Boule - Aktuelles

Où sont les neiges d'entan?  - Wo ist der Schnee vom vergangenen Jahr?

Hallo Freunde,

ab und zu muss man durch die Internet Seiten gehen und alte Berichte „ausmisten“. Da wir in der aktuellen Supermelée Saison dem Endspieltag entgegen sehen, habe ich die Zwischenberichte der einzelnen Abende gelöscht. Ihr findet jetzt nur noch den Bericht des Abschlussturniers von 2016, das Frank Seehausen für sich entschied.

 

„Auswärts“ enthält jetzt die DM Teilnahmen des Jahres 2017. Ich habe dazu mal die Seiten des DPV durchforstet... (Ich wünsche mir sehr, dass sich die einzelnen Mitglieder die Zeit nehmen, mir ihre verschiedenen Teilnahmen mitzuteilen.)

 

Gelegentlich habe ich auf einen Bericht von Ulli Brülls auf dessen ptank.de Seiten verwiesen. Leider hat Ulli Brülls mitgeteilt, dass er keine Berichterstattung auf seinen Seiten mehr machen wird. Somit fehlt uns eine wichtige Informationsquelle. Ab jetzt muss sich Jeder selber auf die Suche nach Informationen machen... auf den Seiten des NPV, des DPV und den Seiten der einzelnen Vereine. Und die schönen Berichte gibts jetzt auch nicht mehr. Für die geleistete Arbeit danken wir dir herzlich, Ulli!

Michael Kuschkowitz

8. Supermelée Abend

Es sage niemand, dass es beim Supermelée in Essel keine Überraschungen mehr geben würde...

 

Die erste Überraschung war (für mich) die hohe Teilnehmerzahl von 33 Spielern - bei mäßigem Wetter. Die zweite Überraschung: zwei Tagessieger mit 355 Punkten - das gab es nach meiner Erinnerung noch nie. Bleibt anzumerken, dass beide Spieler (Uwe Henneberg und Roland Krings) Vereinsmitglieder des SV Essel sind und beide in dieser Sasion noch keinen Tagessieg erzielt hatten.

Aber dieser ist ja auch nicht so wichtig, denn wir wissen ja: der einzelne Spieler sammelt die Punkte nicht allein. Auf der anderen Seite ist ein hervorragender Spieler, der gut Schießen und Legen kann, sicher ein Segen für seine(n) Mitspieler(innen).

 

Ich finde es immer wieder schade, wenn ein Mitspieler seinen Unmut nicht zurückhalten kann, wenn er mit einem Anfänger (oder einer Anfängerin) zusammengelost wird. Das macht doch auch den Reiz des Spiels aus, dass man mit anderen Menschen spielen kann, wenn diese noch nicht so gut sind wie man selber. Jeder hat schließlich mal angefangen! 

 

Nach dem letzten Spiel wird bei allen Spielern, die achtmal dabei gewesen sind, jeweils das schlechteste Ergebnis gestrichen. Mit dieser "Streichliste" soll den Mitspielern, die nicht jedes Mal dabei sein konnten, ein bisschen entgegen gekommen werden.

 

In der Tabelle, die man sich herunterladen kann, sind die ersten 16 Spieler fett gedruckt. Sofern diese am Tag des Endspiels erscheinen, sind sie Finalisten. Bleibt jemand fern, wird entsprechend nachgerückt. Probleme gibt es erst ab Rang 22, denn dies ist der erste Rang mit zwei Teilnehmern. Ganz rechts habe ich eine neue Spalte eingefügt, die mit "Teiln." überschrieben ist: hier kann man sehen, wer achtmal dabei war. Bei diesen Teilnehmern ist das kleinste Ergebnis jeweils eingeklammert - und geht somit nicht in die Summenberechnung ein.

Michael Kuschkowitz

 

Hallo liebe Boulefreunde,

die ersten 16 der Rangliste spielen beim Saisonabschlussturnier am Sa. 21.10. um  13:30 Uhr um die Kultvase. Titelverteidiger ist Frank Seehausen.

 

Wie in jedem Jahr spielen die anderen Teilnehmer drei Runden im bewährten Modus.

Von dem im Laufe des Jahres erzielten Überschuss gibt es wie üblich lecker Essen und Trinken. Die Spieler/innen die weniger als vier Spieltage dabei waren zahlen einen Obulus zum Essen und Trinken dazu.

 

Für den Endspieltag ist eine Anmeldung bei Hella Mrugowski bis Mittwoch erforderlich!

Das Orgateam der SM-Serie freut sich bei beiden Terminen auf euch.

Robby Lenthe

Die Supermelée Serie wird nach dem vereinfachten System  Formule 100 x“ abgerechnet. Was das ist und wie es geht, erfahrt ihr hier:

Bei der DM ohne Fortune - bei der Vereinsmeisterschaft ganz vorn

6.10.2017. Horb/Essel. Als Nachrücker bei der DM Triplette (Frauen) durften sie für Niedersachsen doch noch zur Deutschen Meisterschaft nach Horb am Neckar.

Dort gab es nur Niederlagen, z.T. sehr knapp, aber dafür leckere regionale Leckereien für die Pétanque-Ladies vom SV Essel.

V.l.n.r.: Reinhold Nißler, Marita v. Frieling (Bronze); Roland Krings, Hella Mrugowski (Gold), Robby und Angela Lenthe (Silber).

Dafür bekamen sie bei der Vereinsmeisterschaft Mixte Siegerplaketten um den Hals gehängt, allerdings in getrennten Teams.

Hella Mrugowski und Roland Krings setzen sich nach spannendem Spiel mit einem 13:10 gegen Angela und Robby Lenthe durch.

Platz drei ging an Marita von Frieling und Reinhold Nißler. Wie immer bei Vereinsmeisterschaften wurden die Spiele der acht teilnehmenden Teams unterbrochen um gemeinsam im Sportheim zu essen. Pétanque in Essel bedeutet Spannung, Spaß und Geselligkeit. Neue Mitstreiter sind willkommen.

Robby Lenthe

7. Supermelée Abend

27.09.2017. Am vorletzten SM-Abend trafen sich 32 Spieler. Als Sieger ging Robby Lenthe mit 361 Punkten hervor, gefolgt von Hans Tappe mit 357 und Frank Seehausen (356).

Eine Korrektur bei einer Teilnehmerin war nötig, da sie unter zwei verschiedenen Namen in der Liste geführt wurde.

In der aktuellen Liste sind die Punkte derjenigen Spieler, die bisher an allen Abenden dabei waren, fett gedruckt: sofern diese Spieler beim letzten Abend erscheinen, wird das schlechteste Ergebnis gestrichen. Damit soll ein Ausgleich für die Mitspieler geschaffen werden, die nicht an allen Abenden dabei sein konnten.

Michael Kuschkowitz

Turnierteilnahmen

Über Teilnahmen einzelner Vereinsmitglieder an auswärtigen Turnieren oder Orten informiert jetzt eine eigene Unter-Seite. Klicken Sie auf das „Auswärts“-Symbol.

Michael Kuschkowitz

Vierter Liga-Spieltag

So. 03.09.2017. Die dritte Mannschaft (BL 6) spielte beim PSV (Polizei Sportverein) in Hannover gegen den Gastgeber und die SG Fulde. Beide Begegnungen gingen 2:3 verloren. Bemerkenswert: ein Sieg mit Fanny und in beiden Begegnungen je ein Doublette 12:13; das zeigte: es war knapp. 

Michael Kuschkowitz

Allertal-Turnier mit illustren Gästen

Nach umfangreichen Vorarbeiten (Platzbau, Heckenschnitt, Erneuerung der Ruhebänke, Folien abnehmen, Unkraut jäten...) erlebte Essel ein bemerkenswertes Turnier mit mit 65 Triplettes aus Nah und Fern.

 

6. Supermelée Ergebnisliste korrigiert

28.08.2017. In der Ergebnisliste vom 26.07. habe ich einen Fehler gemacht. Damit sind die letzten beiden Ergebnisse falsch. Das tut mir leid.

Die aktuelle Liste habe ich entsprechend korrigiert. Diese findet man auf der Supermelee-Seite.

Michael Kuschkowitz

6. Supermelée Abend ohne Überraschungen

Mi. 9.08.2017. Die Anmeldung erfolgte diesmal im neuen Unterstand, was bei einigen Gästen zu Verwirrung führte - weil am Clubheim niemand wartete.

Der bisherige Teilnehmerrekord von 43 wurde schon während der regulären Anmeldungszeit eingestellt, später kamen noch Gäste hinzu und erhöhten die Zahl auf 48.

Beim ersten Spiel stellte ein Triplette die anderen Mitspieler auf die Geduldsprobe: Zur „letzten Aufnahme“ stand es 10:10, was ein „Stechen“ erforderte. Nach unbeabsichtigtem Sauschuss wurde wiederum eine Aufnahme nötig, die dann auf ein 12:10 führte...

Gegen 22.30 Uhr wurde ausgezählt. Marcel Dörge gelang sein zweiter Tagessieg dieser Saison mit 369 Punkten („Danke an die Mitspieler“), gefolgt von Horst Schmidt mit 363 und Dieter Kurbjuhn mit 358 Punkten. Die Liste ist online: Klicken Sie auf das Supermelée-Symbol.

Michael Kuschkowitz

Allertal-Turnier erstmalig als Triplette

Über ein Jahrzehnt gab es in Essel das Zweitagesturnier im August. Im Jubiläumsjahr 2015 sind die Esseler dann durch die hohen Teilnehmerzahlen (LM 3:3 mit 104 Teams, Allertal 2:2 mit limitierten 100 und Leintal 3:3 mit 75 Teams) an Grenzen gestoßen. 2016 hat man das Angebot auf die LM 55+ (90 Teams) beschränkt. In diesem Jahr waren wir Ausrichter für die LM 3:3 und haben 81 Teams begrüßt.
Nun steht am 26. August 2017 das nächste große Turnier an. Traditionell wird schon am Freitagabend gespielt: Miniturniere stehen dann auf dem Programm. In Essel können die Übernachtungsgäste per Wohnmobil, Wohnwagen oder Zelt direkt auf dem Sportgelände oder auf dem Parklplatz am Schützenheim übernachten. Duschen befinden sich im Sportheim.

Am Sonntag um 9:30 ist dann Einschreibeschluss.

 

Auf dem Boulodrome stehen 36 Bahnen zur Verfügung, alle mit neuen Spielstandsanzeigern versehen. Falls die nicht reichen, fliegen die Kugeln auf den acht Plätzen vor dem Sportgelände. Die Esseler organisieren ihre Turniere ohne Vereinswirt, Verpflegung wie immer lecker und preiswert.

Außerdem gibt es seit wenigen Wochen direkt an den Plätzen einen schönen, neuen Unterstand – falls es malesselt.
Im Aller-Leine-Tal freut man sich auf Boulisten aus nah und fern, das Turnier ist lizenzfrei. Und vielleicht schnuppert der eine oder andere zum ersten Mal Turnierluft. Weitere Infos bei Robby unter 0173 60 02 196.

5. Heidekreis-Cup in Rethem

Ausrichter des diesjährigen Heidekreis-Cup waren die Sportsfreunde des Forums Rethem. Dreißig Teams trafen sich auf einem Areal in der Nähe des Ortes. Die Teilnehmer kamen aus Bomlitz (2 Teams), Düshorn (8), Essel (11), Fulde (6) und Rethem (3). 

Da der Burghof so viele Plätze nicht bieten kann, hatten die Rethemer in der letzten Woche viel Arbeit in die Vorbereitung der 16 Plätze inklusive Zählern gesteckt.

Nach drei Vorrunden gingen zwei Teams ins Endspiel: Nicole Trippner und Peter Grimm aus Fulde sowie Adelheid und Gerald Funk aus Düshorn (auf dem unteren Foto rechts).

Nicole und Peter (auf dem Foto in der Mitte) holten sich den Sieg mit 13:5 Punkten und bestätigten damit das Ergebnis der Vorrunde.

Auf den 3. Platz kamen Horst Schmidt und Frank Seehausen vom SV Essel (links).

Download: Ergebnisse HKC 2017 

Im nächsten Jahr wird der HKC von der SG Fulde ausgerichtet.

Text und Fotos: Irmela Maaß

5. Supermelée Abend fiel zum zweiten Mal ins Wasser

Mi. 19.07.2017. Das Turnier musste während der 2. Runde abgebrochen werden. Seit Nachmittag bestand eine Unwetterwarnung. Abends zogen dann Sturm und Gewitter über die Samtgemeinde.

Landesmeisterschaft Doublette mixte

Sa./So. 8./9.07.2017. Die Landesmeisterschaft im Doublette mixte wurde mit Vorrundenturnieren an zwei aufeinanderfolgenden Tagen ausgespielt. Die Teams aus Essel fuhren zur Vorrunde zum VfL Eintracht nach Hannover. - Im Hauptturnier, ebenfalls beim VfL Eintracht, erzielten Angela und Robby Rang 35. Marlis und Volker kamen auf Platz 53.

Michael Kuschkowitz

Bild: PROMEX (Bild: PROMEX)

Begegnung in Bayern

Eine Familienfeier führte uns am Mittwoch, dem 28. Juni nach Sauerlach südlich von München. Irmela hatte sich im Vorfeld über Boulevereine in der Gegend informiert und war auf die Pétanque Cooperative Sauerlach gestoßen, die just mittwochs trainiert.

Der Platz ist nicht ausgeschildert. Ein kleiner Weg führt vorbei an anderen Sportvereinen zu einem sauber angelegten Térrain libre im Wald mit Unterstand und Ruhebänken.

An diesem Abend waren drei Mitglieder anwesend: Angela, Charly und Günter, der Geburstag hatte. An ein Spiel zu dritt hatten sie gar nicht gedacht - da kam unser Besuch gerade recht. So konnten wir eine Weile 3 gegen 2 spielen. Später kam Daniel hinzu, was ein Triplette ermöglichte. Ein Doublette unter Männern ging dann noch bis Mitternacht.

Das Wichtigste, was wir an diesem Abend lernten: dass man auf Zecken aufpassen muss. Die kleinen Blutsauger übertragen Krankheiten, die den Betroffenen schwer beeinträchtigen können. Wir Nordlichter nehmen das Thema ja (noch) nicht so ernst.

Zu einer zweiten Begegnung am Sonntag kam es dann leider nicht mehr.

Herzliche Grüße nach Sauerlach von Irmela und Michael.

Dritter Liga-Spieltag

So. 25.06.2017. Die dritte Mannschaft (Bezirksliga 6) spielte in Düshorn gegen SV Odin 4 (Hannover) und die Zweite des Gastgebers. Auch in dieser Liga werden interessante und anstrengende Spiele ausgetragen. Die freundliche Betreuung der Düshorner ließ dies allerdings schnell vergessen.

Mannschaftsführer Herbert Schiegeries hatte in beiden Triplettes je einen Spieler, der bisher noch nicht bei Ligaspielen dabei war: Achim Noack legte bei Grim Daser und Herbert vor. Martin Dildey spielte Milieu mit Marlis Kuhlmann und Irmela Maaß.  Bei der Begegnung gegen Odin spielten die Doublettes Irmela & Marlis, Herbert & Grim sowie Martin & Michael. Die Begegnung mit Odin ging 2:3 verloren.

Die Triplettes traten dann unverändert gegen Düshorn an und spielten 1:1. Bei den Doublettes blieb Martin bei Michael, Herbert spielte mit Grim und Irmela mit Achim. Hier wurden zwei Doublettes gewonnen: die Dritte hat heute damit ihren ersten Turniersieg 3:2 in dieser Saison nach Hause gebracht.

Das herzliche Verhältnis der beiden Vereine zeigte sich einmal mehr im Anschluss: man saß noch eine Weile bunt gewürfelt an den Tischen fröhlich beisammen und besprach, was bei den einzelnen Spielen gewesen war. Dass dabei das eine oder andere Gläschen geleert wurde, versteht sich von selbst...

Was wäre aber ein Spieltag ohne die vielen freundlichen Helferinnen und Helfer? Morgens mussten die Plätze erst einmal vom Regenwasser befreit werden. Von Anfang an wurde ein reichhaltiges und gesundes Frühstücksbuffet angeboten. Mittags wurde frisches Grillfleisch und Würstchen direkt vom Schlachter geholt. Ein junger Sportkamerad grillte unverzagt bis zum „Feierabend

Zur Kaffezeit wurde selbst gebackener Kuchen vom Blech angeboten, Kaffee sowieso den ganzen Tag über. Die Bierchen gab es selbstverständlich erst am Ende des Spieltages. (Ist doch klar...) - Danke, Freunde !

Michael Kuschkowitz

Die erste und zweite Mannschaft haben ihren nächsten Spieltag erst am 3. September. SV Essel 1 (Regionalliga 2) spielt dann in Bissendorf gegen die Mannschaft 1 vom Hannoverschen SC, TC Bissendorf 1 und SV Odin 1. SV Essel 2 (RL 1) hat an diesem Tag einen Heimspieltag gegen PC Varel 1, PC Oldenburg 1 und APC Georgsmarienhütte 1.

NPV Landesmeisterschaft Triplette beim SV Essel

So 4. Juni 2017. Die Ergebnisse und Einzelheiten findet ihr auf den Seiten des NPV und bei ptank.de (Danke, Ulli !) .

Ein Turnier ist mehr als Siegen und Verlieren. Dahinter stehen viele Menschen, die zur Durchführung und zum Gelingen beitragen. Eindrücke vom Turnier aus der Sicht der Ausrichter findet ihr hier:

Vereinsmeisterschaft Doublette „Boule in den Mai“

Elf Doublettes (Zweierteams) hatten sich zur Vereinsmeisterschaft 2:2 eingefunden. Das bedeutete: jeweils eine Mannschaft pro Durchgang erhielt ein „Freilos“, das als 13:7 gewertet wurde.

Gespielt wurden vier Runden nach Formel-X mit Zeitbegrenzung auf 70 Minuten. Das erlaubte Ausrichter Roland Krings eine gute Einschätzung des zeitlichen Ablaufs. Halbfinale gegen Mitternacht, Endspiel 1.15 Uhr... bei der Kälte nach Einbruch der Dunkelheit fiel dies nicht Jeder/Jedem leicht.

Das Halbfinale wurde ausgetragen von:

  • Angela und Robby Lenthe -- Herbert Schiesgeries und Michael Kuschkowitz
  • Roland Krings und Hella Mrugowski -- Helmut Dörge und Uwe Henneberg

Nach dem Endspiel um 2.15 Uhr standen Hella Mrugowski und Roland Krings als Sieger fest, gefolgt von Helmut Dörge und Uwe Henneberg. Auf den dritten Platz kamen Angela und Robby Lenthe.

Ein Dankeschön an Alle, die sich mit leckeren Speisen und Gebäck an der Vorbereitung beteiligt haben, an Roland für die Ausrichtung und für die vielen helfenden Hände, die beim Aufbau, Abwaschen und Aufräumen geholfen haben.

Michael Kuschkowitz

Erster Liga-Spieltag

So. 23.4.17: Zwei Mannschaften waren Gastgeber in Regional- und Bezirksliga. Der Wetterbericht verhieß nichts Gutes: im Verlauf des Tages wechselte sich bedeckter Himmel mit schönstem Frühlingswetter ab, zeitweilig ging Hagel nieder. Den Spielern machte es offenbar nichts aus.

Da vermieden werden sollte, dass einzelne Begegnungen auf den „hinteren“ Plätzen ausgetragen werden mussten, wurden wieder die Parkplätze auf der Straßenseite vor dem Sportheim abgesperrt. 

Essel 1 hatte drei Begegnungen, verlor davon zwei (3:2, 2:3 und 2:3). In der Rückschau wäre das eine oder andere Spiel vielleicht zu gewinnen gewesen. Deutlicher verliefen die beiden Begegnungen von Essel 3, die jeweils mit 1:4 verloren gingen.

Die Mannschaften nahmen den Begriff „Gastgeber“ wörtlich und so oblag die Bewirtung den Spielern, die gerade Spielpause hatten. Der schönste Lohn für Backen, Brötchenschmieren und Thekendienst war einmal mehr die Zufriedenheit und der Zuspruch unserer etwa einhundert Gäste.

Essel 2 spielte in Osnabrück, verlor 1:4 gegen den Gastgeber, brachte jedoch zwei Siege gegen Rastede (4:1) und Wildeshausen (3:2) mit.

Michael Kuschkowitz

Essel, So., 9.4.2017. Drei Frauen unter den ersten Fünf, das war sicherlich eine kleine Überraschung bei den ersten Vereinsmeisterschaften in diesem Jahr. Bei der Disziplin Tête wird 1:1 gespielt, mit jeweils drei Kugeln. Bei bestem Wetter, parallel zu den Spielen der Fußballer, mussste Jeder vier Vorrundenspiele absolvieren, um sich für die Halbfinals zu qualifizieren. 

Hintere Reihe v.l.n.r.: Roland Krings (1.), Frank Seehausen (3.), vorne v.l.n.r. Arne Theyssen (Tireur), Christa Schiesgeries (2.), Hella Mrugowski (3.)

Christa Schiesgeries bestätigte ihre vier Siege aus der Vorrunde mit einem Erfolg gegen Frank Seehausen. Hella Mrugowski hatte gegen Roland Krings das Nachsehen. Im Endspiel, dem sechsten Spiel an diesem Tag, war bei Christa Schiesgeries die Luft raus - Roland Krings hatte keine Mühe, den Vereinsmeister Titel in diesem Jahr zu sichern.  Beim gleichzeitig laufenden Schießwettbewerb hatte am Ende Arne Theyssen die Nase vorn und sicherte sich den Tireur“ Wanderpokal.

Der Tag wurde abgerundet durch ein reichhaltiges Buffet, für das die Spieler gesorgt hatten.

Robby Lenthe

Großes Interesse an der Regelkunde

Mi 05.04.17. Der DPV hat die neuen Regelungen des französischen Pétanqueverbandes weitestgehend übernommen. Bevor man sich im Ligabetrieb auf den Platz stellt, sollte man die wichtigsten Regeländerungen kennenlernen. Das war allen Interessierten klar.

NPV Schiedsrichter Reinhold Nißler stellte sich den Fragen von 24 Gästen aus Essel, aber auch Ahlden und Rethen. Eineinhalb Stunden lang gab es manches Aha-Erlebnis, wenn es um die Anwendung der Regeln im praktischen (Turnier-) Betrieb ging.

Die deutlichste Neuerung dürfte den „Sauwurf“ betreffen: konnte die beginnende Mannschaft das Cochonnet bis zu dreimal auswerfen, geht das Recht zum Wurf nun sofort nach dem ersten Fehlwurf an den Gegner über, der die kleine Holzkugel dann mit der Hand an den von ihr gewünschten (regelgerechten) Ort legt.

Ein großes Dankeschön an Reinhold, der gewohnt ruhig und kompetent Rede und Antwort stand und an die Gäste aus Nah und Fern.

Michael Kuschkowitz

Freundschaftsspiel dritte Mannschaft

So 26.03.17. Traditionell beginnt die Saison mit Testspielen unter befreundeten Vereinen. Das Freundschaftsspiel mit Fulde musste leider ausfallen.

Ersatzweise sprangen Sportkameradinnen und -kameraden aus der ersten und zweiten Mannschaft vom SV Essel ein. Auch das kühle Wetter hielt niemanden ab: es wurde so lange gespielt, bis die Fußballer (während der Begegnung Essel - Hodenhagen) in der Halbzeit die Würstchen fertig hatten. Alles in allem ein schöner Vormittag, der auch aufzeigte, wo noch Verbesserungsbedarf besteht.

Michael Kuschkowitz

Erster Platzbau im neuen Jahr

Sa 25.03.17. Die Hütte bei den „hinteren“ Plätzen musste weichen. Herbert hatte sie am Donnerstag zerlegt. Am Sonnabend traf sich ein kleines Grüppchen, um die Reste auf einen Anhänger zu hieven und das Grundstück  zu säubern. Außerdem wurde das Laub entfernt sowie Bäume und Büsche geschnitten - auch „vorn“ im Eingangsbereich des Vereins.

Den Abschluss bildeten ein kalter Imbiss und ein kleines Doublette im Sonnenschein.

Michael Kuschkowitz

Schiedsrichter Fortbildung in Essel

29.1.2017. Am heutigen Sonntag führt der Niedersächsische Pétanque Verband (NPV) eine Fortbildung für Schiedsrichter in den Räumen des SV Essel durch. Es geht um die Änderungen, die sich durch das neue Regelwerk ergeben, die der Deutsche Pétanque Verband (DPV) am vergangenen Wochenende inkraft gesetzt hat.

Wir möchten an dieser Stelle allen Sportkameradinnen und -kameraden danken, die als Schiedsrichter immer wieder freiwillig im Einsatz sind. Ohne sie wäre kein Ligabetrieb und kein Turnier möglich. - Danke, Freunde!

Michael Kuschkowitz

Unser Spartenleiter ging auf die Knie

28.1.2017. „Sport, Spiel, Spaß“ lautete das Motto des Wintervergnügens, zu dem sich die Boulisten des SV Essel am letzten Sonnabend im Januar einfanden. Für Spannung war gesorgt, da niemand wusste, was geplant war. Sie verließen sich einmal mehr auf Ausrichterin Irmela Maaß, die sich ein abwechslungsreiches Programm ausgedacht hatte.

Spartenleiter Robby Lenthe und seine Frau Angela begrüßten die Teilnehmer mit einem selbstgemachten Aperitif.

Danach trat man in zwei Gruppen gegeneinander an.

 Zum Auftakt zeigte Roland Krings, wie man 40 Seilsprünge in 40 Sekunden schafft.

Es wechselten sich interessante Quizrunden und Geschicklichkeitsspiele ab: wer kennt Autokennzeichen mit 1 Buchstaben von A bis Z? Wer kann zehn Walnüsse mit einer Eierpappe auffangen? Wie heißen die Bundesländer und ihre Hauptstädte?

Das Riesen-Mikadospiel zwang selbst den Spartenleiter freiwillig und fröhlich auf die Knie.

Alle Teilnehmer hatten etwas zu Essen mitgebracht. Heraus kam ein reichhaltiges Kuchenbuffet für die Kaffepause und ein üppiges Speisenbuffet für den Ausklang.
Ein Verein wie der SV Essel lebt davon, dass Jeder ein bißchen mitbringt und etwas beiträgt, wört­lich und im übertragenen Sinne. An diesen schönen Tag werden alle Beteiligten noch lange denken. Vielen Dank an Alle, die mitgemacht haben.

Michael Kuschkowitz

Zum Jahresschluss: Silvester-Boule mit Freunden

31.12.2016. Am Rathaus in Bomlitz trafen sich gut ein Dutzend Spieler, davon die Hälfte Mitglieder des SV Essel, um mit den Bomlitzer Freunden dort die letzten Partien im Alten Jahr zu spielen.

   Unterbrochen von einer Pause mit Bratwürstchen, diversen Heißgetränken und Leckereien wurde bei knackigen Temperaturen (aber trocken) manche Kugel geworfen. Vielen Dank für die Einladung und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2017 !

Michael Kuschkowitz

Spartenversammlung mit großer Beteiligung

Fr 11.11.2016. Gut in der Zeit war die Spartenversammlung, die von 19.00 bis 21.45 Uhr stattfand. Gut vorbereitet, straff geführt von Robby, entschieden 21...23 Mitglieder über die Aktivitäten der kommenden Saison.

Einige Pläne lassen sich kräfte- bzw. zahlenmäßig nicht durchführen, man wird nicht jünger. Andere Vorhaben hängen auch vom Zeitplan des NPV sowie dem des Hauptvereins ab. Das Protokoll liegt in meinen Händen, ich stelle es zeitnah zur Verfügung.

 Michael Kuschkowitz

Starke Gegner beim Hallencup in Krähenwinkel

5.11.2016. Essel II mit Uwe Henneberg, Roland Krings, Marlis Kuhlmann, Hella Mrugowski, Achim Spacal, Hans Tappe und Marita von Frieling spielte in Krähenwinkel gegen Krähenwinkel 2, FC Schwalbe Hannover und MagniBouler BS1. Leider wurden alle Spiele mit 1:4 verloren.

Marita von Frieling

Starke Gegner beim Hallencup in Hamburg

5.11.2016. Ohne jede Chance war Essel I bei der Auftaktveranstaltung des Hallencups in der Hansestadt. Nur zwei von 15 Partien konnten siegreich gestaltet werden.

Gab es im ersten Spiel gegen ABC Hamburg II noch relativ knappe Ergebnisse, so mussten Coach Frank und Angela, Robby, Heiko, Martin, Volker, Erika gegen B-Team Rettmer 1 und gegen den Lübecker BC 1 zum Teil eindeutige Ergebnisse akzeptieren.

V.l.n.r.: Angela, Martin, Robby, Frank, Volker, Heiko, Erika

Lediglich Martin und Robby konnten einen klaren 13:4 Sieg landen. Trotzdem war es, gerade für die Neulinge, ein interessanter Tag in der beheizten Halle.

Catering wie immer abwechslungsreich, gute Stimmung innerhalb der Mannschaft machten die Niederlagen auf den engen Bahnen erträglich. Auch bei diesem Turnier zeigten sich Schwächen beim Schießen. Sicherlich eine Technik, die bei den Mittwochsterminen noch verbessert werden kann. Der neue Belag in der Halle machte es den Legern auch nicht gerade leicht, hier hatte auch der eine oder andere Spitzenspieler Probleme. UndSpitzenspielerwaren in Hamburg zahlreich vertreten.

Robby Lenthe

Heiko Dohmeier hat seine Eindrücke vom Hallencup in Hamburg am 5.11.2016 in einem kleinen Video zusammengefasst, das ihr hier aufrufen könnt. Danke, Heiko!

Endspieltag: Frank Seehausen holt den Kult-Pokal

22.10.2016. Die Vorbereitung des Endspieltags der Supermelée Saison enthält immer einige Unwägbarkeiten. Wie wird das Wetter? Wer wird erscheinen?

Die sechzehn Besten spielten ein eigenes Turnier im Tête. Dabei traten die Spieler nach dem Schema 1-9, 2-10,... 8-16 an und spielten vier Runden. Danach gingen die beiden Besten ins Finale.

Zeitgleich spielten die Tagesgäste wie gewohnt in drei Runden um den Tagessieg im Doublette, allerdings um die kompletten Tageseinnahmen. Jeder ausscheidende Endspielteilnehmer konnte in der sogenannten Consolante (Trostrunde) bei den Tagesgästen weiterspielen. Tagessieger wurde Herbert Schiesgeries mit 361 Punkten, gefolgt von Marcel Dörge (353). Die Geldpreise gingen bis Platz 5 an Walter Mittelstaedt (255), Helmut Maxion (254) und Michael Kuschkowitz (246).

Finalisten des Endspiels wurden nach vier Runden Robby Lenthe und Frank Seehausen, die sich ein spannendes „Kugelduell“ lieferten. Eine Weile lief es Kopf an Kopf, dann „legte“ Frank Seehausen mit erstaunlich präzisen Hochportées Punkt an Punkt zum 13:5.

Der Abend wurde mit einem leckeren warmen Abendessen beschlossen. Zu später Stunde wurde draußen in lockerer Runde weitergespielt.

Michael Kuschkowitz

Marlis Kuhlmann holt Silber in Brinkum

Der Sportverein FTSV Jahn Brinkum verfügt über einen gepflegten Bouleplatz mit 16 Bahnen. Am Eröffnungstag des Bremer Freimarkts wird dort das „Freimarkt- Turnier“ als Supermelée Triplette ausgerichtet Supermelée bedeutet, dass die Mannschaften für jede Runde neu ausgelost werden. Jeder Spieler hat nur zwei Kugeln, daher gilt das Triplette Supermelée als anspruchsvoll. Gespielt wurden drei Runden, nach denen die sechzehn besten Spieler um die Medaillen kämpften.

Am 15.10. waren dreizehn von 85 Startern in Brinkum vom SV Essel. Das Halbfinale überstand Marlis Kuhlmann, die als gute Legerin bekannt ist, aber auch „schießt“. Im Finale wurde sie mit Martin Kuball vom VFPS Osterholz-Scharmbeck und Frank Winkel von der BG Bremen zusammengelost. Konzentriert und ruhig legte sie jeweils die erste Kugel ihrer Mannschaft, häufig dicht an die Sau und mit Szenenapplaus, wenn die Sau dabei noch ein Stückchen mitgezogen wurde. Nach zeitweiser Führung blieb das Team dann bei 8 stehen und musste sich 8:13 geschlagen geben.

Jeweils Gold, ein „Ischa Freimarkt“ Lebkuchenherz und eine Flasche Pastis erhielten Jörn Herzog (Jever PC) mit Rudi Jesse und Joachim Riekers (bg Bremen).

Marita von Frieling (SV Essel) und Horst Schmidt (SG Bremen, SV Essel) erreichten mit ihren Teams jeweils zwei dritte Plätze.

Für viele Spieler in Norddeutschland ist die Teilnahme in Brinkum ein „Muss“.

Michael Kuschkowitz

 

Alles außer DM-Doublette (2:2)

Die Esseler Boulisten sind in 2016 quantitativ in Sachen Teilnahme an deutschen Meisterschaften so erfolgreich wie noch nie.

V.l.n.r.: Kerstin Allkämper, Hilda Oppermann, Angela

Nun war mit Angela Lenthe auch bei der DM Frauen in St. Wendel (Saarland) eine weitere Teilnehmerin aus Essel am Start. Mit Spielpartnerinnen aus Halle (Weserbergland) und Göttingen im Team Niedersachsen 5 gewann sie im Pool (4 Teams) das erste Spiel gegen Rheinland-Pfalz nach 90 Minuten mit 13:7. Dann wurde, wiederum nach 90 Minuten, gegen Nordrheinwestfalen 8:13 verloren. Das dritte Spiel, die Barrage (Entscheidungsspiel) war entscheidend für das Weiterkommen im A-Turnier. Nach wiederum 90 Minuten mussten sich die Niedersachsen mit 11:13 geschlagen geben. Fazit: weiter im B-Turnier. Ohne grosse Pause, bei herrlichem Sonnenschein, erneut ein sehr langes, spannendes Spiel. Am Ende behielt Team NRW 5 mit 9:13 die Oberhand. 

Die Niedersachsen-Teams

Aber es gab am Ende doch noch ein Highlight: NiSa 1 wurde Deutscher Meister. Damit war im Vorfeld nicht zu rechnen, umso größer am Ende der Jubel der gesamten Nisa-Truppe. Noch erwähnenswert ist der gute Zusammenhalt unter der Führung des Delegationsleiters Manfred Grupe.

Der SV Essel konnte in diesem Jahr Teilnehmer zur Einzelmeisterschaft, zur DM Triplette und zur Veteranen (55+) schicken. Wenn auch der Erfolg ausgeblieben ist, ein Erlebnis war es allemal.

Die Goldmedaillen waren zum Greifen nah

Drei Pétanque Mannschaften aus dem Heidekreis hatten sich in Essel für die Deutsche Meisterschaft im Triplette 55+ qualifiziert. Die Vorfreude wich bei Einigen allmählich einer gewissen Aufregung. Schließlich würde man am 17. September in Furth im Wald (Bayerischer Wald) auf die besten Mannschaften des Landes treffen.

Diejenigen, die schon am Freitag anreisten, schliefen nicht nur deswegen schlecht: viele Sportler wurden von den angekündigten Starkregenfällen aus dem Schlaf geweckt. Sie fanden völlig durchnässte Wege und Plätze vor. Der Dauerregen zeigte, wer geeignete Sportkleidung hatte.

Die Esseler Spieler Marita von Frieling, Hella Mrugowski und Uwe Henneberg (NiSa09) gewannen das erste Spiel gegen eine Mannschaft aus NRW, verloren aber das darauf folgende gegen eine Auswahl aus Hessen 11:13 – ein echtes Kopf-an-Kopf-Spiel, das auch anders hätte ausgehen können. Weniger Fortune war dem Team NiSa17 Irmela Maaß, Herbert Schiesgeries und Michael Kuschkowitz beschieden, das die beiden ersten Begegnungen verlor. Immerhin: das gesteckte Ziel, kein Spiel zu Null zu verlieren, hatten bis zu diesem Zeitpunkt alle Heide-Mannschaften erreicht, auch Team NiSa16, die Düshorner Bodo Netter, Lothar Precht und Klaus Steiner.

Alle Mannschaften, die weniger als zwei Siege erzielten, spielten im B-Turnier weiter. Der Dauerregen ließ allerdings viele Spieler vorzeitig nach Hause fahren. Auf ein drittes Spiel ließen sich noch die Esseler ein, die dann aber ein zweites 11:13 und leider auch ein 0:13 „kassierten“.

 

Den Sonntag verbrachten die sechs Esseler Spieler dann noch als Zuschauer vor Ort. Die spannenden Finals verbrachten sie in der Nähe des Tisches, auf dem die Medaillen bereit lagen. Diese waren sozusagen „zum Greifen nah“. Sie wurden dann Daniel Härter, Jean-Luc Testas und Peter Weise aus Baden-Württemberg umgehängt, die gegen sämtliche Herausforderer in acht Spielen gewonnen hatten.

Trauer um Axel Becker

Wir trauern um unseren Vereinskameraden Axel Becker. Axel ist nach langer, schwerer Krankheit am 6. September verstorben.

In der Boulesparte war Axel Becker mit seiner Frau Jarmila (Jarka) von Anfang an dabei. Viele Jahre hat er als Platzwart die Außenanlagen in Schuss gehalten - ruhig, fleißig, zuverlässig. Er baute unter anderem bei den „hinteren Plätzen“ die Bänke und die Hütte. Für den NPV stand er als Schiedsrichter auf dem Platz.

Als Mitspieler war Axel immer hilfsbereit: er gab Tipps, zeigte seinen Spielpartner(inne)n Möglichkeiten. Er spielte ruhig und unaufgeregt - und er gab niemals auf. Axel brachte viele Medaillen und Pokale nach Hause und war häufig unter den Siegern der Vereinsmeisterschaften. Als erstes und bisher einziges Esseler Team gewannen Axel Becker und Charles Theyssen das Allertal-Turnier 2008.

In den letzten Jahren wurde es berufsbedingt etwas ruhiger um Axel. Er blieb ein starker Ligaspieler und nahm an vielen Wettbewerben teil.

Als Axel an Krebs erkrankte, machte er daraus kein Geheimnis und nahm den Kampf gegen seine Krankheit auf. Er kam weiterhin zu Wettbewerben und spielte in der Liga. Zuletzt erschien er zur Landesmeisterschaft Triplette 55+, verließ den Platz aber kurz darauf wieder und begab sich ins Krankenhaus. Das war das letzte Mal, dass wir Axel gesehen haben. Wir sind sehr traurig.

Die Boulisten des SV Essel

1000 Kilometer für 5 Euro Preisgeld

...macht einen halben Cent pro Kilometer – wenn man nur die Hinfahrt rechnet! Angela und Robby Lenthe waren die einzigen deutschen Gewinner beim Bouleturnier in Condé sur Sarthe in der Normandie.

Seit langem fahren einige Boulisten alle zwei Jahre zu Freunden in der Nähe von Alençon. Diese Freundschaften sind aus dem Fußballer-Austausch zwischen Bothmer und Condé entstanden, der seit 43 Jahren existiert. Im Sep­tem­ber findet dort ein Straßenfest statt, dessen Höhepunkt ein offenes Boule-Turnier ist. Zu­ge­geben, als deutscher Gast hat man wenig Chancen gegen die Fran­zosen.

Zum Glück ging es nicht nur ums Boulespiel. Die Freunde in Condé richten jedes Jahr ein um­fang­reiches Programm für ihre Gäste aus Essel aus. Neben dem Straßenfest in Condé mit Rummel­platz und Flohmarkt ging es in diesem Jahr zum Ha­ras du Pin, dem traditionsreichen nationalen Ge­stüt aus der Zeit des Sonnenkönigs. Auf dem Weg dorthin wurde Picknick im Wald gemacht, in­klu­sive einem Boulespiel mitten im Wald.

Im Wechsel kommen die Gastgeber im darauf folgenden Jahr nach Essel – einige der Freunde sind hier auch schon bekannt (vgl. „25 Jahre Boule in Essel“ auf dieser Seite). Unser Dank geht an Moune & Michel, „Bibique“ & „Popof“, Michèle & Jean-Claude.

Wir machen uns schon Gedanken darum, was wir unseren Gästen im nächsten Jahr bieten können.

Angela, Heiko, Angela und Robby, Irmela und Michael