)
In der kommenden Woche gibt es für das Team also einiges aufzuarbeiten, um am kommenden Wochenende vor heimischer Kulisse gegen Ramlingen/Ehlershausen kein Fiasko zu erleben.

 

Bericht Florian Seel

 

 

17.01.2016 +++ Turniersieg in Bad Fallingbostel +++

 

Am gestrigen Sonntag gewann die Erste das gut besetzte Hallenturnier in Bad Fallingbostel und sicherte sich gleichzeitig zum ersten Mal den Titel in der Kreisstadt. In einer anspruchsvollen Vorrundengruppe erkämpfte man sich gegen den SV Hemelingen, VFL Visselhövede, Firat Bergen und Ciwan Walsrode das Weiterkommen und bezwang im Halbfinale die Gastgeber und im Finale den Vorrundengegner aus Bergen.

 

SVE – SV Hemelingen 2:1

Schon nach kurzer Zeit war des Gegners Torwart wachgerüttelt worden. Jannes Conrad zimmerte die Kugel aus guten 20 Metern in den Knick. Blau-Weiß ließ sich etwas fallen und wurde durch das 1:1 aus halb linker Position bestraft. Den Siegtreffer erzielte der an diesem Tage sehr starke Justus Missun nach toller Einzelleistung, als er dem Torwart den Ball noch durch die Hosenträger schoss. Eine gute Ausgangsposition war geschaffen.

 

SVE – VFL Visselhövede 2:1

Das Spiel ähnelte dem ersten Match. Matchwinner war dieses Mal Kaspar Bulke mit einem satten Doppelpack mit Siegtreffer kurz vor Ablauf der zehn zu spielenden Minuten. Auf Grund der bisherigen Ergebnisse würde nun ein Unentschieden gegen Firat Bergen reichen, um das Halbfinale zu erreichen.

 

SVE – FC Firat Bergen 2:3

Ein turbulentes Match lieferten sich beide Mannschaften, mit dem besseren Ende für Firat. Die Bergener gingen zeitig in Führung. Florian Seel zimmerte das Leder in gewohnter Vollspannmanier in das linke untere Eck und Jan Fischer stocherte die Kugel zur 2:1 Führung in die Maschen. Das Team lag voll auf Halbfinalkurs. Betonung auf lag. Es fiel der verdiente Ausgleich und die spielentscheidende Szene ereignete sich eine halbe Minute vor dem Ende. Kapitän Seel mit absolutem Katastrophenpass und es stand 2:3. Damit stand fest, dass gegen Ciwan Walsrode unter keinen Umständen verloren werden durfte. Bei einem Unentschieden wäre man sicher weiter.

 

SVE – SV Ciwan Walsrode 3:3

Eine Achterbahnfahrt brachte den Esselern die KO-Phase. Zwei Rückstände wurden durch Kaspar Bulke und Hawk Schwieger ausgeglichen. So ging es mit einem 2:2 in die letzte Spielminute. Ciwan tauschte den eigenen Torwart gegen einen Feldspieler. Steffen Heitmann eroberte den Ball und schob ihn aus großer Entfernung am letzten Mann vorbei ins Tor. Der Schiedsrichter legte auf die zehn Minuten Spielzeit gute 90 Sekunden oben drauf und so schoss Ciwan noch den Ausgleich. Aber egal – HALBFINALE.

 

Halbfinale SVE – SVE Bad Fallingbostel 2:1

Die Führung schoss der glänzend aufgelegte Kaspar Bulke. Der Ausgleich fiel durch einen Gewaltschuss aus halb rechter Position. Hawk Schwieger stellte mit einem Kracher den alten Abstand wieder her. Kurz vor Schluss die vielleicht lustigste Szene des Turniers. Florian Seel flog nach einem Schubser des Gegenspielers aus vollem Lauf über die als Bande fungierenden Holzkästen in den Vorhang und verschwand kurze Zeit von der Bildfläche. Der Gegenspieler entschuldigte sich allerdings vorschriftsmäßig.

 

Finale SVE – FC Firat Bergen 2:1

Es wurde das erwartet schwere Spiel. Essel ging in Führung. Ein verkorkster Schuss von Florian Seel landete auf dem Schlappen von Jan Fischer, der keine Mühe hatte die Führung zu erzielen. Firat glich aus und es ging wieder bei null los. Jan Fischer war ein Tor im Finale zu wenig, sodass er wenig später mit einem platzierten Schuss ins obere Eck den Sieg einläutete. Das Spiel wurde einigermaßen souverän zu Ende gespielt, sodass sich das Team nach einem desaströsem WZ-Cup mehr als rehabilitiert hat.

Das Siegerteam:
h.v.l.n.r Coach Nico Söhnholz, Justus Missun, Jakob Bartling, Steffen Heitmann, Jannes Conrad, Justin Ernst
v.v.l.n.r Kaspar Bulke, Hawk Schwieger, Florian Seel, Jan Fischer

 

 

Hinrundenstatistik 2015-2016 "Sünder, Brenner und Maschinen"

20.12.2015 Sieg in letzter Sekunde im letzten Spiel des Jahres 2015

 

Einen überaus wichtigen 2:1 Auswärtssieg tütete die 1. Herren beim Auswärtsspiel in Winsen/Luhe ein und überwintert damit als kreisbestes Team in der Bezirksliga.

 

TSV Winsen/Luhe – SV Essel   1:2 (0:0)

 

Das Spiel begann recht zerfahren mit besseren Chancen für die Hausherren. Allein Pascal Locker war es zu verdanken, dass es zunächst bei einem 0:0 blieb. Steffen Heitmann war es auf Esseler Seite vorbehalten mit einem Freistoß aus 30 Metern das Torgestänge des Sportgeländes zu überprüfen. Der Torwart war schon geschlagen, der Pfosten verhinderte allerdings die Gästeführung. Einen weiteren Freistoß von „Heiti“ ließ der Keeper prallen, Jan Fischer staubte allerdings aus Abseitsposition ab. Zwischendrin dezimierten sich die Hausherren durch eine rote Karte wegen Schiedsrichterbeleidigung selbst, sodass sich nun eine einmalige Chance bot, drei Punkte mit nach Essel zu bringen. Keeper Locker rettete bis zum Halbzeitpfiff noch zweimal in höchster Not, sodass es mit einem torlosen Unentschieden in die Pause ging.

In Minute 55 bot sich Steffen Heitmann knappe 20 Meter vor dem Tor eine weitere aussichtsreiche Freistoßmöglichkeit, die dann zur Erleichterung des mitgereisten Anhangs genutzt wurde. Mit einem frechen Flachschuss in die Torwartecke überlistete er den Heimkeeper und brachte die blau-weißen zum ersten Mal in Führung. Leider war Winsen/Luhe mit 10 Mann absolut ebenbürtig, da es Essel nicht verstand, die zahlenmäßige Überlegenheit auszuspielen. Viele Abspielfehler und versuchte Einzelaktionen führten zu keinem Erfolg. Mitte der zweiten Hälfte schickte Pascal Locker wieder einmal ein Bewerbungsvideo an die Adresse vom Bundestrainer, als er einen Hammer aus der Distanz mit einer Hand aus dem Winkel fischte und dafür großen Applaus erhielt. Als sich viele auf ein 1:0 für Essel einstellten, wurden die Nerven der Esseler Zuschauer noch einmal strapaziert. Winsen/Luhe bekam in Minute 90 einen sehr fragwürdigen Elfmeter zugesprochen, als ein Heimangreifer im Duell mit Marvin Onyechi zu Fall kam. Unseren Mr. Zuverlässig traf allerdings keine Schuld. Der Elfmeter wurde sicher verwandelt und in den Köpfen waren wieder die Spiele gegen Meckelfeld oder Elbmarsch, als man in den letzten Minuten Punkte herschenkte. Aber heuer war der Fußballgott Esselfan. In der Nachspielzeit lief Justin Ernst allein auf das Tor zu und wurde vom Torwart zu Fall gebracht, wieder gab es Elfmeter. Nach langen Diskussionen von Seiten des TSV gab der Schiedsrichter den Ball frei und Florian Seel nagelte das Leder in die linke untere Ecke. In den Jubelszenen pfiff der Schiedsrichter die Partie ab. Es war geschafft, wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt waren eingefahren.

Mit nun neun ungeschlagenen Partien in Serie und 23 Punkten geht das Team zuversichtlich in die kurze Winterpause und wird in der Rückrunde alles daran setzen die Klasse zu halten.

 

(Bericht Florian Seel)

28.11.2015 SVE – Germania Walsrode   3:1 (0:0)

 

Unter schwierigen Bedingungen, der Platz war nach dem Spiel der Zweiten schon in katastrophalem Zustand, erkämpfte sich die Erste den erhofften Derbysieg und konnte sich so weiter von der Abstiegsregion absetzen. In Hälfte eins wurde den Zuschauern kein ansehnliches Spiel geboten. Viele lange Bälle, harte Fouls und wenig spielerische Lösungen. Nur je eine sehenswerte Chance hatten beide Teams parat, sodass es verdient mit dem 0:0 in die Kabine ging. In der zweiten Halbzeit wurde die harte Gangart der Gäste früh mit Gelb/Rot bestraft. Wie auch in allen vorherigen Spielen, in denen man zahlenmäßig überlegen war, spielte die Rogalla-Elf nach dem Platzverweis nicht besonders gut. Viele Schüsse aus der Distanz brachten nicht wirklich Gefahr. Dann der plötzliche Schock in Minute 68. Eine Windböe erwischte einen Freistoß aus vielversprechender Position, Keeper Locker war auf dem Weg in die eigentlich richtige Ecke, doch der Wind machte ihm einen Strick durch die Rechnung. Der Ball landete nicht in der rechten Ecke sondern hoch in der Mitte – 0:1. In der Folge taten sich die Esseler Jungs spielerisch schwer und somit musste ein Standard her, um Kapital zu schlagen. In Minute 80 brachte der eingewechselte Louis Pickford eine Ecke auf den kurzen Pfosten, der Ball rutschte durch eine Spielertraube hindurch und fand den Fuß von Florian Seel, der die Kugel über die Linie drückte. Nun war Essel am Drücker mit Chancen im Minutentakt. Jan Fischer vergab kurz vor Ende der regulären Spielzeit die größte Chance zur Führung, sodass sich viele auf ein 1:1 einstellten. Aber das Standardduo Seel/Pickford hatte da noch ein Ass in der Hinterhand. Freistoß von rechts, der den Kopf des Essel-Kapitäns fand und von dort den Weg in die Maschen. Grenzenloser Jubel der Zuschauer, Spieler und Ersatzspieler. In der Nachspielzeit sorgte Jan Fischer mit dem 3:1 für die endgültige Entscheidung, sodass der Schiedsrichter auch kurz danach Abpfiff. Die Esseler wurden für großen Kampf belohnt und haben den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle hergestellt.

 

(Bericht Florian Seel)

15.11.2015 +++Last-Minute Treffer verhindert Esseler Sensation+++

Eigentlich könnte man den Bericht der Vorwoche wiederverwenden, um einen wirklich tollen Auftritt der Esseler Jungs zu beschreiben. Unter widrigen Rahmenbedingungen, wegen des anhaltenden Dauerregens, war man spielerisch keineswegs schlechter als die favorisierten Hausherren und entführte so einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf.

 

Eintracht Elbmarsch – SVE   2:2 (1:0)

Das Spiel begann ohne großes Abtasten. Beide Teams suchten zu Beginn ihr Heil in der Offensive. Die Hausherren über Ballbesitz und die Außen, Essel hingegen durch schnelle Konter, wie im vergangenen Match gegen Meckelfeld. Einige Male konnten die pfeilschnellen Hawk Schwieger, Justin Ernst, Hendrik Rönnebeck und Louis Pickford die Heimabwehr überspielen, ohne sich bis dato zu belohnen. So kam es dann wie in der Vorwoche. Elbmarsch setzte sich über Essels linke Seite durch und flankte in den Strafraum. Den Volleyschuss hielt Pascal Locker mit einem erstklassigen Reflex und bewarb sich damit für eine Nominierung von Jogi Löw. Gegen den entstandenen Abpraller war er dann leider machtlos. Essel ließ sich abermals nicht beeindrucken und hielt an seinem Spiel fest. Eine scharfe Hereingabe von Louis Pickford konnte Hendrik Rönnebeck leider nicht im Tor unterbringen, sodass es beim 0:1 aus blau-weißer Sicht blieb.

Mit viel Schwung und riesigem Support des Esseler Anhangs kam der SVE aus der Kabine und so dauerte es nicht lange ehe der Rückstand egalisiert wurde. Schöner Angriff über die linke Seite mit Schuss auf das Tor, der Torwart kann nur prallen lassen und Hendrik Rönnebeck belohnt sich für sein großes Laufpensum mit seinem Abstauber in das linke untere Eck zum 1:1. Auch damit gab sich das Rogalla-Team nicht zufrieden. Mit großer Kompromisslosigkeit hielt man die Hausherren vom eigenen Tor fern und  blieb durch die erstklassigen Konter stets selbst gefährlich. Der Höhepunkt geschah in Minute 70. Justin Ernst gelangte im Mittelkreis an den Ball und schickte mit einem Traumpass, ähnlich wie vergangene Woche, Hawk Schwieger auf die Reise, der den Heimkeeper gekonnt umkurvte und das Heimpublikum komplett verstummen ließ. Die Platzherren erhöhten fortan den Druck ohne großartig gefährlich zu werden – bis die Nachspielzeit angebrochen war. Ein langer Ball mit Kopfballverlängerung landete vor den Füßen eines Heimstürmers und es stand 2:2. In der 94. Minute schoss Elbmarsch nochmals ein Tor, welches durch das Schiedsrichtergespann wegen Abseitsposition nicht gegeben wurde. Somit blieb es bei einem mehr als verdienten 2:2.

Die letzten zwei Spiele haben gezeigt, dass das Team mit den Großen der Liga mehr als mithalten kann. Einzig die Abgeklärtheit und das Selbstverständnis, das Spiel über die Bühne zu bringen, hat gefehlt und verhinderte faustdicke Überraschungen.

 

(Bericht Florian Seel)

08.11.2015 SVE – TV Meckelfeld    2:2 (1:1)

 

Die Rogalla-Elf zeigte wirklich eine tolle Leistung und hätte den Heimdreier gegen die überaus favorisierten Gäste verdient gehabt. In Hälfte eins machte Essel viel Druck auf die Gästeverteidigung, gewann oft den Ball und kam ein ums andere Mal zu einer ordentlichen Chance, die zunächst ungenutzt blieb. In Minute 23 dann der erste Schock, als Meckelfeld mit dem ersten richtigen Torschuss das Tor per Kopf erzielte. Die Heimelf ließ sich allerdings nicht unterkriegen und schlug drei Minuten später in Person von Justin Ernst zurück. Zur Pause hätte man noch in Führung gehen können, Chancen wurden allerdings leider liegen gelassen. Meckelfeld kassierte kurz vor der Pause eine rote Karte auf Grund einer Tätlichkeit und nun war die Chance so groß wie nie den Tabellenführer zu stürzen. Allerdings kamen die blau-weißen überhaupt nicht gut aus der Kabine. Außer einem sehenswerten Lupfer von Kaspar Bulke, der leider Zentimeter das Tor verfehlte, war lange Zeit nichts von der Überzahl zu sehen. In Minute 67 löste Florian Seel kurzerhand die Ordnung auf und setzte zu einem Sturmlauf an, spielte zu Justin Ernst, der den Kapitän mit einem raffinierten Pass in die Spitze Richtung Gästetor schickte. Essels Nummer 8 überlief noch einen Verteidiger und ließ sich schlussendlich vom Torwart abräumen, sodass der Schiedsrichter Elfmeter gab. Seel schoss selbst und hämmerte die Kugel mit dem Vollspann in die Maschen. Die Zuschauer peitschten das Team nach vorn und es sah lange Zeit gut aus. Jannes Conrad kassierte in der 80. Spielminute wegen wiederholtem Foulspiel die Ampelkarte und so war eine spannende Schlussphase zu erwarten. Essel beschränkte sich auf das Verteidigen und wurde in der 86. Minute bestraf, als Meckelfeld doch noch den Ausgleich erzielte. Das Team sollte dennoch nicht traurig sein. Mit dieser Leistung wird man noch in vielen Spielen mindestens ebenbürtig sein und dem Gegner Paroli bieten können.

 

(Bericht Florian Seel)

01.11.2015 VFL Westercelle - SVE             1:1 (1:1)

Die Zuschauer sahen eine Bezirksligapartie der eher mageren Sorte. Spielerisch zeigten sich beide Teams an diesem Tage äußerst limitiert. Viel langes Holz und oftmals scheiternde Versuche sich nach vorne zu kombinieren. Essel zu Beginn mit einem leichten Chancenplus. Allein Justin Onyechi brachte das Leder dreimal in den Strafraum, einen Abnehmer fanden die scharfen Hereingaben leider nicht. In Minute 25 gingen die Gastgeber nach einem direkt verwandelten Freistoßtreffer aus knappen 25 Metern in Führung, als der Westerceller Schütze den Ball mit viel Effet links um die Mauer herumzirkelte, sodass die Kugel halbhoch im linken Eck landete. Das Spiel wurde in der Folge hitziger und so gab es in der Nachspielzeit der ersten Hälfte noch einen Elfmeter für die Rogalla-Elf, nachdem Kaspar Bulke im Sechzehner gefällt wurde. Florian Seel trat an und verschoss, der Schiedsrichter ließ den Schuss zur Verwunderung vieler allerdings wiederholen und im zweiten Versuch landete die Kugel dann auch glücklicherweise im Westerceller Gehäuse. Die zweite Halbzeit war noch ereignisärmer als die erste. Nach einer knappen Stunde flog ein Westerceller mit Gelb/Rot vom Feld, doch auch dies führte nicht zu mehr Sicherheit im Spiel der Esseler. Kurz vor dem Ende hätte das Pendel nochmals in beide Richtungen ausschlagen können. Erst rettete Florian Seel mit einer Alles-Oder-Nichts Grätsche im Fünfmeterrraum gegen den schussbereiten Westerceller Außenstürmer, der dann einigermaßen schockiert liegen blieb, dann standen Alex Weiler, Justin Ernst und Kaspar Bulke zu dritt vor dem letzten VFL-Verteidiger und trafen mit einem Pass ins Abseits leider die falsche Entscheidung, sodass das Spiel wohl auch leistungsgerecht mit einem 1:1 zu Ende ging.

 

(Bericht Florian Seel)

25.10.2015 1.Herren: SVE – MTV Borstel-Sangenstedt     4:2 (1:1)

 

Früh lag die Rogalla-Elf nach einem schnell ausgeführten Freistoß im Hintertreffen und alle dachten, dass es wie in den vergangenen Jahren gegen die Gäste laufen wird, wo man nicht einen einzigen Punkt ergattern konnte. Doch es kam völlig anders. Essel über die restliche Spielzeit völlig spielbestimmend und so fiel schon nach knapp 20 Minuten der Ausgleich durch Hendrik Rönnebeck, der einen Abpraller im Gästegehäuse unterbrachte.

Kurz nach der Halbzeit belohnte sich Justin Ernst für seine unermüdliche Arbeit im Zentrum durch einen sehenswerten Treffer zum 2:1. Durch eine erneute Unachtsamkeit in der Hintermannschaft schossen die Gäste mit ihrem zweiten echten Torschuss ihr zweites Tor. Nach einem Standard setzte Marvin Onyechi das Leder gegen die Querstange, Florian Seel stand goldrichtig und nagelte die Kugel aus drei Metern in die Maschen. Hawk Schwieger deckelte das Ergebnis in der 85. Spielminute mit einem Freistoßtreffer, sodass die letzten Minuten ohne große Panik vorübergingen.

 

(Bericht Florian Seel)

18.10.2015  Lastminute-Sieg: VFL Maschen – SVE  3:4 (1:1)

 

Essel war zu Beginn die tonangebende Mannschaft und ging folgerichtig in Führung. Hawk Schwieger zimmerte das Leder vom rechten Strafraumeck in die lange linke Ecke. Die Führung währte allerdings nicht sehr lange. Als ein geklärter Ball auf einmal vor den Füßen eines heimischen Angreifers liegen blieb, stand es plötzlich 1:1. Das Rogalla-Team hätte bis zu diesem Zeitpunkt bereits mit 3:0 führen müssen, nun war das Spiel aber etwas auf den Kopf gestellt. Die Gäste von der Aller verstrickten sich zu sehr in Einzelaktionen und Maschen bekam mehr Kontrolle über das Spiel und so ging es mit einem 1:1 in die Halbzeit.

Mit viel Schwung kamen die Jungs um den an diesem Tage bestens aufgelegten Hawk Schwieger aus der Halbzeit. Essels „10er“ schoss auch die Tore zum 2:1 und 3:1. Zuerst übertölpelte sich die heimische Abwehr selbst und Hawk schoss ins leere Tor, dann zimmerte er einen Freistoß direkt in die Maschen. Auch jetzt hielt die Führung leider nicht lange. Bei einem Freistoß aus spitzem Winkel öffnete sich die Mauer und der Ball landete im kurzen Eck. Nach einem völlig sauberen Tackling von Florian Seel zeigt der bis dato erstklassige Schiedsrichter auf den Punkt und es stand 3:3. Beide Mannschaften nun mit offenem Visier und wie in Soltau gab es das bessere Ende für den SVE als Hendrik Rönnebeck in der Schlusssekunde das Leder in die rechte untere Ecke einschob – der Schiedsrichter pfiff gar nicht erst wieder an. Der Mannschaft war die Erleichterung nach dem wichtigen Sieg deutlich anzumerken. Wie auch die 2. Herren hat man sich nun 11 Punkte erspielt und hat zwei Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang.

 

(Bericht Florian Seel)

11.10.2015 1. Herren verpasst 1. Heimdreier

SVE – TUS Eschede 2:2 (1:1)

Wie auch die Zweite geriet die Bezirksligatruppe früh in Minute neun in Rückstand. Vorher wurde leider ein glasklarer Elfmeter für die blau-weißen nicht gegeben und man traf aus dem Gewühl heraus noch die Querstange des Gästetores. Essel spielte unbehelligt weiter, kämpfte und zeigte mit Abstand die beste Saisonleistung. Kaspar Bulke schob Mitte der ersten Halbzeit den Ball nach toller Spieleröffnung am Gästetorwart vorbei zum viel umjubelten Ausgleich. In der Folge erarbeiteten sich die Hausherren gerade nach Standards ein riesiges Chancenplus, nach den von Louis Pickford toll getretenen Ecken und Freistößen, blieben aber glücklos im Abschluss.

In Hälfte zwei war es dann ähnlich, Essel mit einem Chancenplus und die Gäste mit der erneuten Führung nach einem sauber herausgespielten Tor. Hawk Schwieger konnte den Rückstand eine Minute später bereits egalisieren, als er mit einem Schuss von der 16er-Linie den Gästekeeper ausguckte und keine Chance ließ. Das Unentschieden geht sicherlich in Ordnung und lässt Spieler wie auch Zuschauer positiv in die nächsten Wochen blicken.

(Bericht Florian Seel)

Quelle Walsroder Zeitung

Mannschaftsfoto Essel:

 

Moritz Wolff, Justin Ernst, Hendrik Rönnebeck, Jan Fischer, Kaspar Bulke, Hawk Schwieger, Justus Missun, Nico Geschwendter, Louis Pickford, Co-Trainer Nico Söhnholz (hinten/von links), Marvin Onyechi, Florian Seel, Florian Wolff, Jakob Bartling, Pascal Locker, Justin Onyechi, Jannes Conrad, Steffen Heitmann, Trainer Detlev Rogalla (vorne/von links).

 

11.01.2015     1. Herren gewinnt WZ-Cup 2015

 

Am heutigen Sonntag richtete die Walsroder Zeitung wieder den traditionellen WZ-Cup aus.

Unsere 1. Herren konnte sich mit drei Siegen in ihrer Gruppe souverän durchsetzen und in Richtung Halbfinale marschieren.

Die gute Form vom Vormittag konnte man mit in die KO-Spiele am Nachmittag transportieren und im Halbfinale Munster, sowie im Finale den SV Soltau bezwingen.

 

 Ergebnisse:

 Essel - Buchholz 3:0

 Essel - Wietzendorf 7:1

 Stellichte - Essel 4:0

 Munster - Essel 2:4

 Essel - SV Soltau 6:2

 

(Fotoquelle: Walsroder Zeitung)

 

 

05.10.2014   1. Herren am Ende mit leeren Händen aber erhobenen Hauptes

 

Leider war es wieder nichts mit einem Heimerfolg. Gegen den Tabellenvierten aus Winsen gab es für den SV Essel eine unglückliche Niederlage.

 

In der Startelf fanden sich Lukas Kusch und Justin Ernst wieder, nachdem sie am vergangenen Wochenende zunächst auf der Bank Platz fanden. Moritz Wolff rückte auf die 6er Position zusammen mit Vic Onyechi. Taktisch ging das Spielkonzept des SVE auf . Die Defensive absolvierte einen prima Job in den 90 Minuten. Lediglich in der Anfangsviertelstunde hatte der SVE etwas Glück, überstand diese Phase jedoch.

 

In der 2.Halbzeit hatte man dann die deutlich besseren Chancen gegenüber Winsen, jedoch scheiterten Rönnebeck am Pfosten und Seel am sehr guten gegnerischen Torhüter. In der 80 Minute gab der Unparteiische einen nicht berichtigten Freistoß aus rund 20 Metern. Dabei legte sich der gegnerische Spieler geschickt in Innenverteidiger Geschwentner, schrie und erhielt den Pfiff des Schiedsrichters. Der Ball schlug perfekt geschossen von Winsens Spielmacher Alkan im linken oberen Eck des Tores ein, Torhüter Bartling war machtlos.

Danach gab der SV Essel nochmal alles um den Ausgleich zu markieren, doch am Ende war das Glück dem Heimteam einfach nicht treu. So gab es noch ein elfmeterwürdiges Foul an Schwieger, dass der Schiedsrichter aber nicht ahndete. Trotzdem war es ein hoch intensives Spiel bei dem der SVE auf Augenhöhe mit dem Gegner spielte, jedoch die eigenen Chancen nicht zu nutzen wusste und so am Ende dafür bitter bestraft wurde. Eine Randnotiz: Justin Ernst flog noch mit Gelb-Rot vom Platz.

 

Aufstellung: Bartling - Wojtowicz, Geschwentner, Hilliger, Seel - V. Onyechi, Wolff, Rönnebeck, Bulke, Jus. Ernst - Kusch

eingewechselte Spieler: 67 Min: Justin Onyechi für Bulke

                                          80 Min: Schwieger für Wolff

                                          80 Min: Celik für V. Onyechi

(Bericht S. Weiss)

28.09.2014 1. Herren mit Charakterleistung

Rönnebeck schnürt Doppelpack

Nach dem enttäuschenden Auftritt gegen MTV Soltau gab es zahlreiche Änderungen in der Startaufstellung. In die Innenverteidigung rückten Hilliger und Geschwentner, links in der Viererkette verteidigte wieder Kapitän Seel, während das defensive Mittelfeld von Heitmann und Vic Onyechi gebildet wurde. Auch die äußeren Mittelfeldspieler, sowie die Spielmacher und Sturmposition unterlagen Änderungen. Für Kusch und Pickford rückten Bulke und Rönnebeck in die erste Elf, Engeldinger bildete das Kreativzentrum und Justin Onyechi ersetzte Justin Ernst in vorderster Front.

Das Trainerteam forderte vor dem Spiel vor allem eine couragiertere Leistung als im Derby gegen MTV. Die Mannschaft enttäuschte das Trainerteam nicht, auch wenn aufgrund der zahlreichen Umstellungen die spielerische Leistung sicherlich alles andere als ansehnlich war, beeindruckte die kämpferische umso mehr. Jeder Spieler fightete für den anderen, vor allem Neu-Innenverteidiger Hilliger beeindruckte in seinem ersten Spiel für die 1.Herren in dieser Saison. Dennoch gab es einige Chancen für den Gegner, wenngleich Torhüter Locker oder die Abwehr der Esseler immer im letzten Moment zur Stelle war. Die brenzligste Situation war wohl ein Pass in die Schnittstelle der Abwehr zwischen beide IV´s, doch Keeper Locker konnte mit seiner Pranke den Ball noch vom Fuß des Gegners stibitzen. Die Mannschaft des SVE stand tief und wartete auf Konterchancen, die sich auch ergaben, doch meistens knapp vorm Strafraum abgefangen konnten, bevor es richtig brenzlig für den Torwart vom TSV wurde. Doch einmal gelang der goldene Pass. Nach Traumpass von Engeldinger, der den durchstartenen Rönnebeck bediente, tauchte dieser allein vom Torwart auf, fintierte nochmal den anlaufenden Verteidiger vom TSV und schloss dann ab. Der Torwart des Gegners war zwar noch am Ball, konnte diesen aber nicht entscheidend ablenken, so ging es mit einem 1:0 aus Esseler Sicht in die Halbzeit.

Nach der ersten Halbzeit begann der SV Essel mit Schwung. Die Einwechslung von Justin Ernst brachte zusätzlichen Schwung und es wurde einige gute Kombinationen erspielt, die dann meistens am letzten Pass scheiterten. Bis zur 60. Min hatte der SVE alles im Griff, bis Conrad sich mit seinem zweiten Foul (beide waren allerdings geldwürdig) die Gelb-Rote Karte abholte. Danach hatte der TSV mehr Hochwasser, wenngleich der SVE immer wieder zu hochkarätigen Chancen kam. So scheiterte Engeldinger nach Querpass von Julien Ernst allein vorm leeren (!) Tor.  Dann eine Schlüsselszene im Esseler Strafraum, nach Gewühl schloss ein Spieler des TSV ab und Heitmann wehrte den Ball auf der Linie mit der Hand ab. Der Schiedsrichter gab Heitmann die rote Karte und Elfmeter, den der Elstorfer Topstürmer Genske souverän verwandelte. Danach hieß es irgendwie 20 Minuten mit doppelter Unterzahl zu überleben, um wenigstens einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Der Druck von Elstorf nahm natürlich zu, wenn gleich sie dem SV Essel Möglichkeiten zum Kontern einräumten. Durch die Hereinnahme von Kusch für Engeldinger, kam mehr Tempo über die Außen. In der 79. Minute dann das Unglaubliche, Rönnebeck setzt knapp hinter der Mittellinie zum Solo an und verwandelte flach am Torwart vorbei zum 2:1. Noch 10 Minuten durchhalten und man würde drei immens wichtige Punkte mitnehmen und das in doppelter Unterzahl. Der SVE kam weiter im Konter zu gefährlichen Chancen, unteranderem durch Kusch und V.Onyechi.

Kurz vor Schluss aber die riesen Ausgleichchance für den TSV. Nach einem Flugball in den Strafraum tauchte Marcel Jaster allein vor Locker auf, setzte seinen Volleyschuss aber knapp links am Tor vorbei. Somit war die Partie gelaufen und die Spieler fielen sich in die Arme. Völlig am Ende mit den Kräften, aber glücklich über ein Spiel, das Sie so schnell nicht vergessen werden.

Aufstellung: Locker - Conrad, Hilliger, Geschwentner, Seel - V.Onyechi, Heitmann, Bulke, Rönnebeck, Engeldinger - J.Onyechi

eingewechselte Spieler: Justin Ernst für Justin Onyechi (56 Min.) Julien Ernst für Kasper Bulke (62 Min.) Lukas Kusch für Martin Engeldinger (73 Min.)

(Bericht S. Weiss)

 

14.09.2014     1. Herren mit zweitem Dreier in Folge

 

Nach den unnötigen Punktverlusten zu Saisonbeginn kommt der SV Essel langsam wieder in die Spur. In Ashausen folgte der 2.Sieg in Folge und der SVE konnte sich auf einen einstelligen Tabellenplatz vorkatapultieren. Die 1.Halbzeit war dennoch ein spielerischer Offenbarungseid. Es gelang so gut wie nichts nach vorne, was an zu negativer Kommunikation, fehlendem Risiko und einem mangelhaften Defensivverhalten, lag. Ashausen hatte in der Folge, durch einen technischen Fehler von Heitmann, die größte Chance. Doch auch von der Gast gebenden Mannschaft war ansonsten in der Offensive wenig zu sehen.

 

Nach dem Pausentee zeigte sich der SVE verbessert. Der Ball wurde wesentlich besser laufen gelassen und durch ein verbessertes Miteinander wurde der Großteil der Zweikämpfe gewonnen.Zwar scheiterte zunächst Schwieger noch mit einer 1:1 Situation am Torwart, kurze Zeit später legte er aber durch einen Schnittstellenpass auf Engeldinger das 1:0 aus Esseler Sicht auf. Engeldinger blieb gewohnt cool vorm Tor und ließ dem Torwart keine Chance. Danach gab es noch einige gute Situation so scheiterte Schwieger mit einem Linksschuss am Torwart, der nachsetzende Pickford war einen Tick zu spät am Ball und so konnte der Ashausener Torhüter die Situation klären. In der 80. Spielminute war es dann Schwieger, der per Freistoß aus dem Halbfeld das 2:0 markierte. Der Ball flog quer durch den Strafraum und schlug flach im unteren rechten Eck ein. Das 3:0 erzielte Rönnebeck, nach einem schönen Solo, bei dem er 3-Mann, einschließlich Torwart, gekonnt ausstiegen ließ und cool einnetze.

Ein aufgrund er 2.Halbzeit verdienter Sieg, wenn gleich die 1.Halbzeit eine spielerische Katastrophe war. Auf der 2.Halbzeit muss kommunikativ aufgebaut werden, damit auch gegen MTV Soltau, im kleinen Derby, weitere Punkte eingefahren werden können.

 

Aufstellung:

Locker - Conrad, Heitmann, Wojtowicz, Jul. Ernst - Engeldinger, V.Onyechi, Pickford, Kusch - Schwierger, Jus. Ernst

eingewechselte Spieler: Celik für Jus. Ernst (50 Min.), Rönnebeck für Pickford (70 Min.) & M.Onyechi für Engeldinger (80 Min.)

 

(Bericht S.Weiss)

 

07.09.14 SV Essel punktet in Bezirksliga erstmals dreifach

 

Am 6.Spieltag war es endlich soweit, nach zuvor unglücklichen Spielverläufen holte die 1.Herren am Sonntag erstmals 3 Punkte in Rosengarten. Das Spiel war von Beginn an sehr zerfahren. Rosengarten stand tief in der eigenen Hälfte und überließ den Esselern das Spiel. Die waren aufgrund der Tabellenkonstellation sehr angespannt und es kam in den ersten Minuten zu keinen guten Möglichkeiten. Die Abwehr um Innenverteidiger Wojtowicz und Heitmann ließ aber kaum etwas zwingendes des Gegners zu.

 

Die erste Chance hatte der SV Essel durch Justin Ernst. Dieser wurde mustergültig vorm Tor freigespielt, scheiterte jedoch am herausragenden Torhüter der Heimmannschaft.

In der 22. Min. erlöste dann Mesut Celik den SV Essel. Er eroberte an der Seitenlinie (Ball war vorher deutlich im Aus) den Ball, der Gegner schaltete ab, weil sie vergeblich auf den Pfiff des Schiedsrichter warteten, lief alleine auf den Torwart zu und netzte gekonnt zum 1:0 aus Esseler Sicht ein.

Zu diesem Tor gibt es nur ein passendes Adjektiv: Clever!!!

Das Tor gab dem SV E deutlich Aufwind und nur 10 Min. später erhöhte Lukas Kusch, nach abgefangener Flanke von Locker und weitgeschlagenen Abschlag, auf 2:0. Er kreuzte in den Rücken der Abwehr und schloss überlegt ins lange Eck ab.

Leider kam dann das alte Leid. Nur eine Minute später köpfte Rosengarten zum Anschlusstreffer. Nach Freistoß aus dem Halbfeld stimmte die Zuteilung nicht und schon war die 2-Tore Führung wieder egalisiert. Kurz vor der Halbzeit hatte Rosengarten noch die Riesenchance zum Ausgleich. Nach einem Konter gelang der Ball durch einen Querpass in den Esseler Strafraum, der Spieler des Gegners scheiterte jedoch am hervorragend reagierenden Locker.

 

Die 2.Halbzeit ist dann schnell erzählt. Der SV E bestimmte das Geschehen, hatte zahlreiche Chancen. Allein Justin Ernst hatte weitere drei 100% Chancen, doch der Ball wollte nicht ins Tor. Erst nach einem Pickford Freistoß köpte Heitmann zum vorentscheidenen 3:1 ein. In der Folgezeit hatte der SV E weitere hochkarätige Chancen, jedoch wollte der Ball einfach nicht ins Tor oder man scheiterte am hervorragenden Torhüter von Rosengarten. Die letzten 10 Min. wurden so nochmal unnötig spannend, die Nervosität und technische Fehler wurden mehr und so hatte Rosengarten noch zwei gute Einschussmöglichkeiten. Ein Kopfball ging knapp übers Tor und ein Ball wurde von Locker auf der Linie weggeschlagen.

So war der 1.Sieg im Gepäck!

 

Aufstellung: Locker - Conrad, Heitmann, Wojtowicz, Seel - M.Onyechi, M.Engeldinger, Kusch, Pickford, Celik - Just. Ernst

 

eingewechselte Spieler: Grabasch für Seel (44 Min.), Justin Onyechi für M.Engeldinger (65 Min.), M.Wolff für Mesut Celik (80 Min.)

(Bericht S.Weiss)

 

 

24.08.2014

1.Herren  fehlt die Reife und Coolness beim Tabellenführer aus Celle

Am Sonntag gastierte der SV Essel beim MTV Eintracht Celle und fuhr mit einer deutlichen Niederlage Heim. Besonders die erste Halbzeit trug zum Ergebnis bei, denn von Kommunikation und Aggressivität in den Zweikämpfen war kaum eine Spur.

Das 1:0 für Celle fiel nach einer Spielverlagerung, die direkt in den Strafraum gepasst wurde, wo Weidner unbedrängt einschoss.  Im Anschluss hatte der SVE, durch Ernst und Kusch, zwei 100% Chancen die leider vergeben wurden.  Celle hingegen schoss in der 28 Min. das 2:0 durch Zeising, der im Strafraum nicht aggressiv genug angegangen wurde.  So ging es mit einem 2:0 aus Celler Sicht in die Halbzeit.

In der 2.Halbzeit zeigte sich Essel verbessert, vor allem kommunikativer und aggressiver in den Zweikämpfen. So wunderte es nicht, dass sich der SVE weiterhin gute Chancen erarbeitete, die allerdings ungenutzt blieben. Der Schiedsrichter verwehrte dem SVE noch einen klaren Elfmeter an Schwieger, dem vermutlich bei Pfiff auch eine Rote Karte (Notbremse) folge hätte müssen. So schloss Celle in der 85 Min. einen Konter ab und legte in der 88 Min. mit dem 4:0 nach.

Ein verkorkster Tag für den SV Essel. Der Sieg für MTV Eintracht Celle fällt sicherlich 1-2 Tore zu hoch aus ist aber aufgrund der schwachen ersten Halbzeit gerechtfertigt.

Fazit: Deutliche Verbesserung in der 2.Halbzeit durch mehr Kommunikation und aggressivere Zweikampfhaltung. Zumindest bis zum 3:0 spielte man mit Celle auf einem Niveau, wenn gleich die 1.Halbzeit nicht Bezirksligareif war.

Aufstellung:

Locker - V.Onyechi, Heitmann, M.Onyechi, Conrad - Engeldinger, Wojtowicz, Grabasch - Schwieger, Kusch, Ernst eingewechselte Spieler:    Celik für Grabasch (55 Min.), Pickford für Ernst (65 Min.), Rönnebeck für Kusch (75 Min.)

(Bericht S.Weiss)

20.07.2014 Essel gewinnt Samtgemeinde-Pokal

 

Bei dem am vergangenen Wochenende in Essel ausgetragenen Samtgemeinde-Pokalturnier setzte sich die gastgebende und favourisierte Mannschaft von Essel I klar durch. Der neue Bezirksligist schlug die Kreisligsten Buchholz (5 : 0), Lindwedel (4 : 0) und Schwarmstedt (4 : 0) deutlich. Da es bei den Duellen der Kreisligisten untereinander nur einen Sieg von Lindwedel gegen Schwarmstedt (4 : 2) gab und alle anderen Spiele unentschieden endeten, kam Lindwedel auf den zweiten Platz, vor Buchholz und Titelverteidiger Schwarmstedt (s. u.).Nachdem die Mannschaft aus Bothmer das Turnier kurzfristig abgesagt hatte, ist dafür die Mannschaft von Essel II eingesprungen. Sie spielte außer Konkurrenz, schlug sich mit Unentschieden  gegen Lindwedel und Buchholz aber achtbar. Nach über 10 Stunden Fußball bei Tempraturen über 30 °, die den Spielern, den Schiedsrichtern, aber auch den vielen ehrenamtlichen Ausrichtern alles abverlangt haben, konnte Samtgemeindebürgermeister Björn Gehrs den Pokal an die siegreiche Mannschaft von Essel I überreichen. Nachdem jede Mannschaft eine Flasche Sekt als kleine Aufmerksamkeit erhielt, nutzte die erste Mannschaft aus Essel diese, um ihren Trainer Andre-Steffen Weiss damit ordentlich „nass zu machen“.

 

Ergebnisse:

Essel II         - Essel I              0 : 1

Buchholz       - Lindwedel         1 : 1

Lindwedel      - Schwarmstedt   4 : 2

Buchholz       - Essel I              0 : 5

Essel II         - Schwarmstedt   1 : 3

Lindwedel      - Essel I              0 : 4

Buchholz       - Schwarmstedt   1 : 1

Essel II         - Lindwedel          3 : 3

Essel I - Schwarmstedt             4 : 0

Essel II         - Buchholz           1 : 1

 

Offizielle Abschlusstabelle:

                                   Punkte           Tore

1. SV Essel I               9                13 : 0                                                                                  

2. SV Lindwedel          4                  5 : 7                   

3. SVN Buchholz         2                  2 : 7

4. SV Schwarmstedt    1                  3 : 9

 

(Bericht C. Appelkamp)

 

08.07.2014 Vorbericht SV Essel gegen LSK Lüneburg

Das Highlight der Vorbereitung steht heute an:

Der Meister der Oberliga Niedersachen und jetzige Regionalligist gibt sich die Ehre und wird schon sehnlichst erwartet.  Spielbeginn ist um 19.30 Uhr in Hademstorf. Für den SV Essel ist das ein richtiger Gradmesser, bei dem man versucht, sich  bestmöglich zu verkaufen.  Der Gegner hat sich mit rund einem Dutzend Spielern verstärkt, um auch in der Regionalliga eine gute Rolle spielen zu können. So wurde beispielsweise der Kapitän vom TSV Havelse, Patrick Posipal, nach Lüneburg gelotzt. Aber auch die weiteren Neuzugänge haben es in sich, verfügen teilweise über Erfahrung in der A-Jugend Bundesliga oder haben auch schon im Herrenbereich Regionalliga- Erfahrung gesammelt.
Der Kader des SV Essel konnte qualitativ ebenfalls einen Sprung machen. Durch die Neuzugänge Locker, Celik, Engeldinger, Wolff und Wojtowicz wurde der Konkurrenzkampf in der Mannschaft angestachelt. Des Weiteren sind diese  Woche die A-Jugend Spieler, die letzte Saison den Staffelsieg in der Landesliga Lüneburg unter Coach Siala feiern konnten, bei der 1.Herren ins Training eingestiegen  und sorgen für Druck bei den „Etablierten“. Daher können alle gespannt auf die neue Saison blicken...........

Der SV Essel würde sich über ein hohes  Zuschaueraufkommen freuen, um dabei zu helfen, die Esseler Jungs nach vorn zu peitschen. Im Anschluss gilt es dann im Halbfinale der Deutschen Nationalmannschaft die Daumen zudrücken. Also zweimal  hochspannender Fußball an einem Tag, das gibt es nur beim SV Essel.

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SV Essel testet gegen Regionalligisten

 

David gegen Goliath

 

Ein Clou ist dem Bezirksligaaufsteiger SV Essel bei der Planung seiner Vorbereitungsbespiele gelungen. Am Di. 08.07.2014 um 19.30 Uhr steigt

die Partie gegen den Lüneburger SK Hansa, den Meister der Oberliga Niedersachsen

und künftigen Regionalligisten. Passend zum Namen des Gegners findet das Spiel in der Hansakampfbahn des MTV Eickeloh-Hademstorf statt, da die Plätze in Essel aufgrund umfangreicher Renovierungen noch nicht bespielbar sind. Da aber ein  Gegner wie der Lüneburger SK in dieser Gegend eher selten ein Gastspiel gibt, ist der Spielort zweitrangig. Die Verantwortlichen des SV Essel erwarten viele Zuschauer, nicht nur aus Essel und Umgebung. Und wer es nicht glaubt, der mag auf der Homepage des Gegners aus Lüneburg (www.lsk-hansa.de) nachsehen. Dort wird diese für das Aller-Leinetal interessante Begegnung bereits bestätigt.

06.07.2014

1. Herren absolviert erstes Testspiel

Nachdem sich der SV Essel bereits seit gut 1,5 Wochen in der Vorbereitung befindet, absolvierte das Team an vergangenen Sonntag das erste Testspiel in Hodenhagen. Dabei ging es vor allem darum, erste taktische Automatismen die im Berlin Trainingslager gelegt wurden, im Spiel umzusetzen.

In der 1.Halbzeit gelang das nur bedingt. Es wurde zu selten Torgefahr erzeugt und es haderte noch an der Abstimmung zwischen den Mannschaftsteilen. Auch der Gegner bot in der 1.Halbzeit eine ansprechende Leistung und hatte einige gute Torchancen, die allerdings von Torhüter Locker bravös pariert wurden. Am Ende der 1.Halbzeit konnte Nebel-Engelhausen, nach Pickford Vorlage, allerdings noch zum 1:0 aus Esseler Sicht einköpfen.

Mit der Einwechslung von Schwieger und der Umpositionierung von Busse vom Innenverteidiger zum Stoßstürmer kam etwas mehr Schwung in die Offensive. Hodenhagen hatte in der 2.Halbzeit eigentlich nur eine Chance, während der SV E das Spiel kontrolierte und schlussendlich mit 4:0 als Sieger vom Platz ging. Die weiteren Tore erzielten Hilliger, Schwierger und Seel.

Aufstellung: Locker - Conrad, Busse, M.Onyechi, Jul. Ernst - Engeldinger, Grabasch, Jus. Ernst, Pickford - V. Onyechi - Nebel-Engelhausen

eingewechselte Spieler: Hilliger (ab 45 Min.), Joss (ab 40 Min.), Seel (ab 45 Min.), Schwieger (ab 45 Min.), Geschwentner (ab 60 Min.), Wolff (ab 60 Min.), Bartling (ab 60 Min.) (Bericht S. Weiss)

Kreismeister 2014

11.05.2014

 

Der Kreisligameister gewinnt überzeugend...

 

Ritschibi, Ritschiba, Ritschibum

Kusch mit neuer Position - Nebel Engelhausen trifft mit Zielwasser - Feierlichkeiten bis in die frühen Morgenstunden

Bereits vor dem Spiel gegen den SV Schülern herrschte ausgelassene Stimmung auf dem Albert Brünn Platz in Essel.

Durch die Niederlage des Tabellenzweiten SV Ciwan Walsrode war die Meisterschaft bereits am Samstag entschieden, so kam es bereits Samstag Abend zu spontanen Feierlichkeiten.

Als die Spieler am nächsten Tag dann alle pünktlich beim Treffen waren, wurden bereits die ersten Songs angestimmt.

Dennoch sollte das Spiel gegen Schülern natürlich gewonnen werden, um nach dem Spiel den gebührenden Abschluss des Titelkampfes in guter "Feierbiester"-Manier zu feiern.

Im Vorfeld der Partie, bei der Lukas Kusch aus "gesundheitlichen Gründen "2"2 " zunächst geschont wurde, erwies sich dieser aber herausragender Ersatztorwart. Beim Einschießen hielt er im Stile von Manuel Neuer und ist damit eine ernsthafte Alternative auf dieser Position für die Bezirksligasaison.

Zum Spiel:

Der SV Essel brauchte 20 Minuten um die Feierlichkeiten des Vorabends aus den Beinen zu laufen. Das Spiel war sehr zerfahren und es gab einige Fehlpässe. Das Spiel wurde zunehmend unruhig, obwohl der SV Essel immer besser ins Spiel kam. Nach einigen Chancen zuvor erlöste Schwieger den SV E dann in 36 Min. mit einem fulminanten Fernschuss. Danach wurde das Spiel zunehmend attraktiver vom Gastgeber gestaltet, so konnte in der 38.Min Tim Busse, nach guter Kombination und Hereingabe von Schwieger, das 2:0 erzielen. In der 45. Minute dann nochmal eine 100% für Marvin Onyechi, der freistehend aus 14 Metern übers Tor abschloss.

In der Halbzeitpause lag der Fokus darauf die Spannung hochzuhalten und das Spiel zu 0 zu gewinnen.

Die Esseler Jungs machten dort weiter wo sie vor der Halbzeit aufgehört hatten. Schwieger erzielte in der 50 Min. das 3:0, wieder per Fernschuss, allerdings ließ Schülerns Torwart Schröder den "Gewaltroller" durch die Beine. Danach folgte dann der große Augenblick. Kurz nach seiner Einwechslung erzielte Nebel-Engelhausen in spektakulärer Manier das 4:0. Nachdem er zuvor kurz an der Seitenlinie "Zielwasser" trank, sprintete er von dort in die Mitte, bekam die Ball von Kusch, der mittlerweile ebenso eingewechselt wurde, aufgelegt und verwandelte den Ball mit seiner linken "Klebe". Spätestens zu diesem Zeitpunkt war klar, was für eine unfassbare Saison hinter dem Team liegt.

Es folgte das 5:0 von Kusch per Foulelfmeter, nach Foul an Seel und ebenso das 6:0 durch Kusch, der damit der 40 Treffer-Marke in einer Saison sehr nahe gerückt ist.

Nachdem Schlusspfiff und einem Moment der Unachtsamkeit von Trainer Weiß, war bereits das schöne neue Meisterschaftsshirt voller Sekt und Bier. Die Handlungsschnelligkeit und Reaktionsschnelligkeit des Meistertrainers ist vergleichbar mit der einer Schnecke. Gott sei Dank besitzen die Spieler nicht so schlecht ausgeprägte Fähigkeiten. Danach folgten unzählige angestimmte Lieder, ein SV-Essel Bengalo Feuerwerk von Innenverteidiger Geschwentner, eine Welle unserer Fans, die uns die ganze Saison zu Höchstleistungen angetrieben haben und die Meister-Humba unter Anheizer Busse. Die Feierlichkeiten sollen bis zum nächsten Morgen angehalten haben, aber so ganz genau weiß das keiner ..........................................

(Bericht S.Weiss)

 

 

04.05.2014

 

SV Essel I - SC Tewel

Am Sonntag spielte die 1.Herren gegen den SC Tewel. Man konnte mit einem Sieg einen entscheidenden Schritt Richtung Meisterschaft machen. Deshalb mahnte Coach Weiß vor dem Spiel seine Jungs davor, dass Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und bis zum Ende Gas zu geben.
Seinen Worten sollten Taten folgen. Essel war von Spielbeginn an die spielbestimmende Mannschaft. Tewel   spielte mutig und verteidigte sehr hoch. Dies bot jedoch Räume für unsere schnellen Offensivleute. In der   16. Minute war es Nico Söhnholz, der mit einem traumhaften Schuss das 1:0 erzielte. Es war der Beginn eines wahren Torregens. Victor Onyechi traf in der 20. Minute, Lukas Kusch in der 23. Minute und Steffen Heitmann verwandelte einen Freistoß aus 20 Metern mustergültig in der 45. Minute zum 4:0. Mit dem Ergebnis ging es in die Halbzeit. Die Teweler hatten lediglich 3 Torchancen, die Torwart Jakob Bartling jedoch alle bewältigen konnte.

In der Kabinenansprache wies Weiß darauf hin, dass die Esseler so weiter spielen sollten und sich darauf konzentrieren sollten heute zu Null zu spielen. Das taten seine Jungs auch. „Freistoßkönig“ Steffen Heitmann verwandelte in der 48. Minute, wie schon in der ersten Halbzeit einen Freistoß. In der 52. Minute verwandelte Florian Seel einen Elfmeter, Kusch traf in der 64. Minute zum 7:0, Hawk Schwieger in der 65. Minute zum 8:0 und nochmals Kusch in der 75. Minute zum Endstand 9:0. Es hätte durchaus zweistellig ausfallen können/ müssen, doch über die Chancenverwertung möchte man nach so einem Spiel ungern meckern.

Obwohl die Esseler Truppe am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen den SV Schülern mit einem Sieg Meister werden kann, ist es nun umso wichtiger das Spiel von Anfang an ernst zu nehmen, zu kämpfen und 100% Gas zu geben. Die Mannschaft aus Schülern wird uns nichts schenken und gehört mit zu den wenigen Mannschaften die den SV Essel in der Saison schlagen konnte. Ein spannendes Spiel ist zu erwarten, bei dem die Esseler auf volle Unterstützung hoffen. Also Gebt Gas Jungs!

 

 

Startaufstellung:
Jakob Bartling (1), Nico Grabasch (2), Nico Geschwenter (4), Steffen Heitmann (5), Julien Ernst (7) Florian Seel (8), Hawk Schwieger (10), Tim Busse (11), Victor Onyechi (14), Nico Söhnholz (16), Lukas Kusch (17)

 

Davor erspielte sich die 2. Herren mit einem 2:2 gegen Fulde einen Punkt.

Tore: Christoph Broscheid und Sascha Kursawe

 

26.04.2014

 

26. Spieltag in der Kreisliga 

Das Spiel Munster gegen Essel begann mit einem Blitzstart, nach 12 Minuten stand es 2:1 für Essel. In der dritten Minute traf Lukas Kusch zum 1:0 nach Vorarbeit von Tim Busse. In der sechsten Minute dann aber schon der Ausgleich. Zum glück gelang dann Tim Busse nach Vorarbeit von Lukas Kusch in der 12. Minute das 2:1. Ab dann folgte ein zähes, nicht von laufstärke, geprägtes Spiel. Essel versuchte den Ball in den eigenen Reihen zu halten, kam aber nicht zwingend nach vorne. Durch den Kunstrasen und die Temperaturen, versuchte man den Gegner ins laufen zu bringen.

 In der zweiten hälfte drehte dann Munster auf. Die Wege aus dem Mittelfeld wurden von Essler Seite nicht konsequent mit nach hinten gegangen und so war es nur eine Frage der Zeit, bis Munster ausglich. Dies geschah in der 73ten Minute. Der Ausgleich verdient, da sich die sonst so taktisch disziplinierte Essler Mannschaft auf dem 2:1 ausruhte. Es dauerte aber nur 10 Minuten, bis sich die Essler in Gestalt von Hawk Schwieger aufrappelten. Mit einem schönen solo traf die Nummer 10 von Essel zum 3:2 und gleichzeitig zum 100. Saisontor. Munster musste also aufmachen, was natürlich zu Kontern führte. Das Ergebnis machten erneut Lukas Kusch und Tim Busse in der 86. und 90. Minute fest.

 

Ein in der höhe sicherlich kein hundert Prozent verdienter Sieg für den SV Essel. „Taktisch waren wir heute unterlegen, wir hatten Glück, dass wir mit Individuellen Fähigkeiten unsere Tore gemacht haben“ waren die Worte von Trainer Steffen Weiß nach dem Spiel. Besonders: Er nahm das erste mal in der Saison das Wort Bezirksliga in den Mund „in der Bezirksliga verlieren wir so welche Spiele.“ Aber 3 Punkte sind 3 Punkte, die uns nun nicht mehr genommen werden können! Es wird sich nun auf das nächste Spiel gegen Tewel konzentriert, bei dem man, sollte man selber gewinnen, und Ciwan Walsrode gegen Lindwedel verlieren, Kreismeister werden KÖNNTE.

Die Essler Mannschaft bedankt sich bei allen mitgereisten Fans und wünscht eine schöne Woche.

(Bericht Nico Geschwentner)

So. 06.04.2014

 

6 - Punkte-Wochenende für die 1.Herren

 

Durch den 3:0 sieg des SV Essel und dem 2:1 Sieg von SVE Bad Fallingbostel über Ciwan Walsrode führen die Esser die Kreisliga Tabelle mit 6 Punkten an.
Da Stammtorwart Jakob Bartling im Urlaub war, musste Arne Bartling, Torwart der 2. Herren ran.
Dieser machte seinen Job mehr als gut und hielt, aus Essler Sicht, die Null fest.
Schon nach 30 Minuten führten die Essler in Lindwedel mit 3:0. So traf Steffen Heitmann in der 12. Spielminute nach Ecke per Kopf zum 1:0, Lukas Kusch nach strittiger Hand Szene zum 2:0 und Hawk Schwieger, nach gut geschossenem Freistoß von Louis Pickford, per Kopfball zum 3:0. Eine verdiente Führung, da Lindwedel zu dem Zeitpunkt nicht einen Torschuss zu verzeichnen hatte.
Danach ließen die Essler den Ball in den eigenen Reihen kreisen und fuhren das Tempo ein wenig runter.

In der zweiten Halbzeit wurden die Essler ein wenig zu lässig und durch das umgestellte System von Lindwedel, die nun griffiger und körperbetonter spielten, entwickelten sich die ersten Torchancen. Richtig zwingend waren diese allerdings nicht.
Alles in allem ein verdienter Sieg. Doch nun darf man sich nicht ausruhen, da in den nächsten Wochen noch sehr schwere Spiele auf den SV Essel warten. Egal ob Schülern, Munster oder der TV Jahn Schneverdingen, es gilt nicht nachzulassen und die Konzentration und Trainingsleistung hoch zu halten.
Wir bedanken uns bei allen Zuschauern, die den Weg nach Lindwedel gefunden und uns unterstützt haben.

 

Über 80 Esseler Fans freuten sich über den souveränen Auftritt der 1. Herren im Derby beim SV Schwarmtedt. Torschützen beim 5:1 Sieg 3 x Hawk Schwieger, Tim Busse und Julien Ernst.